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Probleme bei Googles Nexus Beschwerden über Android-Update 4.3

Wer ein Nexus 4 hat, sollte beim Android-Update 4.3 aufpassen. Nach der Aktualisierung ist das Smartphone quasi nutzlos. Google bleibt gelassen.

Die unsichersten Android-Apps im Überblick
Die "sehr kritischen" Apps - Kontaktdaten, Kalendereinträge, E-Mail, Browserdaten oder Konten werden gelesen und unter Umständen übermittelt, ohne dass die App vorher um Erlaubnis fragt.WhatsAppAls besonders kritisch wurde in der Studie "WhatsApp" eingestuft. Der Messenger, der seit Monaten immer wieder in der Kritik steht, weist erhebliche Mängel auf: Die App verschafft sich die Berechtigung, Kontodaten zu verändern - damit ist das Lesen und Löschen von Passwörtern möglich. Außerdem ist es möglich, die Synchronisierungs- und Systemeinstellungen anzupassen. Die App zeigt den exakten Standort des Handys (und damit auch in den meisten Fällen den des Users) und den Netzwerkstatus an. Quelle: Presse, Montage WirtschaftsWoche Online
FacebookEbenfalls als besonders kritisch für Sicherheitsrichtlinien in Unternehmen wurde die Facebook-App eingestuft. Audio-, Bilder- und Videoaufnahmen sowie Kontaktdaten können verändert und gelesen werden. Dateientransfer über Facebook via Internet ist ein Kinderspiel. Auch hier ist es möglich den Telefonstatus und den Netzwerkstatus zu erkennen. Der Standort des Smartphones wird je nach Situation genau und ungefähr ermittelt. Quelle: Presse, Montage WirtschaftsWoche Online
SkypeDie App des Chat- und Telefon-Programms "Skype" verlangt bei der Installation insgesamt 28 Berechtigungen. Unter diesen sind einige, die für ein Unternehmen besonders kritisch sein können. So bekommt die Berechtigung, Kontaktdaten auf dem Smartphone zu verändern und zu lesen. Auch die Synchronisierungseinstellungen (wie Einschalten von Bluetooth) lassen sich verändern und der Netzwerkstatus wird angezeigt. Darüber hinaus verbraucht diese App sehr viel Netzwerkspeicher und Akkuressourcen. Die App wird bezüglich Firmendaten laut Studie als besonders kritisch eingestuft. Quelle: Presse, Montage WirtschaftsWoche Online
NavigonEbenfalls "sehr kritisch" für Unternehmen wird die App "Navigon" eingestuft. Diese App verschafft sich die Berechtigung, Audios und Videos aufnehmen, Systemeinstellungen und den WLAN-Status zu ändern. Auch alle Anwendungen, die aktuell auf dem Telefon laufen, können abgerufen und sogar beendet werden. Ohne Begründung für die Hauptfunktionalität können Kontaktdaten und vertrauliche Systemprotokolle gelesen und unter Umständen ins Internet übertragen werden. Zudem ist es möglich, Broadcast zu senden, was zu einem immensen Speicherverbrauch führt. Beim Broadcasting werden Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen und aufrecht zu erhalten. Quelle: Presse, Montage WirtschaftsWoche Online
ViberViber verschafft sich auch Zugriff auf etliche Funktionen des Smartphones. So lassen sich unter anderem Audios, Bilder und Video aufnehmen, Kontaktdaten schreiben und lesen und in das Internet übertragen, vertrauliche Protokolle lesen und Konten identifizieren. Es können alle Telefonnummern aus dem Adressbuch angerufen werden. Damit gilt die App für freie Internet-Telefonie als hervorragendes Tool ist aber für den Schutz von Firmendaten "sehr kritisch". Quelle: Presse, Montage WirtschaftsWoche Online
ÖffiAuch die App des öffentlichen Nahverkehrs "Öffi" wird als besonders kritisch eingeordnet. Die App kann Kalendereinträge auf dem Smartphone und Kontaktdaten lesen und diese unter Umständen ins Internet übermitteln. Diese Aktionen sind für Funktionalitäten der App nicht nötig. Außerdem wird der genaue Standort des Handys einsehbar. Quelle: Presse, Montage WirtschaftsWoche Online
SPB-TVDie TV-App SPB-TV gilt ebenfalls als besonders unsicher. Die App verschafft sich uneingeschränkten Zugang zum Internet mit dem Smartphone und kann sowohl den Telefon- als auch den Netzwerkstatus einsehen. Quelle: Presse, Montage WirtschaftsWoche Online

Eigentlich freuen sich Smartphone-Besitzer immer über neue Software-Updates. Ein schnelleres Betriebssystem mit weniger Fehlern und mehr Funktionen. Doch nicht so beim neuen Android 4.3. Wer das Update auf seinem Nexus 4 einmal installiert hat, kann es nicht mehr benutzen. Nutzer beschweren sich im Internet über Boot-Schleifen, in denen das Smartphone hängen bleibt.

