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Smartphones Die App-Industrie im Umbruch

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Angetrieben wird die bunte App-Landschaft derzeit vor allem von den Konzernen, die Apple vom Smartphone-Thron stoßen wollen. So streben auch Google, der Blackberry-Hersteller Research in Motion, Samsung, Nokia, Microsoft und Hewlett-Packard ins Geschäft mit Smartphone-Fans, die sich kein iPhone für 650 Euro leisten wollen – oder können.

Besonders Google saugt die Apps zurzeit nur so an. Nutzen doch mittlerweile mehr als 20 Geräteproduzenten das Betriebssystem des Internet-Riesen. Um seine Position weiter zu stärken, buhlt Google mit aller Kraft um die Entwickler: Zwar verlangt auch der Suchmaschinen-Gigant eine Kommission von 30 Prozent vom App-Preis.

Google will Investitionen ausbauen

Im Gegensatz zu Apple aber verzichtet das Unternehmen auf die Überprüfung und Zulassung jeder einzelnen App für den Zugang zu seinem Android Market. Apple dagegen war in der Vergangenheit immer wieder dem Vorwurf der Zensur ausgesetzt, weil das Unternehmen bestimmten Apps den Zugang verweigerte.

Zudem versucht Google seinen App Store und die dazugehörige Szene derzeit durch eigene Investitionen zu befeuern. So will der Web-Riese in den nächsten Monaten Dutzende App-Entwickler einstellen, um ein großes eigenes Angebot an attraktiven selbst entwickelten Apps aufzubauen.

Einen hat Google bereits überzeugt – Robert Nay. Der 14-jährige Bubble-Ball-Programmierer jedenfalls hat inzwischen auch eine Version seines Spieles für das Betriebssystem Android veröffentlicht.

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