Wieder Gerüchte um Apple 249 Euro für das iPadMini?

Die Apple-Gerüchte-Küche brodelt mal wieder. Wie immer kurz vor dem Launch eines neuen Produkts aus dem Haus des Gadget-Giganten überschlagen sich auch dieses Mal die Ideen, wie das iPadMini aussehen, welche Funktionen es haben und vor allem wie teuer es am Ende werden könnte.

So wird das iPad zum mobilen Büro
Office mobilZu den wichtigsten Apps für ein iPad im Business-Einsatz gehört natürlich eine Anwendung zum Bearbeiten von Office-Dokumenten. Allen Gerüchten zum Trotz hat Microsoft nach wie vor kein Office-Paket für das Apple-Tablet angekündigt – Apple-Nutzer müssen sich also nach Alternativen umsehen. Eine erprobte App, die mit den Microsoft-Formaten umgehen kann, ist Documents to Go, die sowohl für iPhone als auch iPad konzipiert wurde. Neben Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien kann Documents to Go auch die Apple-Formate von iWorks bearbeiten. Zudem erweitert sie die vorhandene Mail-App von Apple und die Fähigkeit, E-Mails mit Anhängen senden und empfangen zu können. Die App kostet 14 Euro. Quelle: PR
Mobile TastaturSo schick das iPad auch ist – zum effektiven Tippen ist eine Tastatur besser. Dazu eignet sich beispielsweise Apples eigene kabbellose Bluetooth-Tastatur. Die hat mit 70 Euro allerdings einen stolzen Preis. Deutlich günstiger bietet der Versandhändler Pearl seine iPad-Tatstaur an. Das ebenfalls kabellose Bluetooth-Gerät kostet nur 30 Euro. Der Akku wird via USB aufgeladen. Die mit der Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanzierte iPad-Tastatur Brydge verwandelt das iPad in ein Laptop, der äußerlich dem Macbook Air ähnelt. Das Macbook-iPad kostet 150 Dollar mit US-Tastaturbegelgung. Über eine deutsches Tastatur-Design denken die Macher derzeit nach. Quelle: Pressebild
iPad-StativWer das iPad nicht gleich in ein Notebook verwandeln möchte, kann sich auch zum bequemeren Tippen auch mit einem Aufsteller behelfen. Das Dreibein Compass von Twelvesouth kostet 40 Euro. Quelle: PR
Mobile DatenanalyseAuch unterwegs wollen Entscheidungsträger stets Zugriff auf die wichtigsten Unternehmens-Daten haben. Das ermöglicht für das iPad der Roambi Analytics Visualizer, den es inzwischen auch auf Deutsch gibt. Die App bereitet Finanzdaten des eigenen Unternehmens für das iPad auf, damit Entscheidungsträger jederzeit Zugriff darauf haben. Dabei ermöglicht die App unter anderem den Zugriff auf Daten von Microsoft Excel, Salesforce CRM, SAP BusinessObjects, IBM Cognos und Oracle OBIEE 11g. Eine Basis-Version ist gratis. Die Einzel-User-Lizenz kostet 80 Euro. Quelle: PR
Mehr Bildschirm dank iPadWer das iPad unterwegs dabei hat, muss es nicht brach liegen, sobald der eigene Arbeitsplatz genutzt wird. Vor allem die vielen Pixel des iPad 3 eignen sich hervorragend dafür, den eigenen Bildschirm durch das Tablet zu erweitern. Air Display ist eine der zahlreichen Apps, die das für Windows und Mac OS X leistet. Die Verbindung wird via WLAN hergestellt, was zu leichten Verzögerungen führt. Schon bisher hat die Qualität des iPad-Displays die meisten Monitore in den Schatten gestellt. Inzwischen hat Hersteller Avatron die App Air Display für Apples neueste Tablet-Generation angepasst. Dadurch werden die Bildschirminhalte von Mac und Windows-PC mit der App in einzigartiger Schärfe auf das iPad-Display gebracht. Preis: 8 Euro. Quelle: PR
Mehr DurchhaltevermögenDas iPad hält mit seinen rund 10 Stunden im Betrieb schon deutlich länger durch als seine größeren Brüder, die Notebooks. Dennoch lässt sich auch diese Spanne mit dem Zusatzakku Powerbat vom Hersrteller Artwizz noch verlängern. Damit soll das iPad noch sieben Stunden länger betreiben lassen, verspricht der Hersteller. Über den Akku lassen sich dank USB-Anschluss auch andere Geräte laden. Der Preis: 80 Euro. Quelle: PR
TV-ProgrammWer unterwegs das Nachrichtenfernsehen wie N-TV, N24 oder den Wirtschafts-Sender Bloomberg sehen möchte, kann sich Zattoo herunterladen. Die Gratis-App bietet Zugriff auf insgesamt 40 deutsche und internationale Fernsehkanäle. Quelle: PR
Auch unterwegs über alle wichtigen Entwicklungen in der Wirtschaftswelt und den Nachrichten Ihrer Branche informiert, sind Sie mit diversen Nachrichten-Apps für das iPad. Die kostenlose App Handelsblatt First bietet den schnellsten Zugriff auf die Exklusiv-Meldungen des Handelsblatts sowie Branchen-Nachrichten, wie sie solcher der Tiefe in Print und Online nicht zu finden sind. Die App der Wirtschaftswoche bietet Ihnen alle Inhalte der gedruckten Ausgabe sowie Bonus-Inhalte wie Videos - und das für Abonnenten sogar kostenlos. Die Einzelausgabe auf dem iPad kostet weniger als das gedruckte Heft. Das englischsprachige Angebot der kostenlosen Bloomberg-App bietet aktuelle internationale Wirtschaftsnachrichten und ermöglicht die Einsicht in zahlreiche Kurse von Aktien über Rohstoffe bis Währungen. Dabei lässt sich die App auch auf das eigene Portfolio abstimmen. Quelle: HB

