Wochenrückblick Die wichtigsten Texte bei WiWo Green

Energiewende im Internet, Seilbahnen erobern Metropolen, Heizen mit Solarstrom und mehr.

Die Zahlen sind gigantisch: Mehr als zwei Milliarden Menschen nutzen bereits das Internet. Der Stromverbrauch, der dadurch weltweit anfällt, ist inzwischen höher als der aller Bürger und Unternehmen in Deutschland zusammengenommen. Und er wird weiter zunehmen – um rund sechzig Prozent bis 2020.

Das sind die Ergebnisse eines aktuellen Reports von Greenpeace. Die gute Nachricht: Eine Reihe der größten Digitalunternehmen wie Apple, Facebook und Google will in den kommenden Jahren seine Datenzentren und Büros mit 100 Prozent grünem Strom betreiben. Auch der deutsche Softwareriese SAP hat ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele.

Das zeigt: Nicht nur Länder wie Deutschland wagen derzeit die Energiewende, sondern auch die führenden Technologiekonzerne. Hoffen wir, dass sie damit zum Vorbild für andere Branchen werden.

Das waren die wichtigsten Texte der Woche:- Datenzentren weltweit verbrauchen pro Jahr mehr Strom als alle Bürger und Unternehmen in Deutschland zusammengenommen - ein Großteil von ihnen wird künftig mit erneuerbaren Energien betrieben.

- Ankara, La Paz und Berlin: Weltweit bauen Millionenstädte Seilbahnen, die Staus und Smog bekämpfen sollen.

- Das Berliner Recyclingunternehmen Alba hat ein Verfahren entwickelt, um Kohle aus Hausmüll herzustellen - zu einem Preis, der natürlicher Kohle Konkurrenz macht.

- Drei Räder, drei Meter Wendekreis, Lenkung hinten: Toyota schickt sich an, ein völlig neues Mini-Auto auf die Straßen zu bringen.

- Die Folgen des Klimawandels werden die Ökosysteme der Erde massiv beeinflussen. Wo Unheil droht, zeigt eine Grafik.

- Die Ozeane gleichen einer riesigen Abfallhalde. Wir stellen fünf kreative Ideen gegen den Müll im Meer vor.

- Warum Solarstrom vom Dach ins Netz einspeisen, wenn man ihn im eigenen Haus nutzen kann, dachte sich ein Tüftler aus Schwaben. Nun erhitzt er sein Wasser mit Sonnenstrom.

- Eine Hölle aus Müll in Ghana: Der Hamburger Fotograf Kevin McElvaney dokumentiert den Alltag auf der größten Elektroschrott-Halde der Welt. Erschreckend und sehenswert!

- Das US-Startup Altaeros entwickelt fliegende Windturbinen. Nun hebt eine erste Anlage in Alaska ab.

- Die Solarlampe „Little Sun” des Künstlers Olafur Eliasson bringt Menschen Licht, die keinen Zugang zu Strom haben.

- Szenarien beschrieben schon 2010 den Absturz der Energieversorger. Wahrhaben wollte das niemand. Ein Gastbeitrag.

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