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Fundstück Kein Platz für Arme in Sozialwohnungen

Es gibt zu wenige Sozialwohnungen, und die sind nicht von Armen belegt. Ein großes Problem, nicht nur für Flüchtlinge.

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Mit den steigenden Flüchtlingszahlen nimmt auch der Wunsch nach mehr Sozialwohnungen zu - auch für arme Inländer. Wie schwierig das ist, hat die FAZ in einem lesenswerten Beitrag nachgezeichnet. Denn Sozialwohnungen verlieren 20 Jahre nach ihrem Bau ihren Status - das trifft auf bis zu 80.000 Wohnungen im Jahr zu. Diese können dann frei vermietet werden.

Doch die Gemeinden, die den Bau alleine schultern müssen, kommen mit neuen Wohnungen nicht hinterher - wenn sie überhaupt Gelder für den Wohnungsbau haben. Deshalb hat sich die Zahl der Sozialwohnungen binnen 20 Jahren auf unter 1,5 Millionen halbiert.

Hinzu kommt: Gar nicht alle Bewohner dieser Wohnungen bleiben nach ihrem Einzug arm - rausschmeißen wollen die Kommunen sie aber auch nicht. Selbst davor, unberechtigte Förderungen wieder einzuziehen, schrecken sie zurück.

Millionen Sozialwohnungen fehlen dadurch. So schnell lassen sich diese gar nicht bauen. Experten schlagen deshalb vor, die Hilfsbedürftigen direkt zu unterstützen. Nur: Das Problem bezahlbaren Wohnraums für diejenigen, die zwischen Armut und Durchschnitt stecken, ist damit auch nicht gelöst. Mehr dazu bei der FAZ ...

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