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Parrot AR.Drone 2.0 Multikopter im Praxistest

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Features für Fortgeschrittene

Beim Fliegen ist das aggressive Rotorgeräusch nicht zu überhören. Wer das Bild von der sanft schwebenden Drohne mit einem ebenso sanften Surren verbindet, muss umdenken. Die Parrot ist ganz schön laut. Beim beschaulichen Spazierflug durch den Park kann das ganz schön nerven. Wer Ruhe will, muss die Drohne immer auf Abstand halten.

Beeindruckende Aufnahmen von unbemannten Drohnen
Proteste in BangkokUnbemannte Drohnen haben in den vergangenen Jahren einen schlechten Ruf bekommen. Aus gutem Grund. Zum Beispiel, weil die US-Regierung sie benutzt, um Menschen in entfernten Orten zu töten. Aber es geht auch anders, wie diese Aufnahmen der Protest in Bangkok zeigen. Quelle: Screenshot
Kämpfe zwischen Demonstranten und der Polizei in IstanbulDurch die Kombination von Drohnen und Kameras gibt es für Filmemacher neue Drehmöglichkeiten aus der Luft. Quelle: Screenshot
Feuerwerk am 4. Juli über Nashville, Tennessee Perspektivwechsel. Statt das Feuerwerk von unten zu fotografieren, kann das Spektakel zum 4. Juli von oben aufgenommen werden. Das Ergebnis: Faszinierende Bilder. Quelle: Screenshot
Surfer an der Küste von Oahu, HawaiEbenfalls erstaunliches Bildmaterial: Diese Surfer filmen ihre gewagten Wellenritte mit einer unbemannten Drohne. Quelle: Screenshot
Insel Koh Yao Noi in Thailand Einen verwunschenen, verlassenen Ort nimmt diese Drohne in Thailand auf. Quelle: Screenshot
Skyline von New York Ein bekanntes Bild, das normalerweise jedoch aus Hubschrauber oder aus dem Flugzeug aufgenommen wird. Mit einer Drohne kann jeder Hobbyfotograf und -filmer solche faszinierenden Aufnahmen machen. Quelle: Screenshot
Die berühmte Golden Gate Bridge in San FranciscoDrohnen kennen keine Höhenangst. So entstand diese Aufnahme der Golden Gate Bridge aus der Vogelperspektive. Quelle: Screenshot

Ausgezeichnet funktionieren die Stabilisierungsmechanismen. Schubst man das schwebende Fluggerät an, dann kehrt es wie am Gummiband zum ursprünglichen Punkt zurück. Auch Windböen werden innerhalb gewisser Grenzen ausgeglichen. Zuständig hierfür ist eine ganze Armada von Messgeräten: Ultraschallsensoren, Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Magnetometer und eine Bodenkamera für die Geschwindigkeit. Diese liefern ihre Daten an den Flight-Controller, der dann die vier Motoren individuell ansteuert, um die Flugbewegungen zu koordinieren und bei Bedarf zu stabilisieren.

Der Controller hat also eine Menge zu tun und das trägt neben den schnelldrehenden Propellern zur kurzen Akkulaufzeit bei. Im Test musste die Parrot spätestens nach zwölf Minuten zur Landung ansetzen. Bei häufiger Nutzung ist es daher ratsam, einen zweiten Akku anzuschaffen.

Rechtliche Fragen zum Drohnen-Flug

Die AR.Drone 2.0 filmt in HD (1280 × 720 Pixel) mit 30 Bildern pro Sekunde. Für die Ansprüche von Hobbyfilmern ist das Kameramodul damit nicht mehr auf dem neuesten Stand. Auf Wunsch schießt sie natürlich auch Fotos. Die Videos und Fotos lassen sich auch auf einem USB-Stick gespeichert, der an den Flugkörper angesteckt wird.

Funktionen für Profipiloten

Hat man sich erst mal eingearbeitet, dann kann man sich mit zahlreichen Features für Fortgeschrittene vergnügen. So lassen sich beispielsweise die Werte für maximale Flughöhe, Geschwindigkeit oder auch die Rotationsgeschwindigkeit des Fluggeräts regeln. Im Director-Modus legt der Nutzer bestimmte Flugbewegungen fest. Das ist sinnvoll, wenn man beim Videodreh bestimmte Kamerabewegungen definieren will.

Interessante Features gibt es auch in der GPS-Edition der Drohne. Hier legt der Nutzer die Flugroute vorab auf einer Landkarte fest und sieht sich den Flug später auf der Landkarte an. Mithilfe der GPS-Daten landet der Quadrokopter dann auch wieder automatisch am Startpunkt. Deutlich eingeschränkt wird das Flugvergnügen hier allerdings durch die bereits erwähnte kurze Akkulaufzeit und die Auflage, dass man solche Fluggeräte nur mit einer ständigen Sichtverbindung nutzen darf.

Nicht zu übersehen: Bei niedrigem Batteriestand zeigt die App

Die Parrot AR.Drone 2.0 ist kompatibel mit Geräten wie Nvidia Shield Console, die als Steuereinheit und zugleich als Monitor für die Flugaufnahmen dient. FPV-Brillen (FPV, First Person View) von Zeiss oder Epson arbeiten ebenfalls mit der Parrot zusammen. Durch das Display in der Brille erlebt man das Flugerlebnis als säße man direkt auf den Pilotensitz.

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