Smartphone-Kauf Kunden ist Akku-Leistung wichtiger als Marke

Eine aktuelle Studie zeigt, aufgrund welcher Faktoren sich die Deutschen für ein Smartphone entscheiden. Dabei ist die Frage ob Apple, Microsoft oder Samsung weit weniger wichtig als gedacht.

Diese Spaß-Elektronik besitzen die Deutschen
Fernseher96,2 Prozent der deutschen Haushalte besitzen mindestens einen Fernseher. Und wer einen hat, der hat auch häufig zwei oder drei Flimmerkisten. Auf 100 Haushalte kommen 160,8 Fernseher. Dabei sind die Flachbild-Geräte eindeutig im kommen. Unter den gezählten Fernsehern sind 48,7 Prozent Flachbild-Fernseher, und auf 100 Haushalte kommen durchschnittlich 63,6 Geräte. Quelle: dpa
MobiltelefoneHandys sind weit verbreitet. In 90 Prozent der deutschen Haushalte gibt es Mobiltelefone. Gleichzeitig kommen auf 100 Haushalte durchschnittlich 165,7 Handys. Damit haben die mobilen Telefone die Anzahl der Festnetztelefone in der Bundesrepublik überholt. Zwar besitzen 92,7 Prozent der deutschen Haushalte ein Festnetz-Gerät. Allerdings fällt die Mehrfachausstattung mit 114,6 Telefonen je 100 Haushalte deutlich geringer als als bei Handys. Quelle: dpa
Computer61,1 Prozent der deutschen Haushalte haben einen stationären Rechner. Der Ausstattungsbestand liegt bei durchschnittlich 77,7 Stück je 100 Haushalte. Nur knapp dahinter rangieren mobile Rechner wie Laptops oder Netbooks. mit 51,9 Prozent und 67,5 Stück je 100 Haushalte. Quelle: dpa
DVD-PlayerNoch lange nicht jeder Haushalt in Deutschland verfügt über einen DVD-Player. Insgesamt sind es 71,3 Prozent, die mindestens ein entsprechendes Gerät haben. Auf 100 Haushalte kommen im Schnitt 94,2 DVD-Player. Quelle: dpa
MP3-PlayerIn 42,3 Prozent der deutschen Haushalte gibt es mindestens einen MP3-Player. Die Stückzahl liegt je 100 Haushalte bei 68,1. Quelle: dpa/dpaweb
CD-PlayerObwohl die elektronische Musik auf dem Vormarsch ist, sind CD-Player in Deutschland nach wie vor weit verbreitet. 79 Prozent der Haushalte besitzen mindestens ein Gerät. Auf 100 Haushalte kommen im Durchschnitt 127,9 Stück. Quelle: AP
KonsoleIn 23,9 Prozent der deutschen Haushalte befindet sich mindestens eine Spielekonsole. 42,3 Stück kommen auf 100 Haushalte. Quelle: dapd
VideokamerasDer Besitz einer Videokamera oder eines Camcorders bleibt etwas für Freunde des Bewegtbildes. In 21,6 Prozent der Deutschen Haushalte gibt es mindestens eine Videokamera. Die Anzahl der Güter je 100 Haushalte liegt bei durchschnittlich 24,9 Stück. Quelle: dpa
FotoapparatInsgesamt befindet sich in 88,1 Prozent der deutschen Haushalte mindestens ein Fotoapparat. Dabei liegen die digitalen Geräte mit 71,7 Prozent deutlich vor den analogen Apparaten. Das spiegelt sich auch in der Anzahl der Knipsen je 100 Haushalten wieder. 100,6 Geräte fallen hier im Durchschnitt auf die digitalen Fotoapparate, 65,3 Stück auf die analogen. Quelle: AP
SattelitenempfangsgerätTV- und Radio-Empfang bekommen 42,1 Prozent der deutschen Haushalte via Sattelitenempfänger. Auf 100 Haushalte kommen 60,9 Geräte. Im Gegensatz dazu stehen durchschnittlich 47,5 Kabelanschlüsse. Das entspricht einem Prozentsatz von 46,4. Quelle: dpa

Immer mehr Deutsche greifen zum Smartphone. Das ergab eine Studie der Credit Plus Bank AG. Auf die Frage, auf welches Elektrogerät sie keinesfalls verzichten könnten, antwortet ein Viertel der 1.000 befragten Bundesbürger mit "Smartphone". Überraschend ist, dass bei der Entscheidung für ein Gerät, die Marke eine geringe Rolle spielt. Nur bei 14 Prozent der Befragten gehört der Herstellername zu den drei wichtigsten Kaufkriterien. Somit rangiert die Marke nur auf Platz elf der 14 wichtigsten Merkmale.

