Medienbericht WhatsApp legt in Deutschland rasant zu

WhatsApp, der Messaging-Dienst für Smartphones, gewinnt in Deutschland rapide an Popularität. Innerhalb von sechs Monaten ist die Zahl der Nutzer von 9,3 auf 13,7 Millionen gestiegen.

Die erfolgreichsten Apps aller Zeiten
Im Juli 2008 wurde der App Store mit 500 Apps eröffnet. Mittlerweile laden Kunden mehr als 800 Apps pro Sekunde aus dem App Store herunter; bei mehr als zwei Milliarden Apps pro Monat. Am 16. Mai wurde die 50 Milliarden-Marke geknackt. Die 50-milliardste App, Say the Same Thing von Space Inch, LLC, wurde von Brandon Ashmore aus Mentor, Ohio heruntergeladen, der eine 10.000 US-Dollar App Store Geschenkkarte erhalten hat. Quelle: Screenshot
Mit dem Messenger WhatsApp werden pro Tage 41 Milliarden Nachrichten verschickt: Über kurz oder lang wird so die SMS abgelöst werden. Sicherheitsmängel und die Kosten von 90 Cent pro Jahr halten die Nutzer nicht davon ab, diesen Dienst zu nutzen. Damit führt der Messenger die Rangliste der besten kostenpflichten Apps an. Quelle: PR
Das vierbeinige, gelb-grüne Wesen heißt Doodler und muss auf den Plattformen möglichst weit nach oben steigen - ohne herunterzufallen. Doodle Jump ist ein Spiel mit Suchtgefahr. Quelle: Screenshot
Die App Angry Birds wurde bislang über 1,7 Milliarden mal heruntergeladen. Ziel ist es die kleinen grünen Schweine zu "töten", die sich unter Holz-, Stein-, und Eisenbauten verstecken. Quelle: REUTERS
Bei Fruit Ninja ist es das Ziel mit Wischbewegungen über das Display, die Früchte zu zerstören. Aber vorsichtig vor den Bomben, sie bringen Minuspunkte. Quelle: Screenshot
Die GPS Navigation 2+Blitzer-App hat gleich zwei Vorteile: Sie bringt den Fahrenden nicht nur sicher ans Ziel, sondern sorgt auch dafür, dass er sich unterwegs kein Knöllchen einfängt. Quelle: PR
Cut the Rope heißt dieses Programm, dessen Ziel es ist das kleine grüne "Monster" mit Süßigkeiten zu füttern. Diese lassen sich allerdings nicht so leicht in das Maul des "Om nom" befördern, sondern erst, wenn die Seile an der richtigen Stelle und in der richtigen Reihenfolge getrennt werden. Quelle: PR
Die Wetter-Applikation Weather Pro kommt vollständig ohne Werbung aus. Dafür zeigt sie die neuesten Wetterprognosen an, wer mag sogar für die nächsten 14 Tage - an fast jedem Ort der Welt. Quelle: PR
Die Reihe der kostenlosen Apps wird von Facebook angeführt. Quelle: REUTERS
Auf Platz 2 folgt mit Skype ein Programm, dass unter anderem Internet-Telefonie, eben auch über das Handy ermöglicht. Quelle: dpa
Auf dem Internet-Videoportal YouTube können kostenlos Videos hochgeladen und angeschaut werden. Quelle: dpa
Die Technologie von Shazam ermöglicht es, Musiktitel mit Hilfe eines Handy zu identifizieren. Nach eigenen Angaben hat der Dienst 150 Millionen Benutzer. Quelle: PR

Zu diesem Ergebnis kam eine Hochrechnung aus den App-Charts, die das Nachrichtenmagazin „Focus“ gemacht hat. Dieser Wert umfasst die Nutzer von iPhones und Android-Geräten. Damit hat WhatsApp gemäß den Zahlen den Rückstand zum sozialen Netzwerk Facebook auf 1,9 Millionen Nutzer halbiert und den Vorsprung zu Skype deutlich ausgebaut.

WhatsApp zählt inzwischen 200 Millionen aktive Nutzer weltweit und verarbeitet 20 Milliarden Nachrichten täglich. Vor allem Jugendliche verwenden das Programm. WhatsApp dient vielen Nutzern als Ersatz für die SMS und höhlt inzwischen auch die Kommunikationsfunktionen der sozialen Netzwerke aus.

WhatsApp finanzierte sich bislang nur über eine einmalige Zahlung beim Kauf der App und will demnächst auf ein Abo-Modell umsteigen, das mit 99 US-Cent im Jahr immer noch günstig ist. „Unsere Finanzstrategie ist sehr einfach: Ein Dollar pro Jahr“, sagte WhatsApp-Mitgründer und Chef Jan Koum Mitte April auf einer Konferenz des Technologieblogs „All Things D“ in New York. „Wenn Werbung im Spiel ist, wird der Nutzer zum Produkt.“

WhatsApp konkurriert auch mit dem SMS-Nachfolgedienst Joyn, den die deutschen Netzprovider betreiben. Bei Vodafone registrierte man bislang rund 500 000 App-Downloads - über die Kundenaktivität gibt es jedoch keine Detailangaben. Die Deutsche Telekom, die im Februar startete, nennt bislang noch gar keine Zahlen zur Nutzung von Joyn.

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