Samsung Galaxy S4 Preise für 32- und 64-GByte-Modell und Fertigungskosten

Mehrere Onlinehändler haben verraten, wie viel das Galaxy S4 von Samsung mit mehr Speicher kosten wird. Außerdem wurde analysiert, wie viel die Fertigung von Samsungs neuem Top-Smartphone kostet.

Neben dem Basismodell mit 16 GB liefert Samsung das Galaxy S4 auch mit 32 bzw. 64 GB internem Speicher. Für die besser ausgestatten Modelle wurden bislang keine Preise veröffentlicht, doch nun nennen Onlinehändler übereinstimmende Preise. Quelle: dpa

Außer als Basismodell mit 16 GByte gibt es das Galaxy S4 auch mit 32 oder 64 GByte eingebautem Flash-Speicher. Allerdings hat Samsung bisher keine Preise für die besser ausgestatteten Modelle genannt. Etliche Onlinehändler nennen nun übereinstimmend die gleichen Preise für die Modelle mit mehr Flash-Speicher, wie eine Abfrage verschiedener Preissuchmaschinen ergab. Während das 32-GByte-Modell auch bei einigen großen Onlinehändlern auftaucht, listen nur wenige Händler die Variante mit 64 GByte.

Das ist das neue Samsung Galaxy S4
Lange Schlangen vor der Radio City Music Hall in New York. 3000 Zuschauer waren zur Präsentation des neuen Samsung Galaxy S4 gekommen. Foto: Andreas Menn
Langsam wird es rappelvoll im Saal. Und die Zuschauer staunen nicht schlecht... Foto: Andreas Menn
...als das neue Handy dann mit einer ungewöhnlichen Broadway-Show vorgestellt wird. Quelle: REUTERS
So sieht es aus, das neue Samsung Galaxy IV. Optisch unterscheidet es sich kaum vom Vorgänger-Modell. Mit fünf Zoll Bildschirmdiagonale ist Samsungs Neuling aber größer als das S3. Der erste Eindruck der Bildqualität überzeugt. Foto: Andreas Menn
Dank einer neuartigen Gestensteuerung reicht es, eine Wischbewegung über dem Handy zu machen, um etwa durch ein Fotoalbum zu blättern - ganz ohne Berührung. Der Vorteil ist vor allem im Winter klar: Das klappt auch mit Handschuhen. Beim ersten Test erkennt das Handy allerdings die Gesten nicht immer, und ab einer Distanz von etwa zehn Zentimetern funktioniert die Bedienung per Geste nicht mehr. Foto: Andreas Menn
Ein Handout-Bild des Herstellers zeigt das neue S4 von allen Seiten. Es ist etwas dünner und leichter als das Galaxy S3. Für den größeren Bildschirm hat das S4 auch einen 20 Prozent größeren Akku eingebaut bekommen. Quelle: dpa
Das Gehäuse ist weiterhin aus Kunststoff. Betriebssystem ist die neueste Version von Googles Android, genannt „Jelly Bean“, verfeinert mit Samsung-eigenen Funktionen. "Life Companion" ist auf dem Display zu lesen - das Gerät soll ein Begleiter in allen Lebenslagen werden. So gibt es etwa die Gesundheits-App "S Health"... Quelle: REUTERS

Die Mehrzahl der Händler listet das Galaxy S4 in der 32-GByte-Ausführung zum Preis von 750 Euro. Für die Variante mit 64 GByte verlangen einige Händler 800 Euro, einzelne auch 850 Euro. Zum Vergleich: Samsungs Listenpreis für das 16-GByte-Modell beträgt 730 Euro und in mehreren Onlineshops kann es schon für 650 Euro vorbestellt werden. Das Galaxy S4 soll Ende April 2013 auf den Markt kommen. Bei Vodafone und der Deutschen Telekom kann Samsungs neues Topmodell bereits vorbestellt werden, derzeit allerdings nur mit Vertrag. O2 und E-Plus erlauben nur eine Registrierung.

