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Mobilität Neue Konzepte gegen den Verkehrskollaps

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Schwebebahn der neuseeländischen Firma Shweeb Quelle: Shweeb

Für den neuseeländischen Erfinder Geoffrey Barnett ist klar: „Das ist die ideale Fortbewegung für staugeplagte Städter.“ Denn jeder Fahrer betätigt sich körperlich, die Hände sind frei zum Telefonieren, und aufgrund der reibungsarmen Aufhängung und ihrer windschlüpfrigen Form sind die Kapseln sogar erheblich schneller als ein Fahrrad. Für Tempo 25 sollen sogar nur 33 Watt Muskelkraft nötig sein – ein Fußgänger verbraucht 100 Watt bei Tempo 5.

Eine total verrückte Idee vom anderen Ende der Welt?

Ja, aber: Shweeb funktioniert, das beweist ein Prototyp im Vergnügungspark Rotorua in Neuseeland. Testfahrer erreichten mehr als 70 Kilometer pro Stunde. Im vergangenen Jahr setzte sich Shweeb bei einem von Google initiierten Ideenwettbewerb durch – gegen 150.000 Mitbewerber. Nun fördert der Internet-Konzern die menschliche Rohrpost mit 1,05 Millionen Dollar. Das Geld will Barnett für eine zweite Testbahn nutzen, ihr Ort steht noch nicht fest.

Nicht mit Technik, sondern mit der Brechstange entledigt sich dagegen Bogotá, die Hauptstadt Kolumbiens, ihrer Verkehrsprobleme: Jeden Sonntag sind die meisten Straßen in der Innenstadt für Autos gesperrt. Zwei Millionen Menschen, also rund ein Drittel der Einwohner, nutzen das regelmäßig für ihr Fahrrad-Fest.

Das klappt so gut, dass jetzt auch die spanische Stadt Sevilla allsonntäglich  einen Bann für Autos aussprechen will.

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