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Nexus 5 Google will angeblich Smartwatch vorstellen

Dass der Suchmaschinen-Konzern noch in diesem Monat das Smartphone Nexus 5 präsentieren wird, scheint gesetzt. Doch nun werden auch Stimmen laut, die an eine Computeruhr glauben.

Dass Samsung nicht alleine ist und auch Apple und Google seit Jahren an einer eigenen Computeruhr arbeiten, ist kein Geheimnis. Doch während die Koreaner mit der Uhr Galaxy Gear vor wenigen Wochen vorgelegt haben, fragt sich nun, wer von den großen Spielern am Markt zuerst nachzieht. Glaubt man den Gerüchten, hat Google die Nase vorn. Zwar hat Apple am 22. Oktober zu einem Presseevent geladen, doch glauben nur wenige daran, dass neben einer neuen iPad-Generation auch die iWatch gezeigt wird. Analysten rechnen vielmehr mit einem separaten Event und einer Markteinführung 2014. Doch Apple hält sich bedeckt – und wer weiß, vielleicht ist der Konzern ja mal wieder für eine Überraschung gut.

Wahrscheinlicher ist, dass Google noch diesen Monat mit der Präsentation des Smartphones Nexus 5 auch eine Computeruhr präsentiert. Zumindest verdichten sich die Gerüchte um das Gadget, das im Netz unter dem Codenamen „Gem“ gehandelt wird. Erst kürzlich übernahm Google den Hardware-Konzern WIMM, der bereits vor zwei Jahren eine Smartwatch auf den Markt gebracht hat. Glaubt man den Spekulationen des Google Watchblog, könnte diese Zusammenarbeit schon Früchte getragen haben.

Zärtlichkeit per Bluetooth
FitbugDas Armband "Fitbug" misst sowohl die Aktivität als auch den Schlaf des Trägers. Die Aktivität wird in normales Gehen und Sport unterschieden. Per Knopfdruck lassen sich die Daten an eine dazugehörige App auf dem Smartphone schicken, wo die gesammelten Daten ausgewertet und visualisiert werden. Der Fitbug des gleichnamigen Startups geht mit einem Kampfpreis von 45 US-Dollar in den Markt. Quelle: dpa
Guard2MeDas Startup Guard2Me hat eine Datenuhr für demenzkranke Menschen im Gepäck. Die Uhr lässt sich per GPS und über Mobilfunknetze finden und auf einer Karte anzeigen. Die Bewegungssensorik misst außerdem, ob eine Person gestürzt ist oder längere Zeit auf dem Boden liegt. Außerdem ist die Uhr mit einer SOS-Taste ausgestattet, über die der Träger Hilfe rufen kann. Zudem sind in der Uhr Name, Adresse, Blutgruppe und wichtige Informationen zu Medikamenten gespeichert. Quelle: dpa
Sony CoreDas "Core" speichert unterschiedliche Lebensgewohnheiten auf einer Android-App namens Lifelog. Gemeint sind die Schritte, die am Tag gegangen werden, die Zeit des Musikhörens, die Schlafstunden und so weiter. Lifelog wandelt die Daten, die per Funk an die App übertragen werden, in Grafiken und Tabellen um. Quelle: AP
E309 von Ares Über einen Zugang zum Google Play Store und einen Steckplatz für eine Mikro-SIM-Karte verfügt diese Uhr, die gleichzeitig wie ein Smartphone eingesetzt werden kann. Das Angebot umfasst dabei auch Karten- und Navigationsdienste, Spiele und Whats App. Wie andere Smartwatches ist sie mit 47,5 mal 42 mal 13 Millimetern recht groß, verfügt dabei aber auch - durch die Mikro-SIM-Karte über die Möglichkeit des Telefonierens. Offenbar hat Ares eine eigene Benutzeroberfläche entwickelt, die aber an die Kacheloptik von Windows 8 erinnert. Quelle: Screenshot
Lifeband TouchLG stellte in Las Vegas das Lifeband Touch vor. Der Fitness-Tracker misst zum Beispiel die tägliche Bewegung und die Kalorien, die am Tag konsumiert wurden. Die Informationen werden sowohl auf einer speziell programmierten App angezeigt, als auch auf dem Armband selbst. Quelle: dpa
TaptapMit dem Taptap Armband lassen sich Berührungen übertragen. Wer den Sensor auf seinem Armband antippt, erzeugt damit automatisch eine Vibration auf dem Armband des Partners. Die Entfernung der Armbänder voneinander spielt dabei keine Rolle, da das Signal über das Internet übertragen wird. Als Brücke dient eine Bluetooth-Verbindung auf dem Smartphone. Die Signale werden dann über eine App an das andere Armband weitergeleitet. Das Partnerarmband kann allerdings auch zu anderen Zwecken eingesetzt werden - zum Beispiel als Vibrationsalarm am Körper, oder beim Sport, um Laufzeiten zu messen. Entwickelt wurde das Produkt von einem internationalen Entwicklerteam, dass unter dem Namen Woodenshark agiert. Für ihr Produkt suchen sie gerade Investoren über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Quelle: kickstarter.com Quelle: Screenshot
Nike Fuel SEDer Sportartikel-Hersteller Nike hat die zweite Generation seines Fuel-Band vorgestellt. Und anders als der Vorgänger, soll das Gadget auch in Deutschland in den Handel kommen. Das Unternehmen hat vor allem an der Verbesserung des Algorithmus gearbeitet. Das Display besteht aus hundert weißen und 20 farbigen LEDs. Der Akku hält nach Herstellerangaben etwa vier Tage durch. Außerdem ist das Armband einigermaßen wasserdicht. Duschen und einen Schauer hält es angeblich aus, beim Schwimmen sollten Sportler es allerdings abnehmen. Auch das Fuel SE stellt per Bluetooth eine Datenverbindung zum Smartphone her. Dabei setzt Nike voll auf Apple. Eine Android-Version ist zum Verkaufsstart am 6. November nicht geplant. Kosten soll das Armband 139 Euro. Quelle: Screenshot

Dabei soll die Computeruhr um die Sprach-Erweiterung der Such-App „Google Now“ gebaut sein, wie Androidpolice-Gründer Artem Russakovskii glaubt. Entsprechend ließe sich die Uhr ähnlich bedienen, wie die Datenbrille Glass, die auf Befehl Aktionen ausführt. Zum Beispiel: „Ok Glass, take a picture.“ Die Brille funktioniert schon recht ordentlich. Über tausend App-Entwickler aus aller Welt besitzen sie, um ihre Produkte darauf anzupassen und zu testen. Würde tatsächlich eine ähnliche Technologie bei der Uhr verwendet, scheint ein baldiges Erscheinen nicht ausgeschlossen.

In Arbeit
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Weitere Details sind bisher nicht bekannt. Über das Präsentationsdatum wird kräftig spekuliert. Russakowski glaubt an den 31. Oktober. Dann werde auch das neue Smartphone-Flaggschiff Nexus 5 präsentiert. Indizien geben ihm Recht. Inzwischen ist der Entwurf einer Bedienungsanleitung sowie ein über sieben Minuten langes Video des Nexus 5 im Netz aufgetaucht. Ebenso Unterlagen zum Zulassungsverfahren in den USA.

All das bestätigt ohne Zweifel, dass Google das Nexus 5 bereits hat bauen lassen und kurz vor dem Launch steht. Wann es aber genau so weit ist, bleibt ein Rätsel.

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