Galaxy S4 kostet in der Fertigung rund 240 US-Dollar

Die Fertigungskosten für das Galaxy S4 betragen rund 240 US-Dollar, hat eine Untersuchung der Technologieanalysten von IHS iSupply ergeben. Dazu wurden die Komponenten des Galaxy S4 analysiert und die Kosten für die jeweiligen Einzelteile addiert. Weil das Galaxy S4 noch nicht im Handel zu bekommen ist, konnte der Auseinanderbau nur virtuell erfolgen. Daher haben die Daten einen vorläufigen Charakter, zeigen aber bereits grob die Fertigungskosten.

Das können die aktuellen Smartphones
LG G4LG Electronics hat am 28. April sein neues Flaggschiff G4 vorgestellt. Punkten wollen die Koreaner etwa mit einer innovativen Kamera, die 80 Prozent mehr Licht auf den Bildsensor leitet als beim Vorgänger-Modell. 16 Megapixel Auflösung und ein weiterentwickelter Bildstabilisator sollen für hochwertige Fotos sorgen. Für gute Selfies ist eine acht MP Frontkamera verbaut. Damit dafür auch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht, kommt das LG 4 mit 32 GB internem Speicher daher, der durch eine MicroSD-Karte auf bis zu zwei Terabyte erweitert werden kann. Der Bildschirm ist 5,5 Zoll groß und soll deutlich heller und kontraststärker sein, als das Vorgängermodell, zudem bietet er laut LG eine bessere Farbtreue und Berührungsempfindlichkeit. Pluspunkt: Der Akku ist austauschbar, er bringt 3000 mAh Leistung. Als Prozessor ist ein 808 Snapdragon an Bord. Das Gerät wird in verschiedenen Materialien erhältlich sein: Es gibt eine Leder-Variante und eine Ceramic-Version (hier im Bild) jeweils in mehreren Farben. Ein Preis wurde noch nicht bekannt gegeben. Quelle: Presse
Sony Xperia Z4 Quelle: REUTERS
Huawei P8Ein neues Design und eine leistungsstarke Kamera - mit diesen Features kann das neue P8 von Huawei die Kritiker überzeigen. Es ist billiger als die Konkurrenz von Apple und verspricht in etwa die gleiche Leistung. Das Smartphone gibt es in Grau, Champagner, Weiß und Gold. Jedes zweite Smartphone in Deutschland ist aktuell ein Samsung-Gerät. Nur jedes vierte Smartphone in Deutschland ist derzeit ein iPhone. Geräte der Hersteller Sony, Nokia, HTC, LG und Huawei hingegen spielen unter deutschen Smartphone-Nutzern kaum eine Rolle. Quelle: Presse
Xiaomi Mi Notes Der chinesische Smartphonehersteller Xiaomi hat am 15. Januar die Oberklasse-Smartphones Mi Note und Mi Note Pro vorgestellt, die dem iPhone 6 in den USA Konkurrenz machen sollen. Das Display des Mi Note schlägt das iPhone 6 mit 5,7 Zoll zu 5,5 Zoll, der Bildschirm hat eine Pixeldichte von 386 ppi und ein LCD-Panel für einen höheren Kontrast. Die Kamera an der Rückseite verfügt über 13 Megapixel, die an der Vorderseite über vier Megapixel. Der interne Speicher fasst 16 GByte und lässt sich nicht per microSD-Karte erweitern. Der Preis liegt bei umgerechnet rund 319 Euro. o Das Mi Note Pro kostet 458 Euro, ist aber auch noch etwas besser ausgestattet: Die Pixeldichte beträgt 515 ppi, das Speichervolumen 64-GByte. Quelle: REUTERS
Samsung Galaxy A7Samsung hat mit dem A7 ein superflaches und nur 141 Gramm schweres Smartphone in Alu-Gehäuse vorgestellt. Mit 6,3 Millimetern ist es noch dünner als das aktuelle iPhone 6 mit 6,9 Millimetern. Es sei eines der flachsten Samsung-Smartphones aller Zeiten, teilte der Hersteller in seinem Blog mit. Das Handy hat ein 5,5 Zoll großes Super Amoled Display. Als Betriebssystem ist Android KitKat (4.4) an Bord. Samsung verspricht mit acht leistungsstarken Prozessoren flüssiges Surfen und Nutzen von Apps, vor allem für den Austausch in den Sozialen Medien. Eine 5-Megapixel-Frontkamera sorgt für Selfies in ordentlicher Qualität, deutlich stärker ist die Kamera an der Rückseite mit 13 Megapixeln. Für bessere Selfies ist der "Auto Selfie"-Modus da, mit dem per Sprachbefehl oder einem Wink mit der Hand die Kamera ausgelöst werden kann. Ein 2600 mAh starker Akku soll für Ausdauer sorgen. Wie bei Samsung üblich, wurde sich über Preis und Marktstart noch ausgeschwiegen. Händler und IT-Portale vermuten, dass das Smartphone gegen Ende des ersten Quartals für um die 500 Euro in die Läden kommen wird. Quelle: Samsung
Samsung Galaxy Note 4 LTE-A Quelle: AP
Samsung Galaxy A5 und A3Samsung hat die neue A-Serie vorgestellt. Die Smartphones haben ein Metallgehäuse; beide sind mit einer 5-Megapixel-Frontkamera ausgerüstet, um gute Selfies machen zu können. Passend dazu ist die neueste Kamera-Software an Bord, die mit dem Galaxy Note 4 eingeführt wurde und verschiedene spezielle Selfie-Einstellungen ermöglicht. Das A5 (im Bild) ist das größere, es kommt einem 5-Zoll-Display, 2 GB Arbeitsspeicher, einer 13-Megapixel-Kamera an der Rückseite und einem 2300 mAh starken Akku in den Handel. Der kleine Bruder A3 ist die abgespeckte Version mit einem 4,5-Zoll-Display, 1 GB Arbeitsspeicher, 6-Megapixel-Rückkamera und einem nur 1900 mAh starken Akku. Beide Smartphones laufen auf Android KitKat (4.4) und bringen NFC und LTE mit. Preis: noch unbekannt. Ab November sollen die Smartphones in Weiß, Schwarz, Silber, Pink und Blau verfügbar sein. Quelle: Samsung

