Autosalon Genf Hyundai fordert Hybridpionier Toyota Prius heraus

Hyundai bringt mit dem Ioniq ein Auto mit gleich drei elektrischen Antrieben auf den Markt. Technik wie Preis könnten dem Platzhirsch Toyota Prius zu schaffen machen – bei VW und Co ist erst 2018 Besserung in Sicht.

Der Hyundai Ioniq kommt im Sommer als Hybrid auf den Markt, zwei weitere Varianten sollen folgen. Quelle: dpa

Der Toyota Prius ist so etwas wie der Methusalem unter den Autos mit Hybridantrieben – also Fahrzeugen, die einen Verbrennungsmotor mit einem Elektroantrieb kombinieren. Seit 18 Jahren gibt es den Wagen mit dem auffälligen Design, mehr als 3,5 Millionen Einheiten hat Hybridpionier Toyota seitdem verkauft.

Gerade kommt die vierte in allen Bereichen verbesserte Generation des Wagens auf den Markt: Die Karosserie soll steifer, der Luftwiderstand (cW-Wert) geringer sein, mehr Platz, einen größeren Kofferraum und natürlich einen noch Mal sparsamerem Hybridantrieb soll er haben.

Es ist kein Zufall, dass der neue Prius gerade jetzt auf den Markt neu kommt. Denn zum ersten Mal will ein anderer großer Hersteller am Thron der Japaner rütteln. Der koreanische Autobauer Hyundai stellt auf dem Autosalon Genf (bis 13. März 2016) mit dem Ioniq erstmals ein Auto mit gleich drei verschiedenen Elektro-Antriebs-Varianten vor: Der Prius-Konkurrent Ioniq als Hybrid kommt im Spätsommer diesen Jahres und verbindet einen Verbrennungsmotor mit einem Elektroantrieb.

