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Pläne mit Sensortechnologie Google will Ihr Zuhause steuern

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Die Konkurrenz schläft nicht

Ein konkretes Beispiel: Der Wäschetrockner von Whirlpool würde erst dann anspringen, wenn der Besitzer schon auf dem Heimweg ist. So liegt die Kleidung nicht den ganzen Tag in der Trommel und wird zerknittert. Die Information erhält der Trockner über die Nest-Technologie.

Auch der deutsche Autohersteller Mercedes ist Teil des Programms. Ausgewählte Modelle können das Nest-Thermostat über den Bordcomputer darüber informieren, dass der Fahrer sich auf dem Heimweg befindet. Und das vollautomatisch. Google ist im Zuge seiner Open Automotive Alliance derzeit dabei, die Bordsysteme mehrere Automobilhersteller auf Android umzurüsten und damit in das Google-Universum zu holen.

Das sind die neuen Super-Lampen
Philips: HueDie Niederländer machen Licht zum Lifestyle-Produkt: Ihre LED-Lampen sind funkvernetzt und lassen sich zu Hause oder aus dem Netz per Handy in Farbe und Helligkeit steuern. Freie Entwickler bieten online Zusatz-Apps an, mit denen die Lampen zur Lichtorgel oder zum Wecker mutieren. Preis: Set 200, einzeln 60 Euro Quelle: Presse
Toshiba: E-Core LED FloodlightModerne Halogenmetalldampflampen für die Außenbeleuchtung sind zwar ähnlich effizient wie LED-Strahler. Dafür liefern Modelle wie dieses von Toshiba sofort nach dem Einschalten volle Helligkeit, und sie haben eine bis zu doppelt so lange Lebensdauer. Preis: noch offen Quelle: Presse
Samsung: LED-BirneTrotz nur gut elf Watt Leistungsaufnahme liefern diese Leuchten eine Lichtausbeute, die der herkömmlicher 60-Watt-Glühbirnen entspricht – bei etwa 40-facher Lebensdauer. Mit dem etablierten E27-Sockel passen diese „Retrofit“ genannten Lampen in herkömmliche Schraubgewinde. Preis: rund 20 Euro Quelle: Presse
Lumixon: Alu Line LEDObwohl in Bauform und Helligkeit einer 50-Watt-Halogen-Hochvolt-Lampe vergleichbar, hat der LED-Strahler mit E14-Gewinde nur eine Leistungsaufnahme von knapp vier Watt. Das stark fokussierte LED-Licht wird durch eine Milchglasscheibe gestreut. Preis: rund 13 Euro Quelle: Presse
Osram: SpotlightOptimales Kunstlicht für die Kunst im Münchner Lenbachhaus – mit dieser Vorgabe hat Osram diesen dimmbaren Deckenstrahler entwickelt, der rund 100 Lichtfarben zwischen Warm- und Kaltweiß erzeugt und so Kunstwerke im Tagesverlauf optimal beleuchtet. Preis: Projektgeschäft Quelle: Presse
LG: LED-RöhreLED-Retrofits gibt es nicht nur für Schraubgewinde, sondern auch für Leuchtstoffröhen. Und obwohl schon die wesentlich effzienter sind als Glühlampen, arbeiten die mit warm- oder kaltweißem Licht erhältlichen Licht-Chips nochmals um bis zu 50 Prozent sparsamer. Preis: 70–80 Euro, nach Stärke Quelle: Presse

Der Schritt zur stärkeren Vernetzung unterschiedlicher Anbieter macht Sinn. Bisher ist der "Smart Home"-Markt sehr zerpflückt. Die einen Hersteller haben intelligente Glühbirnen im Sortiment, die nächsten ganze Steckersysteme und wieder andere Thermostate. Jedes benötigt eine andere Infrastruktur – eine andere App oder eine andere Fernbedienung. Mit "Works with Nest" sowie der Integration von Google Now könnte Google ein System schaffen, dass allumfassend ist und dem Nutzer die Verwendung von Smarthome-Geräten deutlich vereinfacht.

In Arbeit
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Doch die Konkurrenz schläft nicht. Mit der Idee, diverse Smart-Home-Geräte unter einer Infrastruktur zu vereinen, ist Google nicht alleine. So hat das Unternehmen "Quirky" die Plattform "Wink" ins Leben gerufen. GE, Honeywell und Philips haben sich neben zwölf weiteren Unternehmen dem Projekt angeschlossen.

Apples Smart-Home-Lösung heißt "Home Kit" und arbeitet vor allem ober Bluetooth-Schnittstellen. Das Konzept könnte spannend werden. Allerdings hat Google Apple mit dem Nest-Deal um einige Jahre zurück geworfen. Auch Apple-Chef Tim Cook soll an Nest und den damit verbundenen Möglichkeiten überaus interessiert gewesen sein.

Bisher sind die Nest-Anwendungen noch für den amerikanischen Markt angepasst, können dort aber mit nahezu jeder Heizung kombiniert werden. Bei der Installation helfen in der Regel Handwerker.

In Europa werden die Geräte noch nicht vermarktet. Durch den Deal mit Google, könnte sich dies mittelfristig jedoch ändern. In den USA wurden zuletzt etwa 40.000 Thermostate pro Monat verkauft.

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