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Windows 10 Microsoft überrascht mit Geräte-Offensive

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Computer sind überall präsent

Mehr Wucht dürfte eine weitere Neuvorstellung an diesem Dienstag entwickeln – die neue Version des Microsoft-Tablets Surface. Dessen Vorgänger komme erhalte bei den Kunden „wahnsinnig gutes Feedback“, sagt Zimmermann. „In den letzten Quartalen ist der Absatz stark gewachsen.“ Mit dem Update seines Tablets steht Microsoft in Konkurrenz zum neuen iPadPro von Apple, das erstmals mit Tastatur und Stylus daherkommt.

 

Nun hat Microsoft sein Tablet deutlich aufgemotzt: Das Surface Pro 4 hat trotz gleicher Baubreite ein größeres Display, ist schlanker geworden (8,4 Millimeter Tiefe) und hat nun auch einen Fingerabdruckscanner in der Tastatur, die wieder in der Schutzhülle integriert ist. Zudem erhält das Gerät einen neuen Stift, der feinfühliger auf Druck reagiert, am Ende einen elektronischen Radiergummi trägt und dessen Akku nur einmal jährlich geladen werden muss. Ein Update erhielt am Dienstag auch Microsofts Fitness-Band: Das neue Microsoft-Band hat eine Reihe von neuen Sensoren an Bord: Ein barometrischer Höhenmesser zählt jede Treppenstufe, die der Nutzer bewältigt. Ein optischer Sensor misst den Puls. Obendrein ist Microsofts virtueller Assistent Cortana integriert, so dass der Nutzer dem Band per Spracheingabe Infos entlocken kann. Ab dem 30. Oktober ist das Gesundheits-Armband im Handel – Preis: 249 Dollar.

Von MS-DOS bis Windows 10
Gründung Quelle: dpa/picture-alliance
MS Dos Quelle: dpa Picture-Alliance
MS DOS Quelle: dpa Picture-Alliance
Windows 2 Quelle: Presse
Microsoft NT Quelle: Presse
Bill Gates stellt die Version 95 des Betriebssystems vor Quelle: dpa
Windows 98 (1998)1998 kommt Windows 98 als Weiterentwicklung von Windows 95 auf den Markt. Mit der 98er-Version unterstützt das Microsoft-Bertiebssystem unter anderem erstmals von Haus aus den damals neuen USB-Standard und auch die Verwendung von mehreren Monitoren an einem Rechner. Quelle: REUTERS

Microsoft verabschiedet sich damit vom PC als alleinigen Rechner – und will Computer überall präsent machen. Am deutlichsten macht das die neue Datenbrille Hololens, die der Konzern noch einmal vorstellte: Auf der Videoleinwand sahen die Zuschauer, wie die Brille dem Nutzer auf der Bühne virtuelle Computerspielgegner einblendete. Dabei vermischten sich reale und virtuelle Welt auf faszinierende Weise: Digitale Roboter boxten sich durch eine echte Holzwand. Pixel-Skorpione krabbelten auf einem realen Sofa. Ziel sei es, eine ganz neue Gerätekategorie zu entwickeln, sagte ein Microsoft-Sprecher. Erstmals rief der Konzern Entwickler auf, Programme für seine Holo-Brille zu entwickeln. Anfang 2016 können Programmierer die Datenbrille für 3000 Euro bestellen.

 

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Eine Überraschung gab es dann noch zum Schluss der Keynote: Erstmals in der Firmengeschichte stellte Microsoft einen eigenen Laptop vor. Das Surface-Book dürfte mit einem Preis von 1499 Dollar als Konkurrent für Apples MacBook Pro gedacht sein – und punktet mit hochauslösendem Display und einer Akkulaufzeit von 12 Stunden. Der besondere Clou: Die Tastatur lässt sich abnehmen – und der Laptop wird zum Tablet. Das Gerät soll schließlich auch dem Betriebssystems Windows 10 Rückenwind geben. Zehn Wochen nach dessen Start ist es bereits auf 110 Millionen Geräten installiert – das darf Microsoft durchaus als Erfolg verbuchen. Mit seiner neuen Geräte-Palette folgt der Konzern auch dem Vorbild Apples, dessen Ökosystem aus Soft- und Hardware seit Jahren enorm erfolgreich ist. Ob der Windows-Hersteller nun aber auch die Smartphone-Welt erobert – das ist noch das große Fragezeichen.

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