Sportsgeist, Sparsamkeit und Sehnsuchtsmodelle
Toyota hat eine Studie zum C-HR auf der IAA im September gezeigt Quelle: Toyota
Skoda hat bereits die Premiere einer siebensitzigen SUV-Studie angekündigt, die das Design eines künftigen Modells oberhalb des kompakten Yeti vorweg nimmt Quelle: Skoda
Seit Jahren fluten immer neue Crossover die Märkte, der Trend macht natürlich auch vor dem Automobilsalon nicht Halt. So zeigt Audi sein City-SUV Q2 der Weltöffentlichkeit. Quelle: screen
Man fragt sich, warum Seat nicht schon viel früher darauf gekommen ist. Im Sommer nun schicken die Spanier endlich ihr erstes SUV auf den Markt. Der Name: Ateca. Das Kompaktmodell soll der VW-Tochter einen kräftigen Absatzschub verpassen. Mit 4,36 Metern ist der Ateca etwa so groß wie der erste Tiguan ...    Quelle: PR
Auch wenn Seat offiziell noch nichts verlautbaren lässt, bei kurz unter 20.000 Euro dürfte es losgehen. Eine Kampfansage. Seat kann hier bewusst knapp kalkulieren, schließlich musste man die sündhaft teuren Entwicklungskosten nicht alleine stemmen. Vieles stammt aus dem Konzernregal von der Mutter in Wolfsburg. Hauptsächlich sind dies das Chassis und die gesamte Antriebsarchitektur. Der Ateca bleibt nicht der einzige SUV-Schuss von Seat. Schon Ende nächsten Jahres wird ein weiteres Fahrzeug an den Start gehen. Diesmal haben die Spanier das City-SUV-Segment im Visier. Hier sollen Typen wie Opel Mokka und Nissan Juke nicht länger den Alleinunterhalter spielen.    Quelle: PR
Maserati folgt dem Trend und präsentiert in Genf sein erstes SUV-Modell: den Maserati Levante. Zur Markteinführung sind zwei V6-Turbobenziner mit 350 und 430 PS und ein Dreiliter-Diesel geplant. Laut Hersteller soll der Wagen damit in 5,2 Sekunden bei 100 km/h sein. Zu kaufen gibt`s das neue Model ab 65.000 Euro. Quelle: Maserati
Gleich zwei Weltpremieren präsentiert der südkoreanische Autobauer SsangYong. Als verlängerte Version seines 2015 eingeführten Kompakt-SUV Tivoli rollt der SsangYong XLV ab dem Frühjahr auf den Automarkt. Robustes SUV-Desgin trifft beim XLV auf die rhythmische Dynamik eines Sportcoupés mit schwebender Dachlinie. Zur Wahl stehen ein 128-PS-starker e-XGi160 Benziner und der e-XDi160 Dieselmotor mit 115 PS. Quelle: Ssangyong
Die zweite Premiere der Südkoreaner: der SsangYong SIV (Smart Interface Vehicle)-2 Concept. Es ist die Weiterentwicklung der bereits im Jahr 2013 in Genf gezeigten SIV-1 Studie. Trotz ungewöhnlichem Namen steckt trotzdem ein SUV dahinter. Unter der Haube befindet sich ein 1,5 Liter-Turbobenziner plus eine e-Maschine - ein 48-Volt-Mild-Hybridsystem. Quelle: Ssangyong
BMW krönt seine gerade erst eingeführte neue 7er-Baureihe mit dem M760Li xDrive. Das Topmodell hat in Genf Premiere. Sein Zwölf-Zylinder-Motor holt aus 6,6 Litern Hubraum eine Leistung von 441 kW/600 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 800 Newtonmetern bei bereits 1500 Umdrehungen in der Minute zur Verfügung. Der Hochleistungsmotor beschleunigt die Limousine in 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt, mit dem optionalen M Driver’s Package erst bei 305 km/h abgeregelt. Für Kunden, die sich für ihren anstelle des dynamischen Auftritts eher eine luxuriös komfortable Ausprägung wünschen, steht die Variante „Excellence“ aufpreisfrei zur Verfügung. Quelle: PR
Der neue BMW 7er ist seit einigen Monaten auf dem Markt, nun stellt auch Alpina seine Version der Oberklasse-Limousine vor. Mit dem B7 Biturbo hat Kleinserienhersteller Alpina ein neues Topmodell im Produktportfolio. Die schnelle Version des BMW 7er ist nur als Langversion mit Allradantrieb erhältlich und feiert auf dem Genfer Autosalon Premiere. Im Vergleich zu dem seit 2009 angebotenen Vorgänger ist die neue Oberklasse-Limousine um 50 kW/68 PS stärker geworden. Mit seinem 447 kW/608 PS starken 4,4 Liter großen Achtzylinder unter der Haube schafft der BMW Alpina B7 Biturbo den Sprint auf Tempo 100 in 3,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 310 km/h erreicht. Geschaltet wird mit einem neu abgestimmten Achtgang-Sportautomatikgetriebe. Optisch hält sich der B7 Biturbo zurück. Die Buchloer haben der Limousine die markentypische Edelstahl-Sportabgasanlage mit Doppelendrohren und 20 Zoll große Leichtmetallfelgen verpasst. Der Innenraum enthält unter anderem ein Sportlenkrad mit blau/grünen Nähten, eine belederte Instrumententafel, Keramikapplikationen sowie Elemente aus Pianolack und Edelholz. Bestellbar ist der BMW Alpina B7 Biturbo ab sofort. Mindestens 147.300 Euro werden für die lange Limousine fällig. Quelle: PR
Das SUV Kia Niro kommt als Hybrid auf den Markt Quelle: Kia
Als reines E-Auto sowie mit Hybridantrieb kommt im Herbst 2016 der Hyundai Ioniq nach Deutschland. Die kompakte Limousine soll gleichzeitig den Branchenprimus Toyota Prius und E-Mobile wie Nissan Leaf oder Chevrolet Volt ins Visier nehmen. Als dritte Antriebsvariante ist ein Plug-in-Hybridantrieb angekündigt, der zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt kommen soll. Quelle: PR
Französische Renaissance: Die neue Alpine von Renault soll laut Hersteller noch in diesem Jahr in den Markt starten. Quelle: Renault
Nach dem Riesen-SUV Bentayga ist bei Bentley in Sachen Neuheiten noch nicht Schluss. Mit zwei neuen Pkw-Modellen will Bentley weiter wachsen. Geplant ist nach Informationen des britischen Magazins „Autocar“ vor allem ein SUV unterhalb des Luxusklassenmodells Bentayga. Positioniert werden soll es irgendwo zwischen den Modellen Macan und Cayenne der Konzernschwester Porsche. Neben einem Zwölfzylindermotor sind auch ein kleinerer V8 sowie Diesel- und Plug-in-Hybridantrieb denkbar. Eine erste Studie könnte 2017 Premiere feiern. Zweite Neuheit könnte dem Bericht zufolge ein Sportwagen im Stil der Genf-Studie EXP10 Speed Six sein. Das zweisitzige Coupé dürfte aber frühestens 2020 starten. Quelle: PR
Ferrari wird auf dem Autosalon den viersitzigen GTC4 Lusso präsentieren. Der 4,92 Meter lange Nachfolger des FF wird von einem 507 kW / 690 PS starken 6,3-Liter-V12 angetrieben, der seine Spitzenleistung bei 8000 Umdrehungen erreicht. Das maximale Drehmoment von fast 700 Newtonmetern liegt bei 5750 Touren an ... Quelle: PR
Er ist der offizielle Nachfolger des 2011 vorgestellten FF: Der knapp 1,8 Tonnen schwere Zweitürer ist 335 km/h schnell und erreicht aus dem Stand in 3,4 Sekunden Tempo 100. Der GTