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Messenger WhatsApp unterstützt das iPhone 3G nicht mehr

Wer ein altes iPhone hat und den Kurznachrichtendienst WhatsApp nutzt, dürfte seit Mittwoch schwer enttäuscht sein. Denn die aktuelle WhatsApp-Version 2.8.7 funktioniert nicht mehr auf dem iPhone 3G.

Snapchat bietet nun auch Chat-Funktion
Facebook-MessengerZwar kaufte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg den Messenger-Giganten WhatsApp, der mittlerweile eine Milliarde Nutzer hat. Trotzdem schafft es auch der Facebook-Messenger unter die beliebtesten Nachrichtendienste. Er hat mittlerweile 800.000 User und soll bald auch die Grenze von einer Milliarde knacken. Quelle: AP
SkypeSkype ist für fast alle Plattformen verfügbar und funktioniert sogar plattformübergreifend. Dabei kann der Anwender mit anderen nicht nur die Videochat-Option nutzen, sondern auch einfache Textnachrichten verschicken. Seit Mai 2011 gehört der Dienst zu Microsoft. Skype hat nach Schätzungen von Trefis.com weltweit etwa eine Milliarde Nutzer. Quelle: dpa
SnapchatDie App, die mit automatisch verschwindenden Fotos einen Trend auslöste, bietet künftig auch Textnachrichten und Videochats an. Getreu dem Snapchat-Grundprinzip verschwinden die ausgetauschten Nachrichten nach dem Ende der Konversation, wie die Entwickler im Blogeintrag " Putting the Chat into Snapchat" erläuterten. Über Snapchat wurden nach Angaben der Firma im Jahr 2014 mehr als 700 Millionen Bilder pro Tag geteilt. Die Fotos verschwinden wenige Sekunden, nachdem der Adressat sie geöffnet hat. Die Popularität des Dienstes lockte bereits Facebook an: Laut Medienberichten schlug Snapchat-Mitgründer und Chef Evan Spiegel ein drei Milliarden Dollar schweres Kaufangebot des weltgrößten Online-Netzwerks aus. Quelle: dpa
Threema Quelle: dpa
HoccerDer deutsche Messenger Hoccer ist Testsieger der Stiftung Warentest. Der Dienst verschlüsselt die Nachrichten, der Server des Start-ups steht in Deutschland. Die Nutzer müssen bei der Nutzung keine Daten über sich preisgeben. Im Herbst 2015 hatte Hoccer eine halbe Million aktive Nutzer. Quelle: Presse
Line Quelle: AP
TinderTinder zeigt an, wer sich gerade in der Nähe befindet und nutzt dabei alle Daten, die bei Facebook hinterlegt sind – auch auf die Freunde. So soll auch erreicht werden, dass vor allem Menschen gefunden werden, die gut zum Suchenden passen. 2015 nutzten zwei Millionen Deutsche die App. Quelle: Screenshot

Die älteren Versionen der App fordern ein Update, das allerdings mit der Technik des über vier Jahre alten Smartphones nicht mehr möglich ist. Inzwischen wird mindestens das Betriebssystem iOS 4.3 benötigt. Und das kam erst beim iPhone 3GS zum Einsatz.

Die WhatsApp-Entwickler erklären in ihrem Blog die Entscheidung damit, dass Apple selbst seine älteren iOS-Versionen – und damit automatisch auch die älteren Geräte – nicht mehr unterstütze. Den Drittanbietern bleibe nichts anderes üblich, als Apples Beispiel zu folgen, um bei der Innovationsgeschwindigkeit des Unternehmens mithalten zu können.

Besonders für die Kunden ist das ärgerlich. Es zeigt, wohin die Reise künftig weiter gehen wird: Wer bestimmte Techniken nutzen möchte, muss sich früher oder später ein neues Endgerät anschaffen. Denn das Problem mit der Innovationsgeschwindigkeit hat nicht nur der überaus beliebte Messenger WhatsApp.

Die App-Fallen

Auch andere Software-Entwickler haben seit der Einführung des iPhone 5 im vergangenen September Probleme. Ab diesem Zeitpunkt hat Apple aufgehört die alten iOS-Versionen zu unterstützen. So läuft seitdem zum Beispiel auch die Facebook-App unter iOS 4.2.1 nicht mehr. Wer seine App für das aktuelle iPhone und iOS 6 anpassen will, muss iOS 4.3 voraussetzen.

Unter diesen Bedingungen ist das iPhone 3G für die Drittanbieter nicht mehr interessant.

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Wer WhatsApp auch mit dem iPhone 3G weiter nutzen möchte, muss auf das Update also verzichten. Denn derzeit gibt Apple Besitzern älterer iOS-Geräte nicht die Möglichkeit, die alte App-Version wieder aus der Cloud zu ziehen. Und auch im App-Store ist lediglich die neueste Variante erhältlich.

Doch der Verzicht des WhatsApp-Updates ist äußert unattraktiv. In den letzten Monaten sind immer wieder Sicherheitsmängel bei dem Kurznachrichten-Dienst aufgetreten. Und die sollen mit der neuen Version behoben worden sein.

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