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Intelligente Gadgets Geräte, die das Leben einfacher machen

Was für Gesunde oft eine Selbstverständlichkeit ist, ist für Blinde und Hörgeschädigte eine Herausforderung. Dank moderner Technik gibt es mittlerweile Hilfsmittel, die das Leben einfacher machen.

Der Löffel von Lift Labs kann Menschen mit zitternden Händen das Essen erleichtern. Quelle: Presse

Fangen wir einfach an – beim Smartphone mit Touchdisplay. Während es für Hörgeschädigte die Möglichkeit bietet, per Videotelefonie und mit Hilfe der Gebärdensprache zu kommunizieren, profitieren Sehgeschädigte von integrierten Hilfen für die Steuerung des Geräts.

Auf dem iPhone nennt sich das System VoiceOver, bei Android heißt es TalkBack. Mit dieser Funktion nennt das Gerät nach einem Tippen auf die Oberfläche, welche Schaltfläche gerade angesteuert wurde – egal ob es sich um Apps handelt oder um virtuelle Knöpfe. Ist es die gewünschte Funktion, bestätigt der Nutzer sie. Ebenso liest die Funktion Texte vor und ermöglicht es damit Blinden, ohne fremde Hilfe E-Mails zu versenden und zu erhalten.

Zubehör für Sehbehinderte

Samsung bietet ebenfalls Zubehör für Sehbehinderte. Speziell für das Galaxy Core Advance hat das Unternehmen eine Ultraschall-Smartphonehülle entwickelt, mit der Hindernisse und andere Menschen erkannt werden können.

Dieser Ultraschallhelfer spürt alles in einem Umfeld von zwei Metern auf, jeweils in der Richtung, in die das Smartphone ausgerichtet wird. In den sogenannten Optical Smart Stand kann das Gerät eingespannt werden, um damit Briefe und ausgedruckte Texte vorgelesen zu bekommen. Auf Wunsch lässt sich dieser Vorgang automatisiert aktivieren, sobald etwas unter dem Standfuß abgelegt wird.

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Wearables helfen beim „Sehen“

Wearables machen nicht nur das Leben von Sehenden intelligenter. Auch Blinde profitieren davon. Der intelligente Schuh Le Chal erleichtert Blinden die Navigation durch die Straßen. Verbunden mit dem Smartphone verfolgt ein Bewegungssensor im Schuh die Wege des Nutzers und teilt diesem per Vibrationsmotor mit, in welche Richtung er sich bewegen soll.

Je näher er dem Ziel kommt, desto stärker werden die Vibrationen. Für Sehbehinderte wird der Schuh voraussichtlich recht günstig angeboten: 50 Dollar verlangt der Hersteller von Sehbehinderten, normale Läufer zahlen 100 Dollar. Aktuell kann die Fußbekleidung nur vorbestellt werden.

Forscher des MIT wollen es Blinden bald ermöglichen, Bücher zu lesen - ohne Braille-Schrift. Der FingerReader ist ein kleines Gerät, das auf den Finger gesteckt wird. Eine Kamera erkennt die Texte und überträgt sie auf einen Computer oder Smartphone, das die Texte dann vorliest. Aktuell ist das Gerät noch im Entwicklungsstadium, die ersten Beispielvideos lassen aber hoffen, dass der Finger Reader in Serie geht.

Google Glass hat seit seiner viele Diskussionen ausgelöst. Das Projekt OpenGlass will es Blinden ermöglichen, die Brille ebenfalls zu nutzen. Dieses Projekt basiert vor allem auf die Weisheit des Internets: Der sehgeschädigte Nutzer kann mit der Brille in Foto oder Video aufnehmen und dieses dann über verschiedene Plattformen mit der Welt teilen.

Diese geben dann zum Beispiel über Twitter eine Rückmeldung, was der Nutzer gerade sieht. Die „Memento“-Funktion gleicht außerdem Bilder von bereits identifizierten Gegenständen und Orten ab.

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