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Symantec-Chef Salem "Wir wären schwer zu verdauen"

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Aber für HP & Co. gibt es ja kaum noch andere Ziele...

Das stimmt, im Prinzip sind nur noch SAP und Symantec als Nummer drei und vier der Softwareindustrie übrig. Aber das sind beides sehr dicke Brocken, die entsprechend schwer zu verdauen wären.

Muss ein Anbieter von Unternehmenssoftware heute ein One-Stop-Shop sein, also ein zentraler Ansprechpartner, der verschiedene Softwareprogramme aus einer Hand anbietet?

Zwar stimmt es, dass die Kunden heute mit weniger IT-Herstellern als früher auskommen wollen. Aber trotz aller Konsolidierung der vergangenen Jahre hat kein Unternehmen nur einen einzigen Softwarelieferanten. Schließlich möchte sich niemand komplett von einem Anbieter abhängig machen.

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    Planen Sie denn, mit Symantec in neue Geschäftsfelder einzusteigen, so wie Ihr Vorgänger das durch die Übernahme des Datensicherheitsspezialisten Veritas 2004 getan hat?

    Wir haben in der Vergangenheit zugekauft und werden das auch weiter tun – vor allem in Wachstumssegmenten wie der Absicherung von Geräten wie dem iPad oder im Cloud Computing

    Der Chipgigant Intel hat 2010 Ihren Wettbewerber McAfee gekauft. Welche Logik steckt dahinter?

    Als wir früher einmal untersucht hatten, wer McAfee kaufen könnte, haben wir Oracle, HP und Microsoft identifiziert, aber nicht Intel. Der Schritt ist für Intel eine echte Diversifizierung. Schauen Sie sich das boomende Smartphone-Geschäft an – egal, welches Gerät Sie nehmen, Intel ist nicht drauf. Aus diesem Grund war Intel geradezu gezwungen, in neue Märkte einzusteigen. Prozessoren und Chips sind heute eigentlich nur technologische Steigbügelhalter – die wahren Innovationen kommen aus der Software. Das ist die -Logik hinter dem McAfee-Kauf.

    Wie hat der Deal die IT-Sicherheitsindustrie beeinflusst?

    McAfee ist erst einmal im Alltagsgeschäft gestört, weil das Unternehmen mit sich selbst beschäftigt ist. Das eröffnet uns neue Möglichkeiten.

    Ist die Übernahme auch ein Indiz dafür, dass Security-Software künftig noch stärker direkt in die Hardware eingebaut wird, etwa im Drucker oder im Handy?

    Bereits heute stecken IT-Sicherheitslösungen in allen denkbaren Geräten drin. Und der Trend wird noch zunehmen, weil Software und Hardware näher zusammenrücken.

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