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Grüne Wirtschaft Die wichtigsten Texte am Freitag

News: Umweltsorgen erreichen 20-Jahres-Tief, BP kannte das Deepwater-Risiko, die USA diskutieren über eine CO2-Steuer und mehr.

Heute in der Blogschau bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht.

Klimawandel, Artensterben, Naturkatastrophen, Müll - die Liste der Probleme ist lang. Laut einer internationalen Umfrage des Instituts GlobeScan machen sich die Menschen weltweit aber so wenige Sorgen um die Umwelt wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das Umfrageunternehmen hatte im vergangenen Sommer Menschen in 22 Ländern befragt. Für 12 Länder liegen Daten seit 1992 vor. Wirtschaftskrisen sind derzeit wichtiger, als Umweltkrisen, so die zentrale Botschaft. (The Guardian)

US-Präsident Barack Obama hat sich für seine zweite Amtszeit viel vorgenommen. Zum Beispiel die USA stärker am Kampf gegen den Klimawandel zu beteiligen. Eine CO2-Steuer wäre nach Meinung vieler ein erster wichtiger Schritt - zumal sie dem hoch verschuldeten Land wichtiges Geld bescheren könnte. Die Chancen für eine solche Steuer stehen derzeit zwar schlecht, doch die Debatte darüber wird lauter. (Politico)

Der Vorsitzende des Intergouvernemental Panel on Climate Change (IPCC), Rajendra Pachauri, fordert von Barack Obama, "die wissenschaftlichen Realitäten des Klimawandels" stärker in den Fokus zu rücken. Es sei wichtig, dass der US-Präsident das öffentliche Bewusstsein schärfe. Das IPCC hat in den Vereinigten Staaten einen schweren Stand - klimaskeptische Interessengruppen, republikanische und einige demokratische Politiker kritisieren es gern und blockieren eine strengere Klimaschutzpolitik auf Bundesebene. (BusinessGreen)

Vor den Küsten Europas kommt der Ausbau von Windenergieanlagen voran - auch dank massiver Förderung. In den USA dreht sich allerdings noch kein einziges Offshore-Windrad. Warum? Der wichtigste: Es gibt nicht genügend Subventionen für Windstrom, so dass sich die viel teureren Offshore-Analagen nicht lohnen. Ein weiterer ist viel trivialer: Es gibt in den USA einfach keine passenden Schiffe, um die Anlagen zu bauen. (MotherJones)

Die erste Zeugenaussage hat es in sich: Im Prozess gegen den Ölkonzern BP wegen der Explosion auf der Bohrplattform Deepwater Horizon vor bald drei Jahren hat der ehemalige BP-Amerika-Chef Lamar McKay zugegeben, eine Explosion auf der Plattform sei ein "bekanntes, großes Risiko" gewesen. Schon 2009 hatten Ingenieure auf die Risiken hingewiesen. (NewFuelist)

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