Green Links 8 - Worüber die grüne Wirtschaft heute spricht

Hamburg setzt auf Strombusse, Windkraft in Europa auf dem Vormarsch – die spannendsten Geschichten aus dem Netz zum Thema Nachhaltigkeit.

Heute bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht. Unsere Green Links:

Boom bei der Piezoelektronik: Materialien, die aus kleinsten Bewegungen Strom erzeugen, werden  immer wichtiger, prognostiziert das britische Marktforschungsunternehmen IDTechEx. Was heute vor allem in Feuerzeugen benutzt wird, soll künftig immer öfter auch Fernbedienungen und Sensoren mit Strom versorgen, um Batterien zu sparen. Von heute 100 Millionen verkauften Einheiten soll sich der Markt bis 2022 auf 300 Millionen Stück verdreifachen und dann rund 670 Millionen Dollar umfassen. (Energyharvestingjournal)

Die Windkraft in Europa erreicht seit kurzem eine installierte Gesamtleistung von mehr als 100 Gigawatt, meldet die European Wind Energy Association (EWEA). Das entspricht laut dem Branchenverband 62 Kohlekraftwerken. Zusammen erzeugen die Windräder genug Strom, um 57 Millionen Haushalte zu versorgen. (Clean Energy Project)

Windkraft im Schwarzwald kann genauso viel Strom erzeugen wie an der stürmischen Nordseeküste. Die Erfahrung macht zumindest ein Ökostromanbieter in Freiburg. Der Trick: Im Süden sind Windräder oft höher als an der Küste - und profitieren von den schnellen  Höhenwinden. (Welt.de)

Dass Bäume nach oben wachsen, weiß jedes Kind. Dass sicht aber ein ganzer Wald in den Himmel auftürmt, ist neu. In Mailand steht nun ein Hochhaus kurz vor der Eröffnung, an dessen Fassade auf eigens eingerichteten Balkonen Bäume wachsen. Das fertige Gebäude sieht aus wie Turm aus Ästen und Blättern. Die Bewohner des 27-stöckigen "Bosco Verticale" sollen von guter Luft profitieren, denn  die Bäume filten Stäube und CO2 aus der Großstadtluft und befeuchten sie obendrein. (inhabitat)

Hamburg startet eine ÖPNV-Offensive - und will bis 2020 das "moderneste Bussystem Europas" bekommen. 260 Millionen Euro will das lokale Verkehrsunternehmen allein in neue Busse investieren. Dabei sollen ab 2015 nur noch sparsame Hybridfahrzeuge angeschafft werden, ab 2020 sogar nur noch Brennstoffzellen- oder Batteriebusse. (welt.de)

 

 

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