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Smartwatch Gear S2 Classic 3G Was leistet Samsungs Zukunfts-Computeruhr

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Samsung Gear S2 im Alltagstest

Nach einem mehrwöchigen Alltagstest muss ich das mit „Jein“ beantworten. Die Unentschiedenheit ist gar nicht mal so sehr der eSIM selbst geschuldet, als vielmehr der Art und Konzeption wie Vodafone und O2 (seit kurzem zudem der Schweizer Telefonkonzern Swisscom) die Möglichkeiten nutzen, die der integrierte Chip bietet.

Die neuen Geräte von Samsung
Windows oder Android? Bisher müssen sich Nutzer entscheiden. Künftig stellt sich diese Glaubensfrage nicht mehr – zumindest beim Ativ Q: Das Gerät ist nicht nur Tablet-Computer und Notebook in einem, es beherbergt auch die beiden Betriebssysteme in einem Gehäuse ( ähnlich wie es das Transformer Book Trio von Asus tun soll). Anwender können also mit Windows 8 arbeiten, ohne auf die Fülle der Android-Apps verzichten zu müssen. Der Bildschirm ist 13 Zoll groß und damit für einen Touch-Rechner recht wuchtig, trotzdem wiegt das Gerät nur 1,3 Kilogramm. Wie andere Hybridrechner auch lässt sich das Ativ Q mit einer Schiebekonstruktion vom Tablet-Computer zum Notebook verwandeln – und umgekehrt. Für handschriftliche Notizen und Kritzeleien stattet Samsung das Gerät mit dem Stift S Pen aus. Foto: Samsung Quelle: Presse
Das Samsung Galaxy S4 bekommt Geschwister: Das Modell S4 Active ist so etwas wie der robuste Bruder des Smartphones. Wasser macht ihm nichts aus, und ein Kameramodus mit dem wenig überraschenden Namen Aqua ermöglicht Aufnahmen mithilfe der Lautstärkeknöpfe – unter Wasser reagiert der Touchscreen nämlich nicht. Zudem hat das Modell ein robustes Gehäuse, das die empfindlichen Innereien gegen Staub schützt. Im Unterschied zum sensiblen Bruder hat das S4 Active kein AMOLED-, sondern ein LCD-Display, das mehr Strahlkraft hat und sich deswegen besser in der Sonne ablesen lässt. Zudem hat es echte Knöpfe. Als Betriebssystem ist Android 4.2 (Jelly Bean) installiert. Quelle: dpa
Auf Tauchtour: Damit kein Wasser eindringt, lassen sich die Anschlüsse des S4 Active verschließen. Quelle: dpa
Trotz aller Fortschritte: Smartphone-Kameras liefern nicht die besten Bilder. Dieses Manko will Samsung mit dem Samsung Galaxy S4 Zoom abstellen. Das Gerät ist einerseits ein klassisches Smartphone mit dem Betriebssystem Android, hat andererseits aber ein Objektiv mit optischem Zoom und einen relativ großen 16-Megapixel-Sensor. Dadurch ist das Gehäuse allerdings deutlich molliger als bei einem klassischen Mobiltelefon wie dem großen Bruder Galaxy S4. Bleibt nur noch die Frage: Was ist vorne, was ist hinten?. Quelle: dpa
Von vorn sieht der Ativ One 5 Style wie ein riesiger Tablet-Computer aus, doch es handelt sich um einen All-in-One-PC. Der 21-Zoll-Bildschirm eignet sich nicht nur für die Arbeit, sondern kann über einen angeschlossenen Blu-ray-Player auch Videos in HD-Auflösung abspielen. Als Betriebssystem ist Windows 8 installiert. Foto: Samsung Quelle: Presse
Das Ativ Book 9 ist nur knapp 14 Millimeter dünn und hat ein Metallgehäuse. Was Samsung bei der Präsentation noch nicht beantwortet hat: Wie viel wird dieses Highend-Gerät kosten? Foto: Samsung Quelle: Presse
Rekorde helfen, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Also bewirbt Samsung das Ativ Tab 3 als „dünnstes Tablet mit Windows 8“, das nur 8,2 Millimeter misst und damit ähnlich schlank ist wie ein Smartphone. Mit 550 Gramm Gewicht ist das 10-Zoll-Gerät auch recht leicht. Nicht rekordverdächtig ist allerdings die Bildschirmauflösung mit 1366x768 Pixeln, die weit von der Full-HD-Darstellung anderer Tablets entfernt ist. Quelle: dpa

Das beginnt mit der Inbetriebnahme. Denn die funktioniert zunächst nur auf dem Umweg über eine App, die der Nutzer auf seinem Handy installieren muss. Mit deren Hilfe muss er einen QR-Code scannen, der auf einer zur Uhr gelieferten Plastikkarte aufgedruckt ist. Dank der darin verschlüsselten Informationen kann die App schließlich die Konfigurationsdaten für den gewünschten Tarif und das Mobilfunknetz laden und auf die eSIM in der Uhr übertragen.

In meinem Test dauerte es mehrere Minuten, bis ich mir die richtige Reihenfolge der Schritte erarbeitet, die App endlich den Würfel-Code richtig identifiziert, die Verbindung zum Konfigurationsserver hergestellt und schließlich den Chip korrekt beschrieben hatte.

Gemessen daran ist die intellektuelle Leistung vernachlässigbar, die es braucht eine klassische SIM-Karte in ein Telefon zu stecken.

Samsungs Ansatz leichter bedienbar als der von Apple

Andererseits, und das zeigt die Potenziale, die in eSIMs stecken, war es dann nicht mehr schwierig, neben einem Nutzerprofil fürs Vodafone-Netz auch noch eines für das O2-Netz auf den Identitäts-Chip zu laden. Die Profile lassen sich nach Bedarf wechselweise aktivieren, private oder berufliche Erreichbarkeit per Fingerstreich in der Konfigurationssoftware wechseln. Bis zu vier Identitäten können so nebeneinander am Handgelenk existieren.

Und nicht nur das macht Freude. Auch die Uhr selbst ist sehr gefällig. Sie glänzt mit einer in ihrer Klasse bisher ebenso einzigartigen wie smarten Bedienfunktion. Die drehbare Lünette, der Kranz ums Display, dient als neue Steuerungsmöglichkeit – neben den seitlichen Drucktasten und dem Touch-Display. Damit kann der Nutzer beispielsweise wortwörtlich „im Handumdrehen“ durch verschiedene Menüoptionen und eine Reihe weiterer Bedienmöglichkeiten navigieren.

Ein ähnliches Konzept verfolgt Apple mit dem seitlichen Rädchen an seiner Apple Watch. Samsungs Ansatz aber ist intuitiver und leichter bedienbar.

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