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Von Nullen und Einsen

Schrubberroboter für schwierige Fälle

In unregelmäßigen Abständen stellen wir hier sehenswerte Gadgets vor, die etwas anders sind. Heute dabei: ein grünes Fortbewegungsmittel für die Stadt, ein wischender Roboter, eine schlaue Taschenlampe und ein Bildschirm für alle Fälle.

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Saugen, schrubben, trocknen - Der Reinigungsroboter Scooba 390 hält auch in größeren Wohnungen die Böden sauber Quelle: Pressebild

Automat für Saubermänner

Staubsaugerroboter gibt es mittlerweile allerlei - vom berühmten Erstling Roomba des US-Anbieters iRobot bis hin zu Vorwerks traditionsreichem Kobold, der mittlerweile ins digitale Zeitalter überführt wurde. Dabei ist Staub bekanntlich nur eine der vielen Plagen von sauberkeitsliebenden Hausmännern und Hausfrauen. Bei härterem Dreck, den der Sauger nicht mehr packt, müssen derzeit noch Wassereimer und Schrubber ran.

Aber auch hier gibt es nun elektronische Hilfe. Die erwähnte Firma iRobot hat mit dem 500 Euro teuren Scooba 390 jetzt ein Gerät im Angebot, das in einem vierstufigen Reinigungsprozess Böden wäscht und anschließend trocknet. Das klappt laut Hersteller auch in größeren Wohnungen - die Batterie hält für immerhin 135 Quadratmeter durch. Das geht allerdings nur dann, wenn man während der Reinigungssitzung kurz unterbricht, den Tank ausschüttet und mit Frischwasser begießt. (Bei kleineren Räumen geht es auch in einem Rutsch.) Der Scooba 390 soll dabei niemals mit dreckigem Wasser reinigen, wie einem das mit einem Mop ständig passiert - es wird strikt getrennt. Geeignet ist das Gerät auch für Feuchträume, kommt zudem mit versiegeltem Parkett zurecht.

Elektrisch und auf Rollen

Wer in einer größeren Stadt ohne Auto unterwegs ist, Fahrräder nicht mag und trotzdem die letzten Meter zwischen U-Bahn-Station und Zielort möglichst bequem überbrücken will, sollte einen Blick auf den Elektroroller Scuddy werfen, den Studenten aus Kiel entworfen haben. Das Gefährt besitzt einen Motor mit einer Leistung von immerhin 2 Pferdestärken, hat ein modernes Bremssystem und kann bis zu 35 km/h schnell durch die Gegend sausen - bei einer Reichweite zwischen 32 und maximal 40 Kilometern.

Mit dem Elektroroller Scuddy kann man mit bis zu 35 km/h durch die Gegend sausen (zum Vergrößern bitte Bild anklicken) Quelle: Pressebild

Praktisch: Der mit einem Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulator betriebene Dreirädler lässt sich zusammenklappen und ist dann so klein, dass drei von ihm in den Kofferraum eines Wagens der Golfklasse passen. Auch als Handgepäck lässt sich der Roller mitnehmen, wenn auch dabei zu beachten ist, dass er über 20 Kilogramm wiegt. Der Fahrkomfort soll laut der Entwickler ordentlich sein. Diese haben außerdem an ein paar technische Finessen gedacht: So verfügt der Scuddy über eine Wegfahrsperre, die über einen RFID-Chip arbeitet, den man im Schuh mit sich trägt. Steigt ein Dieb auf, verweigert das Gerät die Fahrt. Nur am Preis muss das Team noch arbeiten: Los geht es bei schlappen 3.000 Euro.

Portables Zweit-Display

Der tragbare USB-Monitor von AOC kann als Zweit-Display an Tablets oder Netbooks betrieben werden - Und wiegt gerade einmal ein Kilo Quelle: Pressebild

Bei den Laptops geht der Trend eindeutig in Richtung Kompaktbau - dabei werden nicht nur die Gehäuse immer flacher, sondern auch die Bildschirmdiagonalen vergleichsweise kleiner. Apples 11-Zoll-MacBook Air ist hier ein gutes Beispiel: Zusammengeklappt ist es kaum größer als ein iPad. Das kleine Display stört dabei nach etwas Gewöhnung nicht, weil man die Maschine relativ nah vor seinem Gesichtsfeld hat. Was für den Nutzer somit viele Vorteile hat, ist für Präsentationen Gift: Niemand möchte eine schicke PowerPoint-Datei auf einem Minischirm vorführen.

Eine Lösung für dieses Problem ist der tragbare USB-Monitor des Anbieters AOC. Er ist etwas mehr als ein Kilogramm schwer und hat trotzdem eine Bildschirmdiagonale von immerhin 16 Zoll. Auch der Preis ist nicht zu hoch: Unter 150 Euro soll das Gerät kosten. Am Rechner angeschlossen wird der Monitor mittels einer simplen USB-Strippe, Extrakabel werden bis auf das Netzteil nicht benötigt. Ein ausklappbarer "Kickstand" ist integriert. Die Auflösung beträgt 1366 mal 768 Bildpunkte.

Es werde Licht

Keine simple Taschenlampe - Die LED-Leuchte von Maglite (zum Vergrößern bitte Bild anklicken) Quelle: Pressebild

Eigentlich gibt es kaum Geräte, die simpler zu bedienen wären: Taschenlampen besitzen üblicherweise schlicht zwei Betriebszustände - eingeschaltet und ausgeschaltet. Der US-Lichtexperte Maglite gibt sich bei seiner Kompakt-LED-Leuchte damit aber nicht zufrieden. Stattdessen besitzt das Gerät sage und schreibe fünf verschiedene Betriebsmodi plus einen zusätzlichen Sperrmodus gegen Fehlbedienung.

Gadgets



Spaßig ist die Art, wie die verschiedenen Lichterspiele - sei es nun Strobo, Signal oder Notfallleuchte - aktiviert werden: Dazu dreht man die Lampe mit der Kennzeichnung der Wunschfunktion nach oben und drückt den Knopf. Über einen Lagesensor kann die XL100 ermitteln, was gewählt wurde. Auch unterschiedliche Stufen der Effekte sind aufrufbar: Dazu wird die Lampe auf der Stelle gedreht und wird dann heller oder dunkler. Selbst als Nachttischlampe ist das Gerät so nutzbar - die Lampe nutzt dann einen Dimm-Modus.

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