Neues Riesen-Smartphone Samsung reizt mit Galaxy Note 3 die Möglichkeiten des Stifts aus

Mit dem neuen Riesen-Smartphone haben die Koreaner mal wieder gezeigt, was sie in Sachen Software drauf haben. Damit stärken sie ihre eigene Infrastruktur.

Auch das Smartphone Samsung Galaxy Note 3 wurde in Berlin vorgestellt. Quelle: REUTERS

Alle Augen waren auf Samsungs erste Computer-Uhr Galaxy Gear gerichtet, die die Koreaner am Mittwochabend in Berlin vorgestellt haben. Dabei ist das neue Galaxy Note 3, das ebenfalls gezeigt wurde, nicht minder spektakulär – zumindest was die Software angeht.

Mit dem Smartphone mit Riesendisplay und einsteckbarem digitalen Stift  lassen sich auf digitalen Dokumenten Anmerkungen machen. „Für uns fängt jede Idee mit einer Notiz an“, sagte JK Shin, Chef von Samsung Mobile Communications, in Berlin. Diese Idee habe Samsung mit dem Note3 mit dem Bildschirm in einer Größe von 5,7 Zoll, also knapp 14,5 Zentimetern, weiter ausreizen wollen.

Samsung unterteilt die neuen Möglichkeiten mit dem Stift in drei Funktionen: Punkt, Kreis und Box. Sobald der Nutzer mit dem Stift einen Punkt auf dem Display hinterlässt, erscheint das sogenannte Air Command – die Kommandozentrale auf dem Note 3. Dahinter stecken weiterführende Optionen wie das „Action Memo“, das „Scrapbook“, „S Finder“ und „Pen Window“.

So sieht die Computer-Uhr Galaxy Gear aus
Chef der IT-Sparte bei Samsung Electronics, JK Shin, stellte am Mittwoch in Berlin sowohl die Computeruhr Samsung Galaxy Gear als auch das Tablet Galaxy 10.1 und das Galaxy Note 3 vor. Quelle: dpa
Gleich zu Beginn der Show zeigte er die Computeruhr, die er in grellem Orange am Handgelenk trug. Quelle: REUTERS
Anrufe lassen sich sowohl per Tippen... Quelle: REUTERS
... als auch per Anheben des Armes annehmen. Hierzu wird die Uhr kurz Richtung Ohr gehoben. Quelle: AP
Die Computeruhr ist an ein anderes mobiles Samsung Gerät gekoppelt. Bei dem Note 3 und dem Galaxy 10.1 ist die Möglichkeit zum drahtlosen Datenverkehr bereits installiert. Quelle: AP
Pranav Mistry, Chef des Samsung Innovationsteams, stellte sowohl die technischen Hintergründe der Uhr als auch das Design vor. Das Wearable wird in sechs Farben erhältlich sein. Quelle: REUTERS
In das Armband der Uhr ist eine Kamera eingebaut. Die Auflösung der Bilder ist jedoch noch sehr gering. Quelle: REUTERS
Bis zu vier Apps lassen sich auf einmal auf dem Bildschirm anzeigen. Quelle: REUTERS
Für den alltäglichen Gebrauch werden die Daten drahtlos von dem einen Gerät auf das andere übertragen. Sobald größere Datenmengen transferiert werden müssen, gibt es auch die Möglichkeit die Uhr per Kabel an einen Rechner oder ein anderes Gadget anzuschließen. Quelle: REUTERS
Die Auflösung der Bilder ist mit 1,9 Megapixeln jedoch noch sehr gering. Quelle: REUTERS
Gear ist etwa so groß wie eine Herren-Armbanduhr, wiegt 168 Gramm und hat ein AMOLED-Display mit einer Diagonale von 1,63 Zoll (4,1 cm). Quelle: AP
Dank Spracherkennung („S-Voice“) kann man mit gesprochenen Befehlen einen Anruf starten oder nach dem Wetter fragen. Quelle: dpa
Das Gerät kommt am 25. September in 149 Ländern auf den Markt, wie Samsung-Manager J.K. Shin ankündigte. Quelle: AP
Das Galaxy Note 3 ist das nächste Modell in Samsungs Reihe der Smartphones mit einsteckbarem digitalen Stift und einem sehr großen Bildschirm mit einer Diagonale von 5,7 Zoll (knapp 14,5 cm). Die Kategorie begann als Nischenmodell, jetzt steckte Samsung viel Kraft in die Weiterentwicklung. Quelle: REUTERS
Das Note 3 bekam einen neuen „S-Pen“-Stift und erweiterte Eingabe-Funktionen, der Einsatz mehrerer Apps gleichzeitig wurde verbessert. Bei dem neuen Note-Modell lässt sich zum Beispiel auch der Bildschirm teilen, so dass man zwei verschiedene Kommunikationen per SMS verfolgen kann. Einzelne Kurznachrichten lassen sich dabei von einem Gespräch in das andere kopieren. Quelle: REUTERS

Beim Scrapbook kommt der Kreis ins Spiel. Wird diese Funktion aktiviert, können die Nutzer mit ihrem Stift einen Kreis um einen Inhalt ziehen – egal ob eine Datei oder einen Artikel oder ein Bild aus dem Internet. Mit einem weiteren Klick wird dieser Inhalt dann automatisch im sogenannten Scrapbook gespeichert. Darin lassen sich auch unterschiedliche Ordner anlegen, damit auch keine Datei verloren geht. Optisch werden diese in großen Kacheln dargestellt, die sich individuell anpassen lassen. Das Schöne daran: nicht nur Text, Bild, Video oder Tabelle aus dem Netz werden gespeichert, sondern auch der dahinterliegende Link. So kann jederzeit wieder auf die Originalquelle zugegriffen werden.  

Neu ist auch die Funktion Pen Window. Diese wird aktiviert, in dem der Nutzer mit seinem Stift eine Box in einer gewünschten Größe auf den Bildschirm malt. Darin lässt sich dann ein weiteres Fenster öffnen, das sich über das andere legt: Zum Beispiel einen Taschenrechner oder einen Notizzettel. Theoretisch funktioniert das auch. Allerdings sollte man sich genau überlegen, wie man das Gewünschte Fenster malt, damit am Ende auch da Seitenverhältnis stimmt.

Mit Hilfe von Action Memo lässt sich eine Notiz auch mit einer Aktion verbinden. Hat man sich zum Beispiel in einer Notiz handschriftlich einen Namen und eine Telefonnummer notiert, lässt sich diese per Klick sofort anrufen oder dem Telefonbuch zufügen. Das Note 3 erkennt dabei die eigene Handschrift.

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