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Neue Drohnen-Gesetze "Das Regel-Wirrwarr ist undurchsichtig und gefährlich"

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Fliegen mit Verantwortung

Alle Gefahren können also niemals ausgeschlossen werden?
Jede Verkehrsart, ob zu Land, zu Wasser, oder in der Luft, birgt die Möglichkeit von Unfällen. Möglichst einheitliche Regelungen und Aufklärung der Bevölkerung sollten ein klares Allgemeinverständnis für das korrekte Verhalten im Luftraum sicherstellen. Unser Verband hat sich vorgenommen, die Copter-Piloten zu rücksichts- und verantwortungsvollem Fliegen zu bringen. Mit der Unterzeichnung unserer Initiative "Aerial Culture – Fliegen mit Verantwortung" verpflichten sie sich selbst dazu, respektvoll und regelkonform mit ihren Drohnen umzugehen.

Fakten zu Drohnen

Ist Ihnen ein schwerer Unfall durch Copter bekannt?
Nein, zum Glück nicht. Damit das so bleibt, appellieren wir an die Vernunft und das verantwortungsvolle Verhalten der Copter-Piloten, um in Deutschland nicht bald schwedische Verhältnisse zu haben. Dort ist das Copter-Fliegen auf breiter Ebene eingeschränkt oder sogar ganz untersagt. Wir appellieren auch an Industrie und Handel, nicht nur an den kurzfristigen Profit zu denken, sondern auf lange Sicht die Basis für einen gesunden und wachsenden Copter-Markt durch beispielsweise Warnhinweisen auf beigelegten Flyern oder Verpackungen zu fördern. Letzten Endes kommt das Industrie und Handel auch zugute und unterstreicht zudem ihr Bewusstsein und ihre Verantwortung für die Gesellschaft.

Chronik: Zwischenfälle mit Drohnen

Wie fallen die Reaktionen in Ihrem Verein auf die Pläne von Verkehrsminister Alexander Dobrindt aus?
Die Reaktionen unserer Mitglieder sind durchmischt. Viele begrüßen das Bemühen um eine einheitliche und allgemeingültige Regulierung, die mehr Rechtssicherheit bringt, sind jedoch von manchen Maßnahmen und Einschränkungen wenig begeistert. Zum Beispiel das generell formulierte Verbot für den Einsatz unbemannter Luftfahrtsystemen über bewohnten Grundstücken: Bisher war es möglich, bewohnte Grundstücke Dritter zu überfliegen, um Aufnahmen von Objekten zu machen. Nun müsste zuvor die Erlaubnis all derjenigen eingeholt werden, die überflogen werden. Mit einer Einzel- oder Allgemeinen Aufstiegsgenehmigung der Landesluftfahrtbehörden darf man jedoch wie bisher, ohne die Einzelerlaubnisse anderer Grundstückseigentümer einholen zu müssen, weiterhin bewohnte Grundstücke überfliegen, wenn Datenschutz und Persönlichkeitsrechte berücksichtigt werden.

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