Smartphones für den schmalen Geldbeutel
ZTE OpenWährend sich Apple, Samsung, Nokia und Co. im hochpreisigen Segment tummeln, greift ZTE mit einem Billig-Smartphone an. Das Einsteigergerät wird in Deutschland für 85 Euro über die Ladentheke gehen. Installiert ist die aktualisierte Version 1.3 des Betriebssystems Firefox OS. Die technische Ausstattung ist dafür aber auch relativ schlicht. Der 4-Zoll-Bildschirm löst Bilder gerade einmal mit 800x480 Bildpunkten auf. Die Kamera auf der Rückseite fotografiert mit lediglich drei Megapixeln, eine Frontkamera für Selfies fehlt ganz. Die Apps auf dem Startbildschirm werden von dem System automatisch in Kategorien wie zum Beispiel "Nachrichten" oder "Sport" sortiert. Quelle: dpa
Huawei Ascend Y330 Gerade einmal 99 Euro soll dass bunte Smartphone der Chinesen kosten. Dafür bekommt der Kunde einen 1,3-GHz-Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher. Darüber hinaus sind vier GB Speicher und ein 1500-mAh-Akku eingebaut. Das 4-Zoll-Display löst gerade einmal mit 480x800 Bildpunkten auf. Das Smartphone läuft mit Googles Betriebssystem Android 4.2. Quelle: Presse
LG Optimus L4 IIEin echtes Schnäppchen ist auch das Smartphone der Koreaner. Ausgestattet ist es mit einem 1-GHz-Prozessor, 512 MB Arbeitsspeicher und vier GB Flash-Speicher. Über 1700 mAh verfügt der Akku. Der Bildschirm ist mit 3,8 Zoll relativ klein. Auch die Auflösung ist mit 480x320 Pixel relativ schwach. Das Betriebssystem Abdroid 4.1 ist installiert. Preis: 99 Euro. Quelle: Presse
Samsung Galaxy Pocket PlusDer Name ist hier wörtlich zu nehmen. Samsung hat ein kompaktes Handy auf den Markt gebracht. 2,8 Zoll groß ist der Display und damit nichts für Grobmotoriker. Eine gerademal zwei Megapixel starke Kamera ist eingebaut. Auch ein interner Speicher von 4 GB ist vorhanden, der sich auf 32 GB erweitern lässt. Als Betriebssystem wurde Android 4.0 aufgespielt. Das Gerät ist mittlerweile für etwa 60 Euro erhältlich. Quelle: PR
LG Optimus L3 Es gibt einige Handys von LG, wie auch im Bild zu sehen, die für unter 100 Euro zu bekommen sind. Das Optimus L3 kostet mittlerweile etwa 65 Euro (je nach Anbieter). Es zeichnet sich vor allem durch eine lange Akku-Laufzeit und eine gute Rechenleistung aus. Negativ ist hingegen zu werten, dass die Schrift durch die geringe Auflösung teilweise unscharf ist. Die Kamera löst mit drei Megapixeln auf, und der Bildschirm hat eine Größe von 3,2 Zoll. Als Betriebssystem ist Googles Android 2.3 Gingerbread vorinstalliert. Quelle: dapd
Wiko OzzyDas Ozzy ist ein schönes, kompaktes Smartphone für Einsteiger. Eingebaut ist ein 3,5-Zoll großer Bildschirm, ein 1-GHz-Prozessor, 512 MB RAM und vier GB Speicher. Der Speicherplatz ist mit Hilfe einer Micro-SD-Karte auf 32 GB erweiterbar. Für etwa 80 Euro ist das Gerät auch gut verarbeitet - mit Gorilla-Glas-Abdeckung und Aluminiumrand. Das Android-Smartphone ist in fünf Farben erhältlich. Quelle: Presse
Sony Ericsson Xperia ZipoDer 3,2-Zoll-Display ist auch etwas für Freunde der kleinen Bildschirme. Der eingebaute Einkernprozessor ist beim Surfen im Internet manchmal etwas langsam. Insgesamt ist das Smartphone aber solide verbaut und für etwa 80 Euro zu empfehlen. Quelle: Presse

Im Produktforum von Google wie auch im Forum von Android-Hilfe.de berichten mehrere Nutzer davon, dass sie noch nicht mal mehr in den Wiederherstellungsmodus kommen.

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Ein Google-Mitarbeiter gab betroffenen Nutzern den Tipp, dass sie das Gerät wieder auf den Werkzustand zurücksetzen sollen. Zu helfen scheint er aber nicht. Nur ein Downgrade von Android 4.3 auf eine vorige Version löst das Boot-Problem. Vorfälle von anderen Smartphone-Typen sind bisher nicht bekannt.

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