WLAN-Netzwerk Cubesensors als Heimsensoren für besseres Raumklima

Die Cubesensors sollen den Wohnraum des Benutzers mit ihren zahlreichen Sensoren überwachen und schädliche Einflüsse melden. Die Würfel sind mit Akkus ausgerüstet und schicken ihre Daten per WLAN in die Cloud.

Die nur fünf Zentimeter kleinen Würfel sollen den Wohnraum mit zahlreichen Sensoren ständig überwachen, schädliche Einflüsse melden und so das Raumklima verbessern. Quelle: Presse

Die Cubesensors sind kleine, etwa 5 cm große Würfel, die mit zahlreichen Sensoren ausgerüstet sind und das Raumklima überwachen sollen. Die Messergebnisse werden per WLAN zu einer Cloud-Anwendung geschickt. So sollen künftig Faktoren wie Lärm, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Luftdruck automatisch gemessen werden. Ändern sich wichtige Faktoren, erhält der Bewohner über eine App auf seinem Smartphone die notwendigen Informationen, gegebenenfalls auch als Alarmhinweis. Die Kriterien dafür kann er selbst beeinflussen.

Wo die Vernetzung die Welt erobert
Mini-Computer erobern die WeltWenn es nach dem Willen der Telekomkonzerne geht, wird es in absehbarer Zukunft nur einen Schlüssel für unser modernes Leben geben: das Smartphone und oder das Tablet. Die Mini-Computer für die Akten- oder Westentasche erfreuen sich immer größerer Popularität - vier von fünf Kunden entscheiden sich derzeit beim Kauf eines neuen Handys für die internetfähige Variante, im abgelaufenen Jahr gingen allein in Deutschland über 20 Millionen Stück über den Ladentisch. Quelle: dapd
Die massenhafte Verbreitung ermöglicht ganz neue Geschäftsbereiche: Künftig sollen etwa Mietwagenkunden mithilfe von Smartphones den Weg zu ihrem Fahrzeug finden und dieses damit öffnen. Auch beim Bezahlen an der Supermarktkasse und beim Öffnen der Haustür (wie etwa bei Sharekey) sollen zunehmend mobile Computer zum Einsatz kommen. Textdokumente, aber auch Musik und private Fotos werden in externen Rechenzentren (Cloud) abgelegt und können dort mittels stationierter Software bearbeitet und jederzeit von jedem Ort abgerufen werden. Quelle: Presse
Um die technischen Voraussetzungen zu schaffen, investieren Telekom & Co. derzeit Milliarden in den Ausbau der Cloud und der mobilen Breitbandnetze. Schließlich müssen die explosionsartig wachsenden Datenmengen transportiert werden. Die Bedrohung dieser schönen neuen Welt kommt aus dem Netz selbst: Ein Hackerangriff gilt als Horrorszenario. Quelle: dpa
Am Puls des Baggers Mit der Kraft mehrerer Hundert PS wühlt sich der riesige Schaufelbagger durch das Gelände des Tagebaubergwerks irgendwo in Südamerika. Tonnen von Geröll werden stündlich bewegt - Schwerstarbeit für die Maschine. Während der Bagger Lkw um Lkw belädt, funken Sensoren Dutzende Messdaten über Öl- und Wasserdruck, Motorleistung und Verbrauch in ein über tausend Kilometer entfernt gelegenes Rechenzentrum. Quelle: REUTERS
Dort werden die Daten gesammelt, aufbereitet, mit anderen Leistungskennziffern abgeglichen und an den Hersteller des Baggers weitergeleitet. Der kann nun rechtzeitig erkennen, wann es wieder Zeit ist für eine Wartung oder wann ein Verschleißteil ausgewechselt werden muss. Der Servicetechniker vor Ort wird rechtzeitig in Marsch gesetzt, notfalls gleich mit dem passenden Ersatzteil. Das spart Zeit und Kosten, weil das schwere Gerät nur für kurze Zeit unproduktiv im Gelände steht. Quelle: obs
Die Fernüberwachung von Maschinen, Transportunternehmen und Gütern ist unter anderem für den britischen Mobilfunkanbieter Vodafone Teil der Strategie bei der Maschinenkommunikation. Ähnlich wie beim vernetzten Auto wird für die Einsätze ein speziell für die M2M-Kommunikation entwickelter Chip eingesetzt. Er ist kleiner als die, die in jedem üblichen Mobilfunkgerät stecken, aber deutlich robuster: Der SIM-Chip entspricht Industrieanforderungen, ist fest verlötet, korrosionsbeständig, verfügt über eine längere Lebensdauer und übersteht auch hohe Temperaturschwankungen. Er funktioniert auf vielen Netzen weltweit und wird daher auch für die Überwachung von Containern eingesetzt, die rund um den Globus schippern. Quelle: dpa
Das vernetzte Heim Die Vision hat was Bestechendes: Bequem vom Sofa aus öffnet der Hausbesitzer mit Hilfe eines kleinen Flachbildschirms das Fenster im Kinderzimmer, stellt die Heizung auf moderate 22 Grad und kontrolliert, ob der Herd wirklich ausgeschaltet ist. All das und viel mehr ist heute schon möglich - und doch funktioniert diese moderne Welt des vernetzten Heims nur in Ausnahmefällen. Quelle: dapd

Die Cubesensors stammen von dem gleichnamigen slowenischen Startup und sind mit einem wiederaufladbaren Akku ausgerüstet, der die Stromversorgung übernimmt. Dadurch lassen sie sich frei im Raum unabhängig von Steckdosen aufstellen.

Für jeden Raum ein Sensor

In den beiden Starterpaketen sind zwei oder vier der Sensorwürfel enthalten. Damit können mehrere Räume ausgestattet werden. Die Würfel können per WLAN Kontakt zueinander und zum Access Point des Nutzers aufnehmen, um so die Daten an den Cloud-Dienst des Anbieters zu schicken, wo sie ausgewertet werden.

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In jedem Sensor stecken ein Beschleunigungssensor, ein Thermometer und ein Barometer sowie ein Luftfeuchtigkeitsmesser. Noch sind die Sensoren nicht erhältlich. Wer sich dafür interessiert, soll 10 US-Dollar anzahlen, die an den Kaufpreis angerechnet werden. Das Paket mit zwei Würfeln soll 250 US-Dollar kosten, während die Vier-Würfel-Version für 350 US-Dollar angeboten wird. Jeder weitere Würfel kostet etwa 100 US-Dollar. Die Auslieferung soll im Sommer 2013 beginnen.

Dieser Artikel ist zuerst auf golem.de erschienen!

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