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Medienbericht Google plant Fernseh-Box Android TV

Immer mehr Internet-Firmen bringen Geräte auf den Markt, die Video aus dem Netz aus dem Fernseher bringen - Google will einem Medienbericht zufolge gleich zwei davon im Angebot haben.

So schauen Sie Fernsehen im Netz
UltravioletAus Hollywood kommt eine neue On-Demand-Plattform. Die dort ansässigen Studios wollen im zweiten Halbjahr mit dem digitalen Service Ultraviolet starten. Von großen Handelsunternehmen habe man bereits ein positives Feedback bekommen. Voraussichtlich im September soll die Homepage dann mit dem kompletten Online-Angebot auch in Deutschland und Frankreich verfügbar sein. Anmelden können Nutzer sich bereit. Bereits seit Oktober 2011 ist die Seite zum Videodownload in den USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland erhältlich. Bisher sind 12,5 Millionen Haushalte registriert. Quelle: Screenshot
Maxdomemaxdome ist das Filmportal der ProSiebenSat.1 Media AG und ist schon seit längerem, nämlich 2006, im Video-On-Demand-Geschäft tätig. Ähnlich zu iTunes können Filme auch einzeln, ohne Abo ausgeliehen oder gekauft werden. Daneben existieren einige Flatrate Preismodelle. Nach eigenen Angaben stehen maxdome über 45.000 Videos aus verschiedenen Kategorien zur Verfügung, viele davon Eigenproduktionen von Pro7 und Sat1. Quelle: Screenshot
LOVEFiLMAmazons Tochterunternehmen LOVEFiLM ist ein Online-Videoverleih, als auch Video-On-Demand-Plattform. So verschickt die Internet-Videothek leihweise DVDs und Blu-rays per Post und ist gleichzeitig als Video-On-Demand-Angebot nutzbar. Mittlerweile hat das Unternehmen nach eigenen Angaben über 12.000 VOD-Titel und ist damit gleichauf mit Watchever. Quelle: Screenshot
WatcheverWatchever bietet mit dem Erwerb einer Flatrate die Möglichkeit, auf Smart TVs, Notebooks, Tablets, Smartphones und Spielekonsolen Filme oder Serien zu schauen. Über Facebook können die eigenen Bemerkungen zu den gesehenen Inhalten mit Freunden geteilt werden. Durch die Bewertung der Filme werden dem Nutzer passende, personalisierte Filmempfehlungen präsentiert. Quelle: Presse
MyVideoMyVideo ist ein Videoportal, das genau wie youtube in erster Linie auf nutzergeneriertem Content aufbaut. Neben selbstgedrehten Videoclips bietet MyVideo vor allem professionelle Inhalte an. So haben die Nutzer Zugriff auf über 3,8 Millionen Musikvideos, exklusive Web-TV-Produktionen, Serien oder Kinofilme. Quelle: Screenshot
iTunesLängst ist Apples iTunes nicht mehr nur auf Musik und Apps beschränkt. Apples iTunes-Videothek hebt sich in vielfacher Hinsicht von der Video-On-Demand-Konkurrenz ab. So bietet der IT-Gigant mit über 13.000 Filmen und Serien zwar die größte Auswahl, ein Abomodell sucht man hier allerdings vergeblich. Einzelne Inhalte müssen also stets geliehen oder gekauft werden, wobei der Anspruch auf geliehene Filme nach drei Tagen verloren geht. Apple punktet auch bei der Tonqualität, indem fast jeder Film in Dolby Digital 5.1 daherkommt. Quelle: Screenshot
EntertainDas Entertain-Angebot der Telekom bietet individuelles Fernsehen. Durch die Aufnahmefunktion wird das TV-Programm aufgezeichnet und über das Handy oder den PC organisiert. Das Video on Demand-Programm bietet eine Auswahl aus über 19.000 Film-, TV- und Serien-Highlights. Quelle: Presse

Google will laut einem Medienbericht sein zweites Gerät für Online-Video auf dem Fernseher herausbringen. Es solle Android TV heißen, berichtete das Technologieblog „The Verge“ am späten Montag unter Berufung auf vorliegende Unterlagen. Ähnlich wie etwa beim Apple TV oder dem neuen Fire TV des Internet-Händlers Amazon gehe es vor allem darum, Filme und TV-Sendungen aus Online-Plattformen zu übertragen. Zugleich setzte Google genauso wie Amazon auf Spiele und auch eine App für den hauseigenen Videochat Hangouts sei auf den Screenshots zu sehen.

Google hat dabei bereits den Funk-Stick Chromecast mit einer abgespeckten Funktionen im Angebot. Mit 35 Dollar bzw. 35 Euro in Europa ist er deutlich günstiger als Mini-Boxen anderer Anbieter. So kosten das Apple TV und das erst vergangene Woche vorgestellte Fire TV in den USA 100 Dollar. Chromecast werde es parallel weiter geben, schrieb „The Verge“.

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Der Internet-Konzern hatte bereits vor mehreren Jahren versucht, mit der Plattform Google TV das Internet auf Fernsehgeräte zu bringen. Der Plan scheiterte jedoch an zu komplexer Bedienung und einem schmalen Inhalte-Angebot. Die später angekündigte Wohnzimmer-Box Nexus Q wurde gestoppt noch bevor sie auf den Markt kam - sie sollte deutlich teurer sein als die Konkurrenz. Inzwischen hat Google ein größeres Angebot von Filmen und TV-Serien auf seiner Plattform Play angehäuft.

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