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Green Links 17 Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

Blogschau: Ikea investiert vier Milliarden Dollar in grüne Energie, Hybridkraftwerk geht ans Netz und Saugfundamente für Offshore-Windkraft kommen.

Heute in der Blogschau bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht:

Eine neue Studie der beiden US-Universitäten Kent und Duke hat ergeben, dass Fracking pro Einheit Gas weniger (!) Abfallwasser produziert, als die herkömmliche Gasförderung. Das ist durchaus überraschend, denn Kritiker des hydraulischen Aufspaltens des Bodens monieren, dass es Unmengen verschmutztes Wasser produziere. Das stimmt allerdings, wenn man den Blick weitet: Die Forscher fanden auch heraus, dass zum Beispiel im Marcellus-Gasfeld der Förderboom die Ablaufkapazitäten für Abwasser überfordert. (Eurekalert)

Das Phänomen, dass Unternehmen oder reichere Länder in ärmeren Staaten Boden- und Wasserrechte kaufen, ist schon länger unter dem Begriff "Land-Grabbing" bekannt. Nun zeigt eine erste umfassende Studie von Forschern aus den USA und Italien, wie groß das Problem tatsächlich ist: In Afrika liegen 47 Prozent der "gegrabbten" Böden, in Asien 33 Prozent. 60 Prozent des gegrabbten Wassers gehören Unternehmen in den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Israel und fünf weiteren Staaten. (Eurekalert)

Das dänische Startup Universal Foundation will demnächst erste Testexemplare seiner sogenannten Bucket-Fundamente auf dem offenen Meer installieren. Dabei saugt sich eine Art riesiger Stahleimer (daher der Name Bucket) im Meeresboden fest. Auf diesem Fundement können dann Windräder aufgestellt werden. Die Eimer-Methode soll gegenüber der herkömmlichen Verankerung Geld sparen. (Oilprice)

Hybrid-Technik liegt im Trend, nicht nur in der Automobilindustrie. Im spanischen Les Borges Blanques hat jetzt das erste  Parabolrinnen- Biomasse-Hybridkraftwerk mit einer Leistung von 25 Megawatt den Betrieb aufgenommen. Wenn die Sonne scheint, produziert es Solarstrom, bei Wolken oder in der Nacht kommt die Elektrizität aus der Biomasse - damit ist es grundlastfähig. (Energiespektrum)

Der Möbelriese aus Skandinavien hat sich daran gemacht, in Zukunft nachhaltiger zu werden. Das Holz für die Möbel soll künftig nur noch aus als nachhaltig zertifizierten Wäldern kommen. Außerdem hat der Konzern jetzt angekündigt, bis 2020 vier Milliarden Dollar in den Ausbau erneuerbarer Energie zu investieren. (LA Times)

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