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London 2013 Blackberry-Launch - die Droge wirkt wieder

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Geräte gibt's ab Februar

Blackberry-Puristen und E-Mail-Junkies, die auf die gewohnten, für ihre extrem gute Bedienbarkeit gelobten Buchstabentasten nicht verzichten möchten, bleibt das neue Modell Q10. Es ist das Gerät aus der Neuheitenriege, auf dem sich nicht bloß mit einblendbaren Bildschirmtasten tippen lässt.

Gekleidet in robuste Kunststoff/Metallgehäuse und angetrieben von leistungsstarken Dualcore-1,5-Gigahertz-Chips, kommen das Z10 zum Teil schon ab morgen in die Läden - etwa in Großbritannien, wobei sich die Netzbetreiber über die Preise für das Gerät noch in Schweigen hüllen. der US-Netzbetreiber Verizon hat unterdessen angekündigt, die Geräte zu Preisen ab 199 Dollar mit Mobilfunkvertrag anzubieten. Ohne Vertrag könnten die Z10 gerüchteweise für um 600 Dollar zu haben sein.

Zu Preisen und Marktstart in Deutschland äußert sich Heins noch nicht. "Die Test laufen, und die Geräte kommen nach der Freigabe durch die Netzbetreiber auf den Markt." Vodafone immerhin hat schon angekündigt, die Geräte "noch im Februar" anbieten zu wollen. Damit gehören die deutschen Anbieter zu insgesamt rund 150 Netzbetreibern weltweit, die die Geräte in Kürze einführen wollen. Details zum Tastaturmodell Q10 gibt es noch gar nicht.

Doch egal ob Display- oder Keyboard-Steuerung. Die entscheidende Innovation der neuen Smartphones steckt ohnehin im Inneren der Geräte. Denn weit radikaler noch als die Optik hat RIM die Software erneuert. Wenn das Unternehmen und seine Produkte noch eine Zukunft haben sollen, dann muss das neue Betriebssystem, genannt Blackberry 10, den Durchbruch bringen.

Und es hat tatsächlich das Zeug dazu. Die Plattform das zeigen die ersten Tests der neuen Blackberry Flow genannten Benutzerführung auf den Geräten, begeistert mit einer eingängigen Steuerung und einer Vielzahl pfiffiger Ideen. Sie erleichtern das Arbeiten mit dem Smartphones und den darauf laufenden Apps - und gehen speziell beim Management mehrerer Anwendungen viel flüssiger von der Hand als das etwa bei iOS- oder Android-Geräten der Fall ist.

Der Wechsel zwischen Apps, ein kurzer Blick auf eingegangene Nachrichten, ein Check, was in den Sozialen Netzwerken los ist, der Aufruf neuer Funktionen - alles lässt sich mit ein paar Daumenbewegungen ohne großen Aufwand über das Display managen. Passend zu den aktivierten Apps reicht ein weiterer Fingerstreich und die passenden Kurzbefehle erscheinen unter dem Finger und lassen sich auswählen.

Und auch die Texteingabe ist konsequent auf einfachste Bedienung ausgerichtet. Sowohl die Bildschirmtastatur als auch das klassische Keyboard sind in der Lage mit bemerkenswerter Zuverlässigkeit die Worte vorherzusagen, die der Anwender gerade eingeben will.

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