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Von Nullen und Einsen

Technik unterm Weihnachtsbaum

Wer sich und anderen zum Fest eine nette elektronische Freude machen möchte, hat jede Menge Auswahl. Unser wiwo.de-Technik-Kolumnist stellt vier seiner aktuellen Lieblingsprodukte vor.

Die Action-Kamera GoPro Hero 3 übersteht auch die härtesten Einsatzbereiche Quelle: Presse

GoPro Hero 3: Action- statt Handy-Kamera

Zugegeben: Die Kameras aktueller Smartphones wie etwa Samsungs Galaxy S3 oder Apples iPhone 5 sind bereits prima und für schnelle Schnappschüsse, Urlaubsaufnahmen und so manches Porträt durchaus geeignet und auch die Videoqualität wird immer besser. Trotzdem gibt es nach wie vor Bedarf für Spezialgeräte. Das zeigt die dritte Version von GoPros Hero 3 deutlich: Es handelt sich dabei um eine sogenannte Action-Kamera, die für harte Einsatzbereiche gedacht ist.

Die "Black Edition" für 450 Euro liefert alles mit, was man braucht, um Tauchgänge, Mountainbike-Touren oder Hindernisläufe zu filmen: Ein bis 60 Meter wasserdichtes Gehäuse, diverse lös- und feststellbare Montageadapter, eine WLAN-Fernbedienung und einen 3-Wege-Arm. Die Bildqualität der Kamera kann sich ebenfalls sehen lassen - sie ist seit der letzten Version nochmals besser geworden. 1080p-Aufnahmen sind mit 60 Bildern pro Sekunde möglich, es gibt aber auch einen "4K"-Modus, der noch höher auflöst. Beeindruckend ist auch die Zeitlupenfunktion. Aber Achtung: Für Stubenhocker ist die GoPro Hero 3 nichts.

Weiteres Spielzeug für Technik-Freaks
Was tun, wenn unterwegs der Akku schlapp macht? Dieses Problem soll die Solartasche vom Schweizer Startup Element 5 beheben: Sie ist mit einer Folie ausgestattet, die Sonnenstrahlen in Energie umwandelt und in eine Batterie speist, mit der sich die mobilen Geräte betanken lassen. Der Steckdosen-Ersatz ist allerdings teuer: In der Schweiz kostet er ab 350 Franken. Quelle: Presse
Wenn es draußen fröstelt, werden beim Telefonieren die Hände schnell eiskalt. Dass lässt sich mit den Smartphone-Handschuhen von Hi-call verhindern. In die wärmende Hülle hat der Hersteller Mikro und Lautsprecher eingebaut, die sich per Bluetooth mit dem Handy verbinden. Anrufe nehmen Nutzer einfach entgegen, indem sie auf eine Bedienfläche tippen. Außerdem erlaubt der Stoff, Touchscreens zu bedienen. Der Akku hält im Standby-Betrieb zehn Tage. Die Handschuhe kosten rund 50 Euro. Quelle: Presse
Erst knipsen, dann scharfstellen: Die Digitalkameras von Lytro erlauben genau das. Fotografen können mit den Geräten nachträglich auf verschiedene Objekte im Bild fokussieren. Das funktioniert über ein spezielles Objektiv, das mit sehr vielen Mikro-Linsen ausgestattet ist. Diese fangen eine Masse an Bildinformationen ein – über eine eigens entwickelte Software wählen Fotografen später aus, welcher Bildbereich wichtig ist. Neuerdings können Nutzer auch den Betrachtungswinkel leicht verändern. In Europa ist das Gerät nicht verfügbar, in den USA kostet es je nach Ausstattung 400 bis 500 Dollar – plus Versand. Quelle: Presse
Das Internet hält auf dem Fernseher Einzug – zumindest, wenn Zuschauer sich eine Zusatzbox wie den Internet Player NSZ-GS7 von Sony zulegen. Das Gerät mit dem Betriebssystem Google TV bindet Dienste wie Youtube eng ein, außerdem einen Browser zum Surfen. Mit Apps lässt sich das Gerät um Wettervorhersage, Nachrichten oder Spiele erweitern. Damit Surfer sich beim Eintippen der Web-Adressen nicht die Finger brechen, hat die Fernbedienung auf der Rückseite eine vollwertige Tastatur, die sich bequem mit den Daumen bedienen lässt. Preis: rund 200 Euro. Quelle: dpa
Der Tracker von Fitbit ist eine Motivationshilfe für Statistikfreaks: Das leichte Teil zählt die Schritte, errechnet die zurückgelegte Strecke und führt außerdem Buch über bewältigte Stockwerke. Nachts soll es den Schlafzyklus verfolgen. Die Daten werden automatisch synchronisiert, so dass Nutzer sie in Echtzeit auf dem PC, Smartphone oder Tablet nachvollziehen können. Ob das als Motivation für ein gesünderes Leben taugt? In Deutschland ist das Gerät ab rund 100 Euro zu haben. Quelle: Presse
Ein Spielzeug für Nerds ist Sphero: Der Ball lässt sich mit dem Smartphone über den Boden steuern. Außen besteht das Gerät aus Plastik, innen ist viel Technik drin – neben einem Motor etwa diverse Sensoren, damit die Orientierung nicht verloren geht. Wer will, kann die Farbe des Spielobjektes ändern. Für Spaß sollen diverse Apps sorgen, darunter eine Art Büro-Golf. Geladen wird der Ball kabelfrei über eine induktive Ladestation. Der Hersteller hofft, dass die Entwicklergemeinde weitere Anwendungen entwickelt. In Deutschland ist Sphero ab rund 120 Euro erhältlich. Quelle: Presse
Es klingt nach Zukunftstechnologie vom „Raumschiff Enterprise“: Der Replicator 2 vom US-Anbieter Makerbot kann Gegenstände produzieren. Der 3D-Drucker baut die Konstruktionsvorlage aus geschmolzenem Kunststoff Schicht für Schicht nach. Inspiration finden Tüftler im Thingiverse – auf der Online-Plattform können Nutzer ihre Designs veröffentlichen und gemeinsam an Projekten arbeiten. Mit einer Abmessung von 50 Zentimetern passt der Replicator sogar auf den Schreibtisch. Preis in Deutschland: 1890 Euro. Quelle: Presse

Netatmo: Wetterstation ganz cool

Eigentlich stehen jedem von uns ja ausreichende Mengen an meteorologischen Daten zur Verfügung. Wir können sie im Internet auf Nachrichten-Websites und bei den diversen Wetterdiensten nachlesen, kriegen sie im Radio und im Fernsehen angesagt. Allerdings betreffen die Informationen nur selten wirklich den aktuellen Standort - außer man hat eine Wetterstation um die Straßenecke stehen.

Netamo, die digitale Revolution der Wetterstation (zum Vergrößern bitte Bild anklicken) Quelle: Presse

Entsprechend schön ist es, wenn man seine eigenen Daten erfassen kann. Mit der Netatmo-Hardware erlebt die gute alte Wetterstation ihre digitale Auferstehung. Das 180 Euro teure Gerät im Alugehäuse sieht richtig gut aus und enthält gleich mehrere Sensoren, die sich per WLAN auf gängigen Smartphones und Tablets mit einer eigenen App auslesen lassen. Gemessen werden Innen- und Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und sogar CO2-Gehalt der Luft und aktuelle Umgebungslautstärke. Aus den gewonnenen Daten berechnet das Gerät dann eine persönliche Wetterprognose.

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