Grüne Wirtschaft Die wichtigsten Texte am Mittwoch

News: Puma setzt auf Cradle to Cradle, Forscher wollen Fotosynthese kopieren, Gucci näht regenwald-freie Tasche und mehr.

Heute in der Blogschau bei WiWo Green: Eine Auswahl der spannendsten Artikel aus der ganzen Welt, über die man in der grünen Wirtschaft spricht.

Ja, auch für Taschen wird Regenwald abgeholzt. Nämlich für das Vieh, dessen Haut später zum Beutel wird. Die Luxus-Schneider von Gucci haben sich jetzt besonnen und stellen eine ethisch korrekte Tasche vor, ohne Regenwald auf dem Gewissen  ... zumindest ökologisch kann es das sündhaftteure Tragerl mit einem Jutebeutel aufnehmen. (Guardian)

Die Idee geistert seit Jahren durch die Fachmagazine und Uniflure: Die Fotosynthese der Natur zu kopieren und Mini-Fabriken zu schaffen, die aus Sonnenlicht Energie und Treibstoffe herstellen. Eine neue Studie legt jetzt eine Roadmap für die Entwicklung der Technologie vor. (Greenbuildingelements)

Der Sportartikler Puma setzt schon länger auf Nachhaltigkeit. Jetzt stellt die Marke die erste Linie vor, die Cradle-to-Cradle-Standards erfüllt. Das bedeutet: Die Schuhe und Klamotten sind biologisch abbaubar oder vollständig wiederverwertbar. (Greenbiz)

Die Zahlen sind im Grunde schon etwas länger bekannt, interessant ist die Geschichte trotzdem: Sara Aeych hat sich angesehen, wie stark die Telekommunikation jedes einzelnen das Klima belastet. Ergebnis: Ungefähr so stark wie der Flugverkehr. (Resilience)

Eine Forsa-Umfrage hat Folgendes herausgefunden: Gäbe es eine verpflichtende Kennzeichnung des Stromverbrauchs von Computern, würden mehr als drei Viertel der Deutschen beim Kauf eines neuen Gerätes auf den Energieverbrauch achten. Sehr löblich! (Sonnenseiten)

In Deutschland forschen derzeit mehr als 180 Hochschulen und 120 Forschungszentren und -institute an Themen der Energiewende. Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat in Berlin gemeinsam mit Vertretern der Wissenschaftsakademien eine Nationale Forschungsplattform Energiewende vorgestellt, mit der die einzelnen Forschungsaktivitäten in Zukunft gebündelt werden sollen. (Energiespektrum)

 

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