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News Seaworld gibt Spionage bei Peta zu

Der Wasser-Vergnügungspark Seaworld hat zugegeben, eigene Mitarbeiter bei der Tierschutzorganisation Peta eingeschleust zu haben.

Seaworld hat nicht unbedingt den besten Ruf. Schon seit Jahren steht die Kette der Wasser-Vergnügungsparks vor allem wegen ihrer Orca-Shows bei Tierschützern in der Kritik. Jetzt ist herausgekommen, dass Seaworld-Mitarbeiter nicht nur Besucher unterhalten und Tiere betreuen, sondern auch noch ganz praktische Spionageerfahrung sammeln können.

Wie die FAZ berichtet hat Seaworld zugegeben, eigene Mitarbeiter bei der Tierschutz-Organisation Peta eingeschleust zu haben. Diese Praxis werde nun eingestellt, teilte Seaworld mit. Diese Mitarbeiter sollten die Aktivisten ausspionieren und Seaworld über deren Aktivitäten informieren. Peta geht sogar noch weiter. Die Organisation glaubt, die eingeschleusten Seaworld-Mitarbeiter sollten die Protstierenden zu Straftaten anstiften, damit der Parkbetreiber Peta damit belasten könne. Seaworld schreibt in einer Mitteilung, die Praxis hätte dazu gedient "den Schutz und die Sicherheit von Firmenmitarbeitern, Kunden und Tieren aufrechtzuerhalten, in Hinsicht auf glaubhafte Drohungen, die das Unternehmen erhalten hat".

Peta hatte bereits vergangenes Jahr Vorwürfe erhoben, Seaworld würde Mitarbeiter bei ihnen einschleusen. Sie hatten einen Mitarbeiter von Seaworld identifiziert, der bei Peta unter falschem Namen aktiv war, meldete damals der Guardian. Als "Thomas Jones" schrieb er auf Twitter beispielsweise, dass die Protestierenden Seaworld "niederbrennen" werden, falls es nicht schließt.

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