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High-Tech-Handys Jukebox und Adlerauge

Sie sind Fotoapparat und DJ, TV-Kamera oder Alltagshelfer für Senioren – bei modernen High-Tech-Handys ist Telefonieren nur noch eine Funktion unter vielen.

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Jukebox und Adlerauge

Als „Computer 2.0“ bewarb Mobilfunk-Primus Nokia sein Top-Modell N95 beim Marktstart 2007. Tatsächlich vereint das Multimedia-Handy von der 5-Megapixel-Kamera über den MP3-Datenspeicher bis zum 3-D-Grafikchip für Computerspiele oder dem Anschluss für die TV-Wiedergabe von Spielen und Filmen mehr Technik in sich als die meisten handelsüblichen Schreibtisch-PCs. Eine solche Funktionsvielfalt ist selbst bei modernen Multimedia-Telefonen die Ausnahme. Stattdessen fokussieren sich die Hersteller auf unterschiedliche Nutzerprofile und optimieren die Handys für die jeweiligen Anwendungen – sei es die Jukebox oder das Adlerauge.

Jukebox Foto

Foto: Wie Sonys Digitalkameras trägt auch das 490-Euro-Fotohandy K850i von Sony Ericsson den Beinamen Cybershot. Zu Recht, denn die 5 -Megapixel-Optik produziert druckfähige Bilder. Der Xenon-Blitz bringt bei nächtlichen Nahaufnahmen Licht ins Dunkel und der Best-Pic-Modus bei jeder Aufnahme neun Bilder in Folge in den Speicher. Aus denen kann der Nutzer das schönste auswählen. Statt mit Serienbildern buhlt Samsungs 550-Euro-Handy SGH-G900 mit seinem dreifachen optischen Zoom um „Fotofonierer“. Auch hier sorgt ein Xenon-Blitz für Erleuchtung.

Jukebox Musik

Musik: Als Handschmeichler für Ohrwürmer präsentiert sich der Handy-Walkmann-Zwitter Moto U9 von Motorola mit seiner Kieselsteinform. Zahlreiche Möglichkeiten zur Klangregelung und Sensoren im Gehäuse, mit denen sich die Musik auch bei geschlossenem Handy steuern lässt, machen das 280-Euro-Gerät zur mobilen Musikbox.

Jukebox Navi

Navigation: Konsequent wie kein zweiter Hersteller hat Nokia sein 360-Euro-Modell 621 0 Navigator als Wegweiser mit integriertem Telefon konzipiert. Für die richtige Route sorgen das integrierte GPS-Modul, ein Kompass und Nokias eigene Navi-Software Nokia Maps 2.0. Die reine Routenanzeige ist gratis, allerdings auf dem kompakten Display sehr klein geraten. Sprachanweisungen (die vom Nokia-Server geladen werden müssen) sind kostenpflichtig. Als mobilen Routensu-cher positioniert auch der taiwanische Hersteller HTC sein Modell Touch Cruise, in dem die Navi-Software von TomTom arbeitet. Das 7,2-Zentimeter-Display des 475 Euro teuren Handys kann zwar mit den Monitoren von mobilen Navigationsgeräten nicht mithalten, ist aber besser ablesbar als der 6,1-Zentimeter-Monitor des Nokia-Telefons.

Jukebox Lebenshilfe

Lebenshilfe: Als Spezialist für eine rasant wachsende Zielgruppe präsentiert sich das Modell Lifeplus von Emporia. Große Tasten und Texte im Display erleichtern speziell Senioren die Bedienung. Im Ernstfall reicht ein Druck auf die Alarmtaste, und das 200-Euro-Handy wählt selbstständig fünf vorgegebene Notrufnummern an.

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