Tablets Microsoft macht Surface Pro 2 billiger

Microsoft bringt bald ein neues Tablet heraus - und macht das Vorgängermodell gleich mal 100 Euro billiger. Das neue Surface Pro 3 kostet damit nur 20 Euro mehr.

Was das Surface Pro 3 drauf hat
Microsoft hat am Dienstagabend das Surface Pro 3 in New York vorgestellt. Quelle: AP
Im Gewichtsduell kann das Surface Pro 3 das MacBook Air deutlich unterbieten. Der Vergleich ist allerdings etwas unfair: Das Microsoft-Tablet wird ohne zusätzliches Keyboard auf die Waagschale gelegt. Dennoch: Mit 800 Gramm ist das Gerät ein echtes Leichtgewicht. Quelle: dpa
Mit dem neuen Tablet will Microsoft das Beste aus beiden Welten bringen: Die Kompaktheit eines Tablets und den Funktionsumfang eines Laptops. Mit Hilfe zusätzlicher Eingabegeräte wie dem Surface Pen und weiterem Zubehör lässt sich das Surface Pro 3 vielseitig einsetzen. Quelle: AP
Die Leistungsmerkmale können sich allerdings sehen lassen: Microsoft setzt auf aktuelle Intel Core-Prozessoren, die man bei der Konfiguration der Hardware selbst auswählen kann. Quelle: AP
Wie beim Vorgängermodell setzt Microsoft beim Surface Pro 3 auf Windows 8 als Betriebssystem. So lassen sich grundsätzlich alle Programme vom Desktop auf dem Tablet nutzen, sofern die Hardware entsprechend kompatibel ist. Quelle: AP

Im September 2013 hatte Microsoft sein Tablet Surface Pro 2 auf den Markt gebracht. Nun steht schon der Nachfolger in den Startlöchern und das Pro 2 soll ihm den Weg ebnen. Dafür senkt Microsoft den Preis des Pro 2 um 100 Euro auf 779 Euro für die Basisversion mit 4 Gigabyte Arbeits- und 64 Gigabyte Programm- und Datenspeicher. Wer 20 Euro mehr investiert, kann aber auch das Microsoft Surface Pro 3 bekommen. Da fällt die Entscheidung für die Kunden wahrscheinlich nicht schwer.

„Mit diesem Tablet kann man das Notebook ersetzen“, sagte Microsoft-Spartenchef Panos Panay über das Surface Pro 3. Es hat einen 12-Zoll-Bildschirm im Unterschied zum Vorgänger mit 10,6 Zoll. Entsprechend steigt die Auflösung. Gleichzeitig ist das neue Tablet dünner und leichter. Der eingebaute Klappständer ist nun annähernd stufenlos einstellbar; Surface Pro 2 rastete in zwei Positionen ein. Auch die dazugehörige Tastatur und die Eingabe per Stift wurden verbessert. Das Gerät läuft mit Intel-Prozessoren und Windows 8.1.

Fakten zur Tablet-Nutzung

Statt zu einem Notebook greifen viele Kunden mittlerweile lieber zu einem Tablet. Microsoft hatte es jedoch nicht geschafft, seine Marktdominanz aus dem PC-Markt in die mobile Welt hinüberzuretten. Nach Analystenschätzungen werden spätestens im nächsten Jahr mehr Tablets verkauft als klassische PC. Die einst gigantischen Zuwachszahlen bei Tablets hatten sich zu Beginn des Jahres allerdings abgeschwächt. Viele Verbraucher haben sich gerade erst ein neues Gerät gekauft.

Die gängigsten Betriebssysteme für Tablets

Microsoft hatte die erste Generation der Surface-Tablets Mitte 2012 vorgestellt. Die Verkaufszahlen waren zunächst enttäuschend. Die Geräte waren aber auch als Weckruf an die PC-Hersteller gedeutet worden, ihre eigenen Bemühungen um Windows-Tablets voranzutreiben. Bis zu dem Zeitpunkt gab es kaum Angebote.

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Mittlerweile sind viele Modelle auf dem Markt, darunter Mischformen aus Tablets und Notebooks mit umklappbaren Bildschirmen oder abnehmbaren Tastaturen. Microsofts Quartalsumsatz mit den Surface-Geräten legte zuletzt binnen eines Jahres um 50 Prozent auf 500 Millionen Dollar zu.

„Auch wenn der Marktanteil noch klein ist, nehmen Windows-Geräte weiter Fahrt auf“, erklärte IDC-Experte Jitesh Ubrani. Die Schätzung für den Marktanteil schwankt je nach Analysehaus zwischen zwei und vier Prozent. „Mit etwa zwei Dritteln Marktanteil dominiert Android immer noch den Markt“, erklärte Ubrani.

Vor allem kleine, günstige Android-Tablets verkaufen sich in rauen Mengen. Kleinere Windows-Tablets von diversen Computerherstellern liegen preislich zumeist darüber. Das scheint Microsoft nun - wenn auch in kleinen Schritten - ändern zu wollen.

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