Green Links 12 Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

Boom der Pedelecs, Energiewende Down Under und explodierender CO2-Ausstoß bis 2030 - das sind die spannendsten Themen heute.

Heute bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht. Unsere Green Links:

Eine neue Studie zeigt, wie Australien schon in zehn Jahren seinen Energiebedarf nur mit Wind- und Solaranlagen decken könnte. 60 Prozent der Energie käme von grundlastfähigen CHP-Solarfeldern (combined heat and power), die Wärme in unterirdischen Salzspeichern lagern. Die kann dann genutzt werden, wenn keine Sonne scheint. Für die Energiewende Down Under wären Investitionen von jährlich 39 Milliarden Dollar in den kommenden zehn Jahren nötig. Die Energiepreise würden um 6,5 Prozent steigen. (RTCC)

Der Chef des britischen Ölriesen BP, Bob Dudley, sieht keine Anzeichen für Peak-Oil. Das macht er unter anderem an den neu angezapften Ölvorkommen in Nordamerika fest: Die USA werde bis 2030 ölautark, sagen seine Analysten voraus. Ab 2020 werde aber die Menge des Öl aus konventionellen Quellen zurückgehen. Zudem sieht er bis 2030 die CO2-Emissionen um mehr als ein Viertel (!) steigen. (Guardian)

Das Dresdner Dünnschicht-Startup Heliatek hat einen neuen Weltrekord für seine Solarzellen aufgestellt. Ganze 12 Prozent Wirkungsgrad zeigten die Produkte im Labortest. (Cleanthinking)

Gestern fand zu diesem Thema ein parlamentarischer Abend in Berlin statt. Eingeladen hatte der Solar-Think-Tank / die Lobbygruppe Eurosolar. Einen Bericht der Veranstaltung gibt es bei Energynet.

Auch wir bei WiWo Green berichteten gerade über den Radboom im Winter. Die Kollegen bei Technology Review widmen sich dem Phänomen Fahrrad (70 Millionen soll es in Deutschland geben)  in einem größeren Text. Die These: E-Fahrräder revolutionieren das Radln und machen es selbst Bewegungsallergikern schmackhaft.

 

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