News Das Ozonloch schließt sich langsam wieder

Gute Nachricht: US-Forscher haben eine Verkleinerung des Ozonlochs festgestellt. Bis zur kompletten Regeneration wird es aber noch dauern.

Das Ozonloch über der Antarktis. Quelle: dpa

Erstmals haben Forscher (oder vielmehr Wetterballons und Satelliten) festgestellt, dass die Ozonschicht dicker wird. Nachzulesen im Fachblatt Science.

Und sie sind sich sicher, dass dies weniger natürliche Gründe hat sondern vielmehr mit einer nachhaltigeren Lebensweise der Menschen zusammenhängt. Auch wenn natürliche Vorkommnisse wie etwa Vulkanausbrüche einen deutlichen Einfluss haben können.

Das Team um Susan Solomon, die am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge forscht, hatte die jährliche mittlere Dicke der Ozonschicht und die Größe des Ozonlochs über der Antarktis im Monat September zwischen 2000 und 2015 ermittelt. Sie fanden heraus, dass das September-Ozonloch um mehr als vier Millionen Quadratkilometer geschrumpft ist. Das ist eine Fläche größer als Indien.

Solomon selbst sagte dazu der DPA: "Die Wissenschaft war hilfreich dabei, den Weg zu weisen. Diplomaten und Länder und die Industrie waren unglaublich gut darin, einen Weg aus der Verwendung dieser Moleküle festzulegen und jetzt sehen wir tatsächlich, dass der Planet sich erholt. Das ist eine wundervolle Sache."

Bis sich das Ozonloch aber komplett schließe, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen.

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