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Glühbirnen Keine Panik: Europa vor dem Glühlampen-Verbot

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Kompaktleuchtstofflampe

Allerdings sei die Einsparung vergleichsweise gering. Die größten Energieverschwender seien in den Haushalten ganz andere Geräte: „Oft würde es mehr helfen, einfach mal die Kühlschrankdichtung zu erneuern.“ Deswegen rät Ewen auch bei der Energieberatung dazu, zunächst einmal mit Stromzählern zu messen, welche Verbraucher den meisten Strom schlucken, bevor im Sparwahn funktionierende Glühbirnen durch weniger Energie verbrauchende Modelle ersetzt werden.

Dass nicht alle Modelle gleich lange halten und der Preis weder etwas über die Qualität des Lichts noch über die Haltbarkeit aussagt, verschweigen Ewen und ihre Kollegen nicht. Auch nicht, dass jede Kompaktleuchtstoffröhre etwa drei Milligramm Quecksilber enthält, die austreten, sollte sie zerbrechen. Fenster aufreißen und lüften, heißt es dann – die Dämpfe sind giftig. Und ist die Birne erstmal ausgebrannt, gehört sie wegen der eingebauten Elektronik in den Sondermüll – was viele Käufer entweder nicht wissen oder ignorieren.

Die Umgewöhnung wird etwas dauern

Kunden werden sich dennoch umgewöhnen müssen, denn einige lieb gewonnene Eigenschaften der Glühbirne werden verloren gehen. Das fängt damit an, dass laut Stiftung Warentest einige Kompaktleuchtstofflampen erst mit kleiner Verzögerung angehen und ihre volle Leuchtkraft teils erst nach einigen Minuten erreichen und bei häufigem An- und Ausschalten schneller kaputt gehen.

Wer also in einer Kammer häufig am Tag für wenige Sekunden Licht benötigt, spart zwar Strom, hat aber auch weniger Licht. Und die Lebensdauer der Kompaktleuchtstofflampe ist eine Sache – wie lange sie hell leuchtet eine andere. Bei einigen Modellen stellten die Tester fest, dass die Leuchtkraft schon nach gut 1.300 Stunden um 20 Prozent nachgelassen hatte.

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