Dabei ist die Präsentation des neuen Apple-Tablets noch nicht einmal bestätigt - aber auch das ist nicht neu. Derzeit deutet alles darauf hin, dass das iPad im Kleinformat am Dienstag, 23. Oktober, präsentiert wird. Zumindest hat Apple dann wieder zu einer großen Produktpräsentation eingeladen. Wie schon bei der iPhone5-Präsentation im September lecken auch dieses Mal etliche Details über die Präsentation im Vorfeld durch. Die Gerüchteküche mit ihrem viralen Effekt im Internet hat sich für Apple als kostengünstiges Marketing bewährt. So auch dieses Mal. Ob das iPadMini wirklich kommt, wurde bisher vom Konzern nicht bestätigt. Doch dass es nicht vorgestellt wird, damit rechnet kaum jemand.

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Nokia Lumia 920Plattform - Windows 8: Hervorragende Kamera, die ähnlich gute Bilder wie die 41-Megapixel-Kamera in Nokias Pureview 808 liefert. Dank neuer Stabilisatortechnik sollen Wackelbilder vermieden werden. Ebenfalls positiv ist die kabellose Ladestation in Form eines Kissens, auch wenn das Laden mit dem Kabel immernoch deutlich schneller geht. Wie viel das neue Gerät kosten soll, wurde bei der Präsentation in New York Anfang September noch nicht verraten. Quelle: REUTERS
Samsung Galaxy S3Plattform - Android: Die aktuellste Smartphone-Version von Samsung ist seit März 2012 auf dem Markt. Das Gerät verfügt über ein 4,8 Zoll großes HD-Display und eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz. Neben Fotos und Videos sind auch Videokonferenzen mit der Frontkamera möglich. Es ist in einer 16-GB- und einer 32-GB-Ausführung erhältlich. Schwächen: Sowohl die Spracherkennung "S-Voice" als auch eine erweiterte Gestensteuerung funktioniert nur bedingt. Außerdem macht das Smartphone ausgerechnet beim telefonieren Mätzchen. Störende Hintergrundgeräusche werden nicht gut gefiltert. Die Sprachqualität ist entsprechend deutlicher schlechter als bei anderen Anbietern. Quelle: dpa
Motorola RazrPlattform - Android: Gleich drei neue Modelle aus der Reihe Razr stellte Motorola im September 2012 vor: die größeren Droid Razr HD und Droid Razr Maxx HD sowie das etwas kleinere Droid Razr M. Angeblich sollen die Modelle über eine längere Speicherlaufzeit, hochauflösende Displays und eine schnelle LTE-Datenübertragung verfügen. Das kompakte und flache Razr M startet mit Zwei-Jahresvertrag bei 99 Dollar - die Hälfte des Preises eines Apple iPhone 4S. Ob das Smartphone jedoch überhaupt in Deutschland erhältlich sein wird, ist bisher nicht geklärt. Quelle: dapd
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Blackberry Torch 9800
Apple iPhone


Bisher heißt es, dass das kleinere iPad kein hochauflösendes Retins-Display haben wird. Wie das iPad 2 soll es die Bilder auf dem kleineren 7-Zoll-Display in 1024 x 768 Pixel ausspielen. Und genau dies macht den für Kunden entscheidenden Unterschied aus: Das iPadMini soll deutlich günstiger werden als das im März vorgestellte neue Tablet, für das Apple immerhin mindestens 479 Euro berechnet.

Samsung Galaxy SIII mini im Test


Ein deutsches Blog hat am Montag sogar behauptet, den Preis bereits zu kennen. Als Beleg wird ein Foto des Media-Markt-Warenwirtschaftssystems gezeigt, das die Preise auflistet. Danach soll die günstigste Variante für 249 Euro zu bekommen sein. Damit läge das iPadMini immerhin 150 Euro unter dem iPad2.

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Wenn sich die Gerüchte als wahr herausstellen, ist zu bezweifeln, ob Apple mit diesem Gerät den großen Wurf gegen die Konkurrenz schafft. Denn das Unternehmen hechelt der Konkurrenz mit dem iPad Mini hinterher. Unternehmen wie Samsung, Amazon und Google hatten das iPad von Apple als branchenführendes Tablet längst in andere Formate übertragen weiter entwickelt. Ihre kleinformatigen Produkte wie das Galaxy, Kindle Fire und Nexus sind längst am Markt etabliert. Vor allem Amazon prescht mit preiswerten Angeboten vor. Das Kindle Fire kostet lediglich 159 Euro.

Apple muss mit seinem iPadMini Erfolge einfahren, um den Marktanteil von 70 Prozent im Tablet-Segment nicht zu verlieren.

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