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"Kindle Fire" Die neueste Attacke von Amazon-Boss Jeff Bezos

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Kleiner als Apples iPad: Der Quelle: dapd

Wer also wie Apple oder Amazon nicht selber über einen bereits populären Shop für Software und Medien verfügt, inklusive von Millionen dort bereits hinterlegten Kreditkarten für den bequemen Impulskauf, hat ein riesiges Problem.

Samsung, Toshiba, Acer, Dell, Lenovo oder Hewlett Packard können derzeit nicht kontern. Sony hat dank seiner Film-und Medientöchter zumindest die Chance, ebenfalls aus einer Hand Hard-, Soft-und Medienware zu offerieren.

Amazons Modell ähnelt der Mobiltelefonbranche. Dort bezuschussen die Mobiltelefongesellschaften die Handys gegen Abschluß eines langfristigen Nutzungsvertrags und holen so die Auslagen für dessen Akquise wieder herein.

Produktion in Taiwan

Mit einem wichtigen Unterschied: Mobiltelefongesellschaften entwickeln in der Regel nicht ihre eigenen Handys, sondern überlassen das Herstellern wie Nokia, HTC oder Samsung. Die können dadurch Geld mit ihren Telefonen verdienen, ohne selber eine Mobiltelefongesellschaft betreiben zu müssen.

Amazon.com und Apple hingegen kontrollieren beides. Die Kindles und der iPad werden in Silicon Valley entwickelt und in Taiwan beziehungsweise China produziert. Die Medien und Software werden über die App- und Medienstores der beiden US-Konzerne verteilt.

Zwar kann der Kindle Fire dem iPad in puncto Funktionen nicht das Wasser reichen. Doch dafür ist er auch gar nicht gedacht. Bezos Designer haben den Fire als Anzeigegerät für Medien entwickelt. Und entgegen aller Unkenrufe hat der iPad dem Kindle bislang nicht das Wasser abgegraben.

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