Die Produktionskosten für das Modell mit LTE-Technik belaufen sich auf 241 US-Dollar, während die Variante ohne LTE minimal mehr kostet, nämlich 244 US-Dollar. Der Preisunterschied erklärt sich durch die verschiedenen Prozessoren. Laut Samsung arbeitet das LTE-Modell mit einem Quad-Core-Prozessor von Qualcomm, der 20 US-Dollar kostet. Das Modell ohne LTE erhält den Octa-Core-Prozessor Exynos 5 Octa von Samsung, der Kosten von 30 US-Dollar verursacht. Dadurch ergeben sich auch andere Komponentenpreise für die Drahtlosmodule und die Power-Management-Chips.

Der teuerste Einzelposten ist das 5-Zoll-Display mit 75 US-Dollar. Für die beiden Kameras werden 20 US-Dollar veranschlagt, für den Arbeits- und Flash-Speicher 28 US-Dollar. Das gilt für das Modell mit 16 GByte, Zahlen zu den 32- und 64-GByte-Varianten liegen nicht vor.

In Arbeit
Bitte entschuldigen Sie. Hier steht ein Element, an dem derzeit noch gearbeitet wird. Wir kümmern uns darum, alle Elemente der WirtschaftsWoche zeitnah für Sie einzubauen.

Nachtrag vom 21. März 2013, 7:45 Uhr

O2 erlaubt nun ebenfalls eine Vorbestellung des Galaxy S4. Wie auch bei Vodafone und der Telekom gibt es das Smartphone auch bei O2 vorerst nur mit Vertrag.

Dieser Artikel ist zuerst auf golem.de erschienen!

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%