Green Links 5 Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

Wein aus England, skeptische Unternehmen und eine Kochrevolution in Südafrika – das sind die spannendsten Geschichten heute.

Hier, wie jeden Werktag bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht.

Auch bei WiWo Green haben wir über den Trend berichtet: Immer mehr Unternehmen vertrauen für die Energieversorgung nicht mehr den Versorgern, sondern zunehmend nur noch sich selbst. Das bestätigt nun auch eine Studie der DIHK. (Cleanthinking)

Was haben wir für 2013 bei der Energiewende zu erwarten? Gutes, so meint der Kommentator im Lichtblick-Blog. Der Ausbau der Erneuerbaren gehe rasant weiter. Aber: Politisch wird sich wenig tun. Ein neues EEG ist nicht zu erwarten. Das wird den Kritikern der Energiewende wohl weiter Auftrieb geben. (Lichtblickblog)

Die Unternehmerin Sarah Collins hat in Südafrika mittlerweile eine halbe Million ihrer Kochtaschen verteilt. Das Prinzip ist simpel: Brodelt das Curry oder Gulasch, stülpt der Hausmann oder die Hausfrau die als "Wonderbag" bezeichnete Isolationstasche darüber. Das Essen kann dann vom Herd genommen werden und gart langsam nach. Die verteilten Taschen sparten bis zu  250.000 Tonnen CO2 pro Jahr, sagt Collins. (Guardian)

Ach, der Klimawandel. Vor nichts macht er halt, werden sich die Südfranzosen denken. Nicht mal vor unserem Wein. Es ist aber auch zum "Merde" Schreien. Denn die Trauben für den berühmten Chateauneuf-du-Pape, so orakeln die Weinverkäufer am Rive Gauche im Einklang mit einer Studie der Universität Bordeaux (dort residiert mit dem Institut des Sciences de la Vigne et du Vin eine Art MIT des Weinanbaus), würden wegen des Klimawandels bald in England wachsen. In Frankreich wird es den Reben schlicht zu heiß. (Globalpost)

Zum Abschluss noch eine Geschichte aus China: Die Star-Architektin Zaha Hadid plant in Shanghai ein neues, besonders nachhaltiges Gebäude, das in der Form den Sprungschanzen im Smartphone-Spiel Tiny Wings ähnelt. Chinesische Architekten haben den Entwurf nun kopiert und starten den Bau in der Megametrople Chongquing. Die Kopie könnte dabei früher fertig werden als das Original. (Inhabitat)

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