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LTE-Mobilfunkstandard Highspeed-Netz droht Stotter-Start

Schöner, schneller, zuverlässiger: Der neue Mobilfunkstandard LTE bringt schnelles Internet in ländliche Regionen und verbessert das mobile Surfen. Die Telekom startet ihr Angebot. Doch es droht ein Stotter-Start.

Ein LTE-Datenstick der Telekom Quelle: dapd

Schnelle Internetverbindungen selbst abseits der Ballungszentren, hochauflösendes Fernsehen auf dem Smartphone oder Tablet-PC und stabilere Verbindungen: All dies verspricht der neue Mobilfunkstandard LTE („Long Term Evolution“). Nach Vodafone startet nun auch die Telekom ihr kommerzielles Angebot. O2 folgt im Juli.

„Die Einführung von LTE ist der größte Entwicklungssprung in den vergangenen Jahren“, sagt Christian Wietfeld, Leiter des Lehrstuhls für Kommunikationsnetze an der Technischen Universität Dortmund. „Dieser Mobilfunkstandard wird die kommenden Jahre prägen.“

LTE-fähige Handys sind nur eine Vision

Im ersten Schritt aber werden die Landbewohner profitieren, nicht die Smartphone-Nutzer. Denn: Mobiltelefone, die den neuen Standard nutzen, sind noch gar nicht erhältlich. Erste LTE-fähige Handys sollen im 2012 auf den Markt kommen. Diese Geräte - so die Vision - sollen bis zu 14-mal schneller durch das Netz surfen als aktuelle UMTS-Handys.

Vorab wird der neue Mobilfunkstandard aber schon dafür sorgen, dass sich Nutzer auch abseits der Ballungszentren schnell im Internet bewegen können. Mit dem Kauf der Frequenzlizenzen – für 4,4 Milliarden Euro vom Bund – für den schnellen Datentransfer haben sich die Telefonkonzerne gegenüber der Bundesrepublik verpflichtet, Sendemasten für das neue Mobilfunknetz zuerst an Orten aufzubauen, die bisher keinen Breitbandanschluss haben.

Die Telekom hat seine ersten LTE-Basisstationen in Brandenburg errichtet, inzwischen ist fast die gesamte Republik mit Antennen versorgt. Vor allem dort, wo das große Geschäft wartet: in Großstädten wie Köln und Berlin.

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