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News Atomkommission lässt Rückstellungen der Versorger prüfen

Bei den aktuell niedrigen Zinsen scheint es unwahrscheinlich, dass die Rückstellungen der Atomversorger ausreichen.

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Die sogenannte Atomkommission lässt den künftigen Wert der Rückstellungen der vier großen AKW-Betreiber neu berechnen. Derzeit werden die Kosten für die Stilllegung auf 39 Milliarden Euro geschätzt. Das erfuhr die WirtschaftsWoche aus Kreisen der Atomkommission.

Danach sollen die Bilanzexperten  prüfen, ob die Annahmen der Konzerne aus dem Jahr 2014 noch tragen und ob die damals geschätzten Kosten für die Endlagerung noch aktuell sind. Anlass für die Neuberechnung  sind die anhaltend niedrigen Zinsen, die höhere Rücklagen und damit einen größeren finanziellen Aufwand der Energiekonzerne  in Milliardenhöhe erfordern  dürften.

Ein Gutachten von 2015 kam bereits zu dem Schluss, dass es bei der aktuellen Zinslage eher unwahrscheinlich sei, dass die Rückstellungen ausreichen. Einer Stiftungslösung für die Rückstellungen hatte die Kommission zu Wochenbeginn eine Absage erteilt - man wolle Bares sehen, hatte die ARD berichtet.

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