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Praxistest Sony NEX-6: Gute Systemkamera für viel Geld

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Fotografieren im Automatik-Modus

Makroaufnahem Quelle: Presse

Neben der klassischen Programmautomatik gibt es die "intelligente Automatik". Diese arbeitet mit der bei vielen Digicams üblichen Motiverkennung. Die Kamera analysiert das Motiv, und versucht dabei die Szene zu erkennen, also beispielsweise "Nachtszene", "Porträt" oder "Makro". Dementsprechend stellt die Kameraelektronik die Belichtung ein.

Im Automatik-Modus bereitet die Kamera keine Probleme. Belichtung und Schärfe passen in den allermeisten Fällen, vorausgesetzt, das Motiv ist nicht gerade am Bildrand oder im Gegenlicht. Auch die Serienbildfunktion macht sich gut. Die Sony schafft bis zu zehn Bildern pro Sekunde und zwar so lange, wie man auf den Auslöser drückt.

Gesichtserkennung und Schärfenachführung

Ist die Option "Motivverfolgung" aktiviert, dann wird die Schärfe bezogen auf ein bestimmtes Motiv oder eine Bildpartie laufend nachgeführt. Vor allem bei sich schnell bewegenden Motiven und bei Serienbildern ist das sinnvoll. Eine Variante der Motivverfolgung ist die Gesichtserkennung. Praktisch, wenn man eine bestimmte Person, die beispielsweise die Straße entlangläuft, fotografieren will. Die NEX-6 setzt dabei einen Rahmen um das Gesicht, den der Fotograf durch halbes Niederdrücken des Auslösers bestätigt und fortan folgt der Fokus der Person, die sich vor der Kamera bewegt.

Die Stars unter den Systemkameras
Sony NEX-5N Quelle: PR
Fujifilm X-Pro 1 Quelle: PR
Panasonic Lumix G3 Quelle: PR
Nikon 1 V1 Quelle: PR
Olympus Pen E-PL3 Quelle: PR
Samsung NX11 Quelle: PR

Solche Features gehören natürlich auch bei Kompaktkameras mittlerweile zur Standardausstattung. Wie gut sie tatsächlich funktionieren, hängt aber davon ab, wie schnell Belichtungsmessung und Fokus der Kamera arbeiten. Hier macht die NEX-6 im Praxistest eine sehr gute Figur und kann durchaus mit einer Spiegelreflexkamera mithalten. Zwar kann die Kameraelektronik auch nicht zaubern und stößt in bestimmten Situationen an ihren Grenzen, beispielsweise wenn das Motiv zu klein ist, sich zu schnell bewegt oder wenn es zu dunkel ist. Doch bei hellem Tageslicht die Freundin, die fröhlich durch die Gegend hopst, in Serienbildern einzufangen, ist für die Sony kein Problem.

Manuelle Einstellmöglichkeiten

Ehrgeizige Fotografen lassen die Automatik-Modi links liegen und nutzen die manuellen Einstellmöglichkeiten, die jede gute Kamera zur Verfügung stellt. Davon bietet die Sony eine ganze Menge. Beim Fokus beispielsweise kann man zwischen Mitte, Mehrfeldmessung oder Flexible Spot wählen. Geübte Fotografen stellen über den Fokussierring am Objektiv scharf.

Auch bei der Belichtung stehen alle Steuerungsmöglichkeiten, die man sich als Fotograf wünscht zur Verfügung: Blendenvorwahl, Zeitvorwahl, manuelle Belichtung, ISO-Wert anpassen, Belichtungskorrektur - alles ist möglich.

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