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London 2013 Blackberry-Launch - die Droge wirkt wieder

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70.000 verfügbare Apps

Gadgets



Wobei das Risiko, dass sich Apps auf Blackberrys daneben benehmen, bisher ohnehin eher gering war. Nicht nur, weil die Zahl der für die Smartphones verfügbaren Anwendungen bei weitem nicht an die Vielfalt der führenden Plattformen heranreichte. Zudem war das Betriebssystem in seinen früheren Versionen so sperrig programmiert, dass die Anwender allzuoft den Versuch abbrachen, zusätzliche Anwendungen zu installieren. Entsprechend wenig attraktiv war die Plattform auch für Entwickler, die dafür zusätzliche Programme auf den Markt bringen sollten.

70.000 Programme verfügbar

Eine Zwickmühle, aus der der Neustart Blackberry nun endlich herausführen soll. Die Chancen stehen zumindest deutlich besser als bisher. Denn die Bedienungsfreundlichkeit der neuen Oberfläche reicht tatsächlich bis zur Installation der Apps. Und das Unternehmen hat sich zum Start eine Vielzahl potenter Partner gesucht, die Apps uns Inhalte liefern, darunter Walt Disney, Sony Pictures, Universal Music und Warner Music.

Dennoch reicht die Zahl der verfügbaren Apps noch lange nicht an iOS oder Android heran. Erst recht nicht für Blackberry 10. Dennoch gelingt den Kanadiern mehr als ein Achtungserfolg: Rund 70.000 speziell für die neue Softwareplattform entwickelte Programme sind ab Start verfügbar. Darunter unter anderem Amazons Kindle-Reader, SAP-Module, Skype und WhatsApp als Kommunikationsdienst, Soziale Netzwerk wie Facebook, LinkedIn, Spiele wie Angry Birds aber auch von großen Publishern wie EA und Gameloft, daneben Mediendienste von der New York Times bis zum Economist.

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    Alicia Keys soll Aufmerksamkeit generieren

    Für noch mehr Dynamik beim Angebot an Apps soll künftig die Sängerin Alicia Keys sorgen, die Blackberry-Chef Heins zum Schluss der Präsentation als neue weltweite Kreativdirektorin seines Unternehmens vorstellt. "Ich war meinem Crackberry zwischenzeitlich untreu geworden", gesteht Keys. "Aber jetzt bin ich zurück."

    Das bringt es auf den Punkt. Auf dem Weg zurück zu alter Stärke ist selbst eine Stimme wie die von Keys für Blackberry bestenfalls ein Achtungserfolg. Sie hilft, einer neuen, hoch interessanten Smartphone-Plattform die Aufmerksamkeit zu verschaffen, die sie nach Quartalen des Niedergangs nun wieder verdient hat. Nun muss sich Blackberry 10 im Markt beweisen. Das weiß auch Thorsten Heins: "Das hier ist nicht das Ende des Anstrengungen, es ist erst der Anfang."

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