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Verkaufsstart in den USA Was Motorolas neue Super-Smartwatch kann

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Laufzeit von 24 Stunden versprochen

Mit einem Durchmesser von 46 Millimeter und einer Gehäusetiefe von 11 Millimeter mutet die Moto 360 schwerer an, als sie tatsächlich ist. Mit 49 Gramm – Samsungs Gear Live bringt 59 Gram auf die Waage, LGs G Watch 63 Gramm - liegt sie bequem am Handgelenk. Allerdings ist sie ziemlich groß und mutet eher wie eine typische Herren-Sportuhr an.

Foto von der Moto 360 in schwarz. Quelle: PR

Das Testexemplar war – nach dem Herunterladen der Android Wear App auf das Smartphone – innerhalb von fünfzehn Sekunden via Bluetooth mit dem Moto X verbunden und hielt dann stabil die Verbindung. Integrierte Sensoren messen Schritte und Puls. GPS wird vom Smartphone zur Verfügung bereitgestellt. Die Moto 360 zeigt – was für eine Überraschung – die Zeit an, wobei man aus verschiedenen Ziffermodellen auswählen kann. Außerdem Wetter, Emails, Kurznachrichten, Flugstatus, Termine und eingehende Anrufe. Letztere können zwar via Wisch auf dem Zifferblatt angenommen werden, müssen jedoch über das Smartphone geführt werden, da die Uhr zwar über Mikrophone aber keinen Lautsprecher verfügt. Auch bei direktem Sonnenlicht war die Anzeige gut lesbar. Bedient wird die Uhr via Fingerwisch, seitlichem Druckknopf oder völlig berührungslos über Googles Sprachassistenten Google Now. Nützlich und eindrucksvoll war beim Test die Navigationsfunktion, die auch in den Häuserschluchten von Chicagos Innenstadt erstaunlich gut funktionierte. Dazu brauchte man das Handy nicht aus der Tasche zu ziehen, weil die Wegbeschreibung auf die Uhr gebeamt wurde. Vor jeder Abbiegung vibrierte die Uhr und zeigte dank des Bewegungssensor zuverlässig die richtige Richtung an. Motorola gibt bei durchschnittlichem Gebrauch eine Laufzeit von 24 Stunden an, was im Langzeittest noch bewiesen werden muss. Nach acht Stunden intensiven Gebrauchs zeigte der Akku immerhin noch 65 Prozent an.

 Wieder Hoffnung für Motorola

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    Asus stellt ZenWatch 2 vor
    ZenWatch 2Asus hat die nächste Generation der ZenWatch vorgestellt. Die Uhr funktioniert mit dem Android-Wear-Betriebssystem, Asus hat wie beim Vorgängermodell aber auch einige eigene Funktionen wie eine Fitness-App eingebaut. Über eine bessere Remote-Camera-Verbindung soll das Sucherbild der Smartphone-Kamera auf der Smartwatch dargestellt werden. Die Smartwatch besteht aus Edelstahl und kommt in verschiedenen Farb- und Armbandvarianten auf den Markt, die laut Asus individuell zu 18 verschiedenen Varianten kombiniert werden können. Neben klassischem Leder- oder Gummiarmband ist auch ein Armband mit geprägtem Diamantenmuster und Swarovski-Steinen zu haben. Um auch an kleinere Handgelenke zu passen, gibt es die ZenWatch 2 in zwei Größen: 49 mal 41 Millimeter und 45 mal 37 Millimeter. Wann sie in den Handel kommt und was sie kosten soll, wurde noch nicht verraten. Quelle: REUTERS
    Apple WatchApple hat den Start seines ersten völlig neuen Geräts seit fünf Jahren ungewöhnlich still eingeleitet. Nur in wenigen Luxusgeschäften sind seit Ende April die Uhren zu haben. Die Apple Watch gibt es in drei Varianten: Sportler-, Standard- und Luxusmodell. Damit sie an kleinen Handgelenken nicht klotzig wirkt, ist die Apple Watch in zwei Größen erhältlich: 38 und 42 Millimeter. In einem ersten Test hat unser Redakteur Thorsten Firlus die Apple Watch unter die Lupe genommen. Quelle: AP
    Vector Luna und Meridian Quelle: Screenshot
    Withings Activité PopWer mit bunten Armbändern und klobigen Smartwatches nichts anfangen kann, sollte einen Blick auf die Withings Activité werfen. Es handelt sich um eine analoge Uhr in schlichtem, elegantem Design, in die auch ein Fitnesstracker eingebaut ist. Die Edel-Variante der Schweizer Uhr mit Lederarmband und Saphirglas schlägt mit fast 400 Euro zu Buche - für schmalere Geldbeutel hat Withings nun eine erschwinglichere Variante präsentiert. Die Variante Pop ist mit Kunststoffarmband und Mineralglasabdeckung etwas einfacher gehalten. Sie kommt in drei Farben daher und kostet 149,95 Euro. Neben der Zeitanzeige läuft in der rechten Ecke eine Prozentanzeige ab, die nachhält wie viel des selbstgesteckten Aktivitätsziels man bereits erreicht hat. Die Uhr ist über die Health-Mate-App via Bluetooth mit dem iPhone verbunden und kann Lauf- und Schwimmbewegungen erfassen. Eine Android-Variante ist laut Hersteller derzeit noch in Arbeit. Quelle: obs
    Jabra Sport Pulse WirelessWarum noch ein weiteres Wearable mit sich herumtragen, wenn man beim Joggen gern Musik hört? Das dachte sich wohl der Headset-Spezialist Jabra und bringt nun In-Ear-Kopfhörer samt Mikrofon heraus, die den Puls messen können. Der sportliche Begleiter misst per Infrarottechnologie die Herzfrequenz und sendet die Daten an eine Smartphone-App. Das funktioniert über Bluetooth oder NFC sowohl bei iOS- als auch bei Androidgeräten. Ein virtueller Fitnesscoach kann die Daten auch gleich durchsagen und durch Work-Outs leiten. Die Kopfhörer kommen mit vier verschiedenen Haltebügeln und In-Ear-Stöpselformen, aus denen man individuell wählen kann, was am bequemsten zu tragen ist. Die Stöpsel sind schnurlos, so dass man sich beim Training nicht verhededdert, und nur 16 Gramm schwer. Über die Kopfhörer können auch Musikwiedergabe und Anrufe geregelt werden. Laut Hersteller hält der Akku bis zu fünf Stunden Musik oder Gesprächszeit durch. Preis: 199,99 Euro Quelle: Presse
    Microsoft BandDas schwarze Armband „Microsoft Band“ mit langgezogenem Display soll unter anderem Herzschlag und Stress messen sowie die UV-Strahlung, der ein Träger ausgesetzt ist. Der Cloud-Service soll auch Daten von Fitness-Accessoires anderer Anbieter aufnehmen, wie Microsoft-Manager Yusuf Mehdi dem Technologieblog „The Verge“ am späten Mittwoch erläuterte. Preis: 199 Dollar Quelle: Microsoft
    Fitbit ChargeDas Fitness-Tracker-Armband ist das Einsteigermodell. Es kann Fitnessstatistiken und Anrufe anzeigen - auch ein stummer Vibrationsalarm und eine Weckfunktion sind eingebaut. Das Armband misst Schrittzahl, zurückgelegte Distanzen, den Kalorienverbrauch und auch die bewältigten Stockwerke. Neu ist eine automatische Schlaferkennung, die anhand der Bewegungen Auskunft über die Qualität des Schlafes geben soll. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit bis zu sieben Tagen an. Charge löst das Vorgängermodell Force ab, dass die Firma wegen allergischer Reaktionen vom Markt nehmen musste. Die neuen Materialien sind laut Hersteller nun von Dermatologen geprüft. Preis: 129,95 Euro. Ab dem 17. November soll Charge im Online-Store und bei ausgewählten Partnern erhältlich sein. Farblich gibt es das Band zunächst in Schwarz und Schiefergrau, Burgunderrot (im Bild) und Blau sollen folgen. Quelle: Presse

    Ob die Moto 365 ein Bestselller wird, steht in den Sternen. Zu unerprobt ist der Markt, zu groß ist die Konkurrenz. Aber die Uhr zeigt, dass der einstige Mobilfunkpionier, der Smartphones verschlafen hatte, endlich wieder große Ambitionen hat und diese auch technisch umsetzen kann. Vor drei Jahren kaufte Google für 12,5 Milliarden Dollar die Mobilfunksparte von Motorola, hauptsächlich wegen deren Schatz von 17.000 Patenten. Doch die kurze Ägide des Suchkonzerns hat dem Unternehmen spürbar gutgetan – zumindest bei den Produkten.

    Die Moto-Smartphones verkaufen sich gut, vor allem in preissensiblen Märkten. In Brasilien ist Motorola bei Smartphones an zweiter Stelle, in Indien auf Nummer 4. Im zweiten Quartal setzte Motorola laut dem Marktforschungsunternehmen ABI Research weltweit 8,6 Millionen Smartphones ab, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. „Wir haben über hundert Prozent zugelegt“, bestätigt Osterloh. Aber die chinesischen Wettbewerber Huawai und ZTE machen Druck im mittleren Preissegment und selbst Samsung will sich dort stärker engagieren.

    Gadgets



    Zwar ist Motorolas Weltmarktanteil mit knapp zwei Prozent weiterhin kläglich, aber das Unternehmen wird zumindest wieder wahrgenommen. Wie sich die zarten Knospen entwickeln, wird nun vom chinesischen Lenovo-Konzern entschieden. Der PC-Weltmarktführer ist gerade dabei, Motorola Mobility zu übernehmen. Für vergleichsweise günstige 2,9 Milliarden Dollar, wobei die Patente nicht eingeschlossen sind. Auch weil das Comeback noch nicht gelungen ist. Der Mobilfunkhersteller steigerte zwar seinen Umsatz im zweiten Quartal auf 1,73 Milliarden Dollar, im Vorjahreszeitraum waren es nur 998 Millionen Dollar. Doch gleichzeitig drehte der Vorjahresgewinn von 454 Millionen Dollar in einen Verlust von 68 Millionen Dollar. Zum richtigen Comeback fehlen noch die Profite. Die Ambitionen sind schon mal da. Nun muss Lenovo was draus machen.

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