Die Liste der Kaufkriterien bei Smartphones wird deutlich angeführt von der Akkulaufzeit. 45 Prozent der befragten 1.000 Probanden geben an, dass sie großen Wert auf eine lange Akkulaufzeit beim Smartphone legen. Das zweitwichtigste Kriterium ist laut Befragung der Preis: Für 38 Prozent ist es sehr wichtig, dass das intelligente webfähige Mobiltelefon erschwinglich ist.

1,5 Millionen Dollar für "Yo"
YoDämlich oder genial: Dem israelischen Entwickler Or Arbel hat seine App "Yo", die eigentlich als Aprilscherz gedacht war, mittlerweile 1,5 Millionen Dollar Venture-Capital eingebracht. Die Gratis-App hat bislang oberflächlich betrachtet genau eine Funktion: Man kann seinen Freunden das Wörtchen "Yo" aufs Smartphone schicken. Die App wurde schon mehr als zwei Millionen Mal heruntergeladen, mehr als vier Millionen Yos wurden verschickt. In den kommenden Wochen soll es nun ein Update geben, das Yo in eine Messaging-Plattform verwandeln soll, mit der dann auch Links verschickt werden können. Der Service soll ähnlich wie Twitter oder WhatsApp funktionieren, aber viel einfacher gehalten sein, berichtet das " Wall Street Journal". Zudem werde an einer RSS-Funktion gearbeitet, über die Webseiten, Blogger oder Verlage per Push-Benachrichtigung Infos an die Nutzer weitergeben können. Bereits heute wird Yo etwa in Manhattan eingesetzt, um Nutzer darüber zu informieren, dass ein Fahrrad des Sharing-Anbieters Citibike frei ist. In Israel könne man sich bereitsper Yo informieren lassen, wenn Raketen in der Luft sind, berichtet das WSJ weiter. Quelle: Screenshot
NoddlerVirtuelle Küsse, Tritte in den Hintern, Ohrfeigen, ein freundliches Schulterklopfen oder Torten in Gesichter werfen - Noddler ist eine wirklich emotionale App für Apples Betriebssystem iOS 6. Design und Anwendung sind sehr simpel gehalten: Einfach einen Kontakt wählen, eine aus 40 Aktionen aussuchen und das iPhone schütteln. Die Aktion kann dann auf Facebook, Twitter und App.net veröffentlicht werden. Die App ist gratis im App-Store erhältlich. Quelle: Screenshot
iBierDie App iBier ist zwar relativ nutzlos, dafür ein echter Partygag. Einfach das Smartphone nach hinten kippen und mit Glucks-Geräuschen vermeintlich ein Bier austrinken. Rülps-Geräusche inklusive. Quelle: Screenshot
iSteamDiese App lässt den Bildschirm des Smartphones beschlagen. Wie bei einem Badezimmerspiegel lässt sich dann mit dem Finger darauf herum malen. Dabei quietscht es, wie auf einem echten Spiegel. Quelle: Screenshot
AdventskranzDiese App soll den User durch die vorweihnachtliche Zeit führen und für besinnliche Stimmung sorgen. Vor dem 1. Advent erscheint der Adventskranz mit vier unbenutzten Kerzen. An jedem Adventssonntag wird dann - wenig überraschend - je eine Kerze mehr angezündet. Nach Weihnachten, am 27. Dezember, erlöschen die Kerzen wieder bis zum nächsten Jahr. Kerzenfarbe, Hintergrund und auch der Kranz selbst lassen sich verändern. Durch seine Facebook-Anbindung kann dieser mit den Freunden geteilt werden. Außerdem lassen sich eigene Fotos als Hintergrund einbinden. Die Kerzen auf dem Kranz flackern und bewegen sich je nach Neigung des iPhones/iPads, und sie lassen sich über das Mikrofon auspusten. Quelle: Screenshot
AirCoasterDie Achterbahnfahrt auf dem Sofa bietet der AirCoaster an. Die App verspricht dem Kunden eine realistische 3D-Optik. Den Rummel ersetzen kann die Anwendung trotzdem nicht. Quelle: Screenshot
Blase LuftDie App sorgt dafür, dass Luft aus dem iPhone gepustet wird. Damit kann man dann zum Beispiel eine Kerze ausblasen. Selber pusten funktioniert natürlich auch.
Dream:ONFür alle die sich den perfekten Traum wünschen und daran glauben, dass das funktioniert, ist Dream:ON das richtige. Die App funktioniert so: Vor dem Schlafengehen wird der gewünschte Traum ausgewählt. Zur Auswahl stehen der Tag auf dem Land, Fliegen können oder Stunden am Sandstrand. Danach wird das Telefon einfach auf der Matratze platziert. Das Smartphone beobachtet dann über die Atmung das Schlafmuster. Sobald eine Traumphase beginnt, spielt das Telefon einen bestimmten Sound. Ganz nach Schlafverhalten passt das Smartphone die Geräuschkulisse an. Quelle: Screenshot
PeitschenAuch Peitschen-Apps gibt es mehrere. Einfach das Smartphone schwingen wie eine Peitsche und schon ertönt das bekannte Knallgeräusch. Sinnlos, aber lustig. Quelle: Screenshot
KussTest+KussTest+ ist eine von etlichen Apps, die einem verraten soll, wie gut man küssen kann. Sagt dir die App, dass man ein schlechter Küsser bist, gibt es ein Trainingsprogramm. Vor allem unter Teenagern sind die Kusstester auf dem Smartphone ein echter Renner. Quelle: Screenshot
RunPeeOb die App RunPee sinnlos ist oder nicht, darüber wird in vielen Foren heftig gestritten. Die App sagt einem, an welchen Stellen eines Spielfilms man auf die Toilette gehen kann ohne inhaltlich etwas entscheidendes zu verpassen. Das komplette Filmerlebnis geht durch den Toilettengang aber in jedem Fall verloren. Da hilft auch keine App, sagen die Kritiker. Quelle: Screenshot
VerbrechenDie App Verbrechen zeigt auf einer Karte die aktuellsten Polizeimeldungen an. Hilfreich ist die App maximal in Zeiten der Wohnungssuche, da sie einem relativ neutral verrät, welche Stadtteile am sichersten sind. Kritiker sagen, die App schüre unbegründete Ängste. Quelle: Screenshot

Das Betriebssystem ist immerhin für 22 Prozent ein wichtiges Kaufkriterium. "Ob Android, Windows Phone, iOS oder BlackBerry OS - das scheint eine Grundsatzentscheidung zu sein. Offensichtlich möchten sich die Verbraucher nicht gern umstellen, wenn sie sich einmal an ein System gewöhnt haben", sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender bei CreditPlus.

Das sind die größten iPhone-Rivalen
Nokia Lumia 920Plattform - Windows 8: Hervorragende Kamera, die ähnlich gute Bilder wie die 41-Megapixel-Kamera in Nokias Pureview 808 liefert. Dank neuer Stabilisatortechnik sollen Wackelbilder vermieden werden. Ebenfalls positiv ist die kabellose Ladestation in Form eines Kissens, auch wenn das Laden mit dem Kabel immernoch deutlich schneller geht. Wie viel das neue Gerät kosten soll, wurde bei der Präsentation in New York Anfang September noch nicht verraten. Quelle: REUTERS
Samsung Galaxy S3Plattform - Android: Die aktuellste Smartphone-Version von Samsung ist seit März 2012 auf dem Markt. Das Gerät verfügt über ein 4,8 Zoll großes HD-Display und eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz. Neben Fotos und Videos sind auch Videokonferenzen mit der Frontkamera möglich. Es ist in einer 16-GB- und einer 32-GB-Ausführung erhältlich. Schwächen: Sowohl die Spracherkennung "S-Voice" als auch eine erweiterte Gestensteuerung funktioniert nur bedingt. Außerdem macht das Smartphone ausgerechnet beim telefonieren Mätzchen. Störende Hintergrundgeräusche werden nicht gut gefiltert. Die Sprachqualität ist entsprechend deutlicher schlechter als bei anderen Anbietern. Quelle: dpa
Motorola RazrPlattform - Android: Gleich drei neue Modelle aus der Reihe Razr stellte Motorola im September 2012 vor: die größeren Droid Razr HD und Droid Razr Maxx HD sowie das etwas kleinere Droid Razr M. Angeblich sollen die Modelle über eine längere Speicherlaufzeit, hochauflösende Displays und eine schnelle LTE-Datenübertragung verfügen. Das kompakte und flache Razr M startet mit Zwei-Jahresvertrag bei 99 Dollar - die Hälfte des Preises eines Apple iPhone 4S. Ob das Smartphone jedoch überhaupt in Deutschland erhältlich sein wird, ist bisher nicht geklärt. Quelle: dapd
HTC 7 Mozart
LG Optimus Chic
Blackberry Torch 9800
Apple iPhone

Für jeden fünften Befragten ist außerdem die Kameraleistung entscheidend. Dahinter rangieren die Prozessor-Leistungsfähigkeit (18 Prozent), das Display (17 Prozent), die Grundmaße (16 Prozent), der Speicherplatz (15 Prozent) und das Design (15 Prozent). Erst danach folgt der Faktor Marke mit 14 Prozent. Geringer wiegen nur noch die Faktoren Material (zwölf Prozent), Gewicht (elf Prozent) und Extra-Funktionen wie beispielsweise eine Sprachsteuerung (sechs Prozent).

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17 Prozent der Befragten geben außerdem an, dass es beim Smartphone "immer das neuste Modell" sein müsse. So viel Trendbewusstsein besteht bei keinem anderen Elektrogerät. Zum Vergleich: Von PCs, Notebooks oder Tablets schaffen sich nur elf Prozent regelmäßig neue Modelle an. Bei TV-Geräten sind es acht Prozent.

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