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Startup warnt Tech-Riesen Warum Apples Uhr nicht iWatch heißt

Das Apple-Gadget fürs Handgelenk muss iWatch heißen - dachten Fans zumindest. Doch der Technologieriese nannte die Uhr "Apple Watch" - aus gutem Grund.

Asus stellt ZenWatch 2 vor
ZenWatch 2Asus hat die nächste Generation der ZenWatch vorgestellt. Die Uhr funktioniert mit dem Android-Wear-Betriebssystem, Asus hat wie beim Vorgängermodell aber auch einige eigene Funktionen wie eine Fitness-App eingebaut. Über eine bessere Remote-Camera-Verbindung soll das Sucherbild der Smartphone-Kamera auf der Smartwatch dargestellt werden. Die Smartwatch besteht aus Edelstahl und kommt in verschiedenen Farb- und Armbandvarianten auf den Markt, die laut Asus individuell zu 18 verschiedenen Varianten kombiniert werden können. Neben klassischem Leder- oder Gummiarmband ist auch ein Armband mit geprägtem Diamantenmuster und Swarovski-Steinen zu haben. Um auch an kleinere Handgelenke zu passen, gibt es die ZenWatch 2 in zwei Größen: 49 mal 41 Millimeter und 45 mal 37 Millimeter. Wann sie in den Handel kommt und was sie kosten soll, wurde noch nicht verraten. Quelle: REUTERS
Apple WatchApple hat den Start seines ersten völlig neuen Geräts seit fünf Jahren ungewöhnlich still eingeleitet. Nur in wenigen Luxusgeschäften sind seit Ende April die Uhren zu haben. Die Apple Watch gibt es in drei Varianten: Sportler-, Standard- und Luxusmodell. Damit sie an kleinen Handgelenken nicht klotzig wirkt, ist die Apple Watch in zwei Größen erhältlich: 38 und 42 Millimeter. In einem ersten Test hat unser Redakteur Thorsten Firlus die Apple Watch unter die Lupe genommen. Quelle: AP
Vector Luna und Meridian Quelle: Screenshot
Withings Activité PopWer mit bunten Armbändern und klobigen Smartwatches nichts anfangen kann, sollte einen Blick auf die Withings Activité werfen. Es handelt sich um eine analoge Uhr in schlichtem, elegantem Design, in die auch ein Fitnesstracker eingebaut ist. Die Edel-Variante der Schweizer Uhr mit Lederarmband und Saphirglas schlägt mit fast 400 Euro zu Buche - für schmalere Geldbeutel hat Withings nun eine erschwinglichere Variante präsentiert. Die Variante Pop ist mit Kunststoffarmband und Mineralglasabdeckung etwas einfacher gehalten. Sie kommt in drei Farben daher und kostet 149,95 Euro. Neben der Zeitanzeige läuft in der rechten Ecke eine Prozentanzeige ab, die nachhält wie viel des selbstgesteckten Aktivitätsziels man bereits erreicht hat. Die Uhr ist über die Health-Mate-App via Bluetooth mit dem iPhone verbunden und kann Lauf- und Schwimmbewegungen erfassen. Eine Android-Variante ist laut Hersteller derzeit noch in Arbeit. Quelle: obs
Jabra Sport Pulse WirelessWarum noch ein weiteres Wearable mit sich herumtragen, wenn man beim Joggen gern Musik hört? Das dachte sich wohl der Headset-Spezialist Jabra und bringt nun In-Ear-Kopfhörer samt Mikrofon heraus, die den Puls messen können. Der sportliche Begleiter misst per Infrarottechnologie die Herzfrequenz und sendet die Daten an eine Smartphone-App. Das funktioniert über Bluetooth oder NFC sowohl bei iOS- als auch bei Androidgeräten. Ein virtueller Fitnesscoach kann die Daten auch gleich durchsagen und durch Work-Outs leiten. Die Kopfhörer kommen mit vier verschiedenen Haltebügeln und In-Ear-Stöpselformen, aus denen man individuell wählen kann, was am bequemsten zu tragen ist. Die Stöpsel sind schnurlos, so dass man sich beim Training nicht verhededdert, und nur 16 Gramm schwer. Über die Kopfhörer können auch Musikwiedergabe und Anrufe geregelt werden. Laut Hersteller hält der Akku bis zu fünf Stunden Musik oder Gesprächszeit durch. Preis: 199,99 Euro Quelle: Presse
Microsoft BandDas schwarze Armband „Microsoft Band“ mit langgezogenem Display soll unter anderem Herzschlag und Stress messen sowie die UV-Strahlung, der ein Träger ausgesetzt ist. Der Cloud-Service soll auch Daten von Fitness-Accessoires anderer Anbieter aufnehmen, wie Microsoft-Manager Yusuf Mehdi dem Technologieblog „The Verge“ am späten Mittwoch erläuterte. Preis: 199 Dollar Quelle: Microsoft
Fitbit ChargeDas Fitness-Tracker-Armband ist das Einsteigermodell. Es kann Fitnessstatistiken und Anrufe anzeigen - auch ein stummer Vibrationsalarm und eine Weckfunktion sind eingebaut. Das Armband misst Schrittzahl, zurückgelegte Distanzen, den Kalorienverbrauch und auch die bewältigten Stockwerke. Neu ist eine automatische Schlaferkennung, die anhand der Bewegungen Auskunft über die Qualität des Schlafes geben soll. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu sieben Tagen an. Charge löst das Vorgängermodell Force ab, dass die Firma wegen allergischer Reaktionen vom Markt nehmen musste. Die neuen Materialien sind laut Hersteller nun von Dermatologen geprüft. Preis: 129,95 Euro. Ab dem 17. November soll Charge im Online-Store und bei ausgewählten Partnern erhältlich sein. Farblich gibt es das Band zunächst in Schwarz und Schiefergrau, Burgunderrot (im Bild) und Blau sollen folgen. Quelle: Presse

Noch bevor Apple Inc. im vergangenen Monat seine Smartwatch vorstellte, hatten die Fans bereits einen Namen dafür auserkoren: iWatch. Doch als Apple-Chef Tim Cook bei seinem Auftritt die Namensgebungskonvention der Firma brach und das Gerät “Apple Watch” nannte, waren viele Leute ziemlich überrascht.

Nicht jedoch Daniele Di Salvo. Sein in Dublin beheimatetes Studio für Softwareentwicklungen besitzt nämlich die Markenrechte für iWatch in der Europäischen Union - und er hatte Apple und andere Firmen davor gewarnt, den Namen zu benutzen.

Di Salvo, ein 50-jähriger italienischer Unternehmer, hat Probendi im Jahr 2007 mitgegründet. Sein Unternehmen entwickelt eine Anwendung, die iWatch genannt wird und die verschiedenen Geräten dabei hilft, miteinander zu kommunizieren. Die Polizei in Vercelli, einer kleinen Stadt im Norden Italiens, nutzt diese Anwendung beispielsweise auf ihren Smartphones, um Fahndungsfotos ans Hauptquartier zu senden.

Markenname iWatch ist bereits geschützt

Probendi hat einen Markenantrag für iWatch eingereicht, der sowohl EDV-Geräte als auch Software umfasst und am 3. August 2008 in Kraft getreten ist, wie Di Salvo telefonisch in einem Gespräch mit Bloomberg News erklärte.

“Probendi ist die einzige Gesellschaft, die zur Nutzung des Namens 'iWatch' für Produkte wie die 'Apple Watch' in der Europäischen Union berechtigt ist”, erklärt Di Salvo. Das Unternehmen werde “unverzüglich alle angemessenen rechtlichen Schritte einleiten, um gegen eine unbefugte Nutzung vorzugehen”.

Apple und die Computeruhr

Patentkriege haben Tech-Giganten wie den iPhone-Hersteller Apple schon öfter in langwierige Gerichtsverfahren verwickelt; doch sich im globalen Markenrechtssystem zurechtzufinden kann ebenso anstrengend sein. So verklagte Apple Amazon wegen der Nutzung des Begriffs “Appstore" für seinen Kindle-Software-Marktplatz, was einen zwei Jahre langen Rechtsstreit nach sich zog, der letztlich beigelegt wurde.

Im Jahr 2012 zahlte Apple 60 Millionen Dollar, um eine markenrechtliche Auseinandersetzung in China wegen der Nutzung des Begriffs ‘‘iPad'' beizulegen. 2006 stellte der damalige Konzernchef Steve Jobs ein Produkt mit dem Namen ‘‘iTV'' vor. Als das Gerät schließlich auf den Markt kam, hieß es jedoch ‘‘Apple TV''. Grund dafür waren damals Einwände des britischen Fernsehsendernetzwerks ITV gegen die Namensgebung der Set-Top-Box.

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Probendi will von seinen Rechten vollumfänglich Gebrauch machen und plant die Entwicklung eines eigenen am Körper zu tragenden Geräts mit dem Namen iWatch. Di Salvo geht davon aus, dass es die Android-4.4-Software von Google benutzen wird und einen quadratischen Bildschirm mit Berührungseingabe besitzen wird. Auch GPS, ein Beschleunigungsmesser für Fitness- Programme und andere Anwendungen werden demnach ins Auge gefasst.

Di Salvo reist durch China, um einen Hersteller für seine iWatch zu finden, die Apple unterbieten soll. Denn der Preis seines Geräts soll niedriger sein als die 349 Dollar, die man für eine Apple Watch hinblättern muss.

Seit Apple seine Smartwatch am 9. September vorgestellt hat, sind die Aktien des im kalifornischen Cupertino ansässigen Unternehmens im New Yorker Handel um mehr als neun Prozent auf einen Schlusskurs am Mittwoch von 107,34 Dollar gestiegen.

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