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Praxis-Tipps Gute Bilder beim Wintersport

Der Umgang mit Outdoor-Kameras und Action-Cams hat auch seine Tücken. Wiwo.de gibt Tipps für den optimalen Videodreh und zeigt in einem Crashkurs, wie man Videoclips und Standfotos zu spannenden Kurzfilm montiert.

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Die WirtschaftsWoche zeigt ihnen wie ihre Bilder wirklich gut werden Quelle: REUTERS

Okay, der wichtigste Tipp zuerst: Wenn Sie gerade auf Skiern ins Tal rasen und währenddessen filmen, sollen Sie keine tollkühnen Stunts ausführen (zu gefährlich) und nicht an der Kamera herumfummeln (auch zu gefährlich). Aber das wissen sie vermutlich selbst.

Deshalb hat die Wiwo-Redaktion einige Tipps gesammelt, die man vielleicht noch nicht so oft gehört hat. Einige Tipps entstanden in Zusammenarbeit mit den Experten von Rollei.

Der Akku

Full-HD-Videos ziehen viel Strom, die niedrigen Temperaturen tun ein Übriges, um die kompakten Akkus zu belasten. Den Akku sollte man also idealerweise in der Hosentasche behalten und erst kurz vor Gebrauch in die Kamera einsetzen.

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Standort erkennen

    Funktionen wie Wi-Fi oder GPS abschalten, wenn man sie nicht benötigt.

    Die Linse

    Die Glaslinse bei wasserdichten Gehäuse kann schnell beschlagen, weil die Kamera beim Filmen Wärme entwickelt, die nicht richtig abgeführt werden kann. Dagegen hilft, das Gehäuse gelegentlich zu öffnen. Außerdem gibt es so genannte "Anti Fog Pads" die man ins Gehäuse einlegen kann.

    Die ein oder andere Schneeflocken auf der Linse gibt zwar schön authentische Bilder, kann aber auf Dauer eine ganze Aufnahme verderben. Deshalb sollte man die Linsen öfter kontrollieren und gegebenenfalls mit einem Mikrofasertuch abwischen.

    Die besten Outdoor-Kameras für den Winter
    GoPro Hero 3+ Quelle: PR
    GoproHero3 White Edition
    Sony AS30 Quelle: PR
    JVC Adixxion Quelle: PR
    EasypixXtasy Quelle: PR
    Easypix GoXtreme Wifi Quelle: PR
    X7 ActionPro Quelle: PR

    Befestigung der Kamera

    Gerade bei extrem niedrigen Temperaturen können Kunststoff-Halterungen spröde werden und brechen. Deshalb sollte man unbedingt die im Lieferumfang beiliegende Fangleine zusätzlich anbringen.

    Einen Kurzfilm drehen

    Natürlich macht es Spaß, die fertigen Videoclips später am PC oder Fernseher zu betrachten. Doch minutenlange Einstellungen aus der immergleichen Perspektive können den Zuschauer auch ermüden.

    Deshalb sollten Sie beim sportlichen Filmen mit der Action-Cam öfter mal die Perspektive wechseln und auch die Umgebung aufnehmen oder fotografieren. Machen Sie Fotos von Schildern, von Hütten, von Skiliften, fotografieren Sie die Landschaft oder schwenken Sie über Wälder und Berggipfel. Fotografieren Sie interessante Details. Auch Fotos von ihren Freunden oder Partner, die Sie begleiten, gehören dazu.

    All diese Aufnahmen können eine lange, monotone Videosequenz ergänzen und anreichern. Erst der richtige Rhythmus aus Schnell und Langsam, Action und Ruhe, Nah und Fern lässt ein sehenswertes Video entstehen.

    Kostenloser Videoschnitt

    Der Windows Movie Maker im Einsatz Quelle: Screenshot

    Für die Herstellung eines Videos am PC oder Notebook muss man nicht unbedingt ein aufwendiges Videoschnittprogramm anschaffen. Der kostenlose Windows Movie Maker tut es auch. Das Programm lässt sich auf der Webseite von Microsoft herunterladen.

    Der Windows Movie Maker ist auch ohne Handbuch sehr einfach zu bedienen und weitgehend selbsterklärend. Mit dem Programm können Sie Videoclips kürzen, aufteilen, mit anderen zusammenfügen, Fotos einfügen, eine Tonspur ergänzen, sowie Vorspann und Abspann hinzufügen. Daneben bietet der Movie Maker auch eine Reihe von Effekten, etwa bei Überblendungen. Diese sollte man allerdings sehr sparsam einsetzen, weil das Video sonst sehr schnell allzu hobbymäßig oder kitschig wirkt.

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    Standort erkennen

      Bevor Sie mit der Bearbeitung der Videoclips starten, sichten Sie das ganze Material und überlegen Sie, ob sich eine Art roter Faden ergibt. Videos müssen nicht unbedingt chronologisch angeordnet sein, Hauptsache es gibt eine erzählenswerte Geschichte.

      Importieren Sie alle Videoclips und Fotos, die Sie verwenden möchten, in das Videoprogramm von Microsoft. Das geht sehr einfach per Drag & Drop aus dem Windows Explorer.

      Gadgets



      Danach beginnen Sie die längsten Sequenzen zu kürzen, bzw. aus der langen Sequenzen die spannenden Teile zu extrahieren. Diese können Sie dann mit passenden Standfotos oder Videoclips, die aus anderer Perspektive gedreht wurden, kombinieren und so insgesamt zu einer "Story" verflechten.

      Wenn der Film fertig ist, könnten Sie noch einen Titel und vielleicht sogar einen kurzen Abspann einbauen.

      Zum Schluss wird im Menü "Freigabe" aus dem Videoprojekt der fertige Film generiert. Hierbei können Sie das Zielformat wählen, das am besten geeignet erscheint. Movie Maker exportiert die Projektdaten dann beispielsweise als Video-DVD in bester Qualität oder generiert eine kleinere Datei für die Darstellung im Web.

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