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Von Nullen und Einsen

Wohin die Reise bei neuen Multimediadiensten geht

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Raffinierte Erkennungsverfahren

Der große Test: Welches Smartphone ist am schlagfertigsten?
Zwar sieht es etwas befremdlich aus, wenn Menschen plötzlich anfangen, mit ihrem Telefon zu sprechen, ohne zu telefonieren: Doch warum sollte man auch noch selbst die SMS tippen oder das Wetter checken, wenn das Smartphone das auch per Sprachbefehl erledigt? Neben diesen Standardfragen haben die Sprachsteuerungen von Samsung, HTC und Apple mittlerweile eine ganze Menge gelernt. Welches Telefon die schlagfertigsten Antworten parat hatte, zeigt unser Test. Quelle: REUTERS
Einer Braut wird bei der Trauung ein Ehering übergestreift Quelle: dpa/dpaweb
Eine Frau hört Musik Quelle: dapd
Clowns beim Rosenmontagszug Quelle: dpa/dpaweb
Ein Maori-Tänzer Quelle: dpa
Blaue Schafsfiguren Quelle: dpa
Sprachbefehl: Du bist ein dämliches Telefon!Antwort des HTC One X: "Interessantes Gerücht" Antwort des Samsung Galaxy S3: "Nein!" Antwort des iPhone 4S: "Jeder hat ein Recht auf seine Meinung." Ergebnis: Der Widerspruch ist so vehement, dass sich das Samsung Galaxy hier einen Punkt verdient. Quelle: REUTERS

Doch mittlerweile erwartet man, dass Erkennungsdienste funktionieren, weil ihr Bestand an passenden Signaturen mittlerweile so gigantisch geworden ist, dass selbst Raritäten auf Anhieb gefunden werden. Bei Shazam (und vermutlich auch Soundhound) sind einzelne Mitarbeiter nur damit beschäftigt, noch nicht in der Datenbank befindliche Platten in ominösen Läden einzukaufen, um sie anschließend zu digitalisieren.

Und gut funktionierende Erkennungsverfahren betreffen nicht nur Töne, sondern zunehmend auch Bilder. Moderne Kameras haben integrierte Personenerkennungsalgorithmen, die dafür sorgen, dass die Voreinstellungen, wenn man Porträtaufnahmen fertigt, automatisch angepasst werden. Bildsuchmaschinen erlauben als Eingabeformat auch andere Bilder, um ähnlich aussehende Aufnahmen zu finden und sortieren diese nach Motiven, Farben und anderen Attributen.

Digitalisierte Welt

Wenn Google wollte, könnte die Suchmaschine längst Gesichter erkennen und mit Namen versehen - doch diese Funktion behielt man bislang für sich, weil offenbar doch noch ein gewisses Privacy-Schamgefühl besteht. (Dafür müssen bei Facebook Datenschützer ran.)

In Arbeit
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Die Videoerkennung dürfte der nächste große Bereich werden, den auch Privatmenschen nutzen können. YouTube arbeitet bereits mit Signaturen, um Urheberrechtsverstöße besser verfolgen zu können, in wenigen Jahren dürfte eine abgefilmte Sehenswürdigkeit reichen, um dem Benutzer zu sagen, in welcher Stadt sie sich befindet. Es ist alles nur eine Frage der Signaturmenge, die in den Datenbanken steckt - und der Fähigkeiten der Algorithmen, Abweichungen wahrzunehmen und auszugleichen. Zauberei? War gestern.

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