Green Links 6 Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

Gefahren des Fracking, Meeresspiegel-Anstieg und utopische Solardeals – das sind die spannendsten Geschichten heute.

Hier, wie jeden Werktag bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht.

Die Meeresspiegel steigen, daran gibt es keinen Zweifel. Rund drei Millimeter sind es derzeit pro Jahr. Schreitet die Erderwärmung weiter voran, droht ein Anstieg um mehrere Meter fürchten Klimaforscher. Das war schon in der Vergangenheit so, wie britische Wissenschaftler jetzt herausgefunden haben. Wann immer in den vergangenen 40 Millionen Jahren die CO2-Konzentration die heutigen Level erreicht hatte, waren die Ozeane teils mehrere Meter höher als heute. Ein gänzlich eisfreier Planet trat nur bei einer dreifach höheren CO2-Konzentration als heute auf. (University of Southhampton)

Internet- und Telekommunikationsdienste sind derzeit für rund zwei Prozent des weltweiten Ausstoßes von Klimagasen verantwortlich, wie eine Studie von australischen Forschern zeigt. Auf einen ähnlichen Wert kommt der weltweite Flugverkehr. Bis 2020 wird sich diese Zahl noch verdoppeln, so die Forscher. (American Chemical Society)

Kanada erlebt dank seiner reichhaltigen Vorkommen an Teersand gerade einen Ölboom. Das Problem: die Förderung schädigt riesige Ökogebiete. Die Verwüstungen, sind sogar vom Weltall aus zu sehen. In der Provinz Alberta erproben Unternehmen nun eine umweltschonendere Methode: Sie schmelzen das Öl unterirdisch aus dem Sand.  (Yahoo News)

Heimlich, still und leise hat sich die US-Investorenlegende Warren Buffett zu einem der größten Geldgeber für Erneuerbare-Energien-Projekte entwickelt. Jetzt hat die von ihm kontrollierte Berkshire Hathaway Holding für 2,5 Milliarden Dollar ein Solarfeld in Kalifornien gekauft. (Inhabitat)

Wir bei WiWo Green berichteten erst gestern über die Gefahren des Fracking. Bisher war umstritten, wie viel Methan bei der Förderung von Schiefergas in die Atmosphäre gelangt. Wichtig ist das, um die Klimaverträglichkeit des Fracking zu prüfen. Nun legen zwei neue Studien nahe, dass die Methanmengen höher sind als gedacht. Ob die Ergebnisse der Studien repräsentativ sind, wird sich aber erst nach eingehender Prüfung zeigen. (Yale Environment)

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