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Nach Karten-Flop Apple feuert zweiten Maps-Verantwortlichen

Im Debakel um die schlechten Kartendienste von Apple folgt der nächste Rausschmiss: Nach dem iOS-Verantwortlichen Scott Forstall musste nun auch Karten-Manager Richard Williamson seinen Hut nehmen.

huGO-BildID: 28804890 ARCHIV - ILLUSTRATION - Der Bildschirm eines Apple iPhone 4S zeigt am 21.09.2012 die neue Karten-App von Apple, während im Hintergrund Google Maps dargestellt wird. Viele Apple-Kunden vermissen die Google-Karten auf ihren iPhones und iPads. Google hat seine neue Alternative zu Apples fehlerbehafteten eigenem Kartendienst laut einem Zeitungsbericht fast fertig. Die App ist allerdings noch nicht zur Prüfung bei Apple eingereicht. Foto: Florian Kleinschmidt/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Apple hat laut Medienberichten nach dem Debakel mit seinem ersten eigenen Karten-Dienst den direkt Verantwortlichen gefeuert. Der Manager Richard Williamson habe Apple vor rund zwei Wochen verlassen müssen, berichtete das „Wall Street Journal“ am Mittwoch.

Apple hatte im September zum Start des iPhone 5 in der neuen Version seines Betriebssystems iOS die bisherigen Google-Karten durch einen eigenen Dienst ersetzt. Es hagelte sofort Kritik von Nutzern, die sich über Fehler und fehlende Details beschwerten.

Konzernchef Tim Cook entschuldigte sich öffentlich und empfahl, vorerst Karten der Konkurrenz zu nutzen, bis Apple sein Angebot verbessert habe. Der iOS-Verantwortliche Scott Forstall, der einst als ein möglicher Anwärter auf die Firmenspitze galt, wurde ebenfalls geschasst.

Apple-Topmanager Eddy Cue, der von Forstall die Karten-Verantwortung übernahm, suche jetzt Rat bei externen Experten und dem Navigations-Spezialisten TomTom, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Williamson sei von Cue gefeuert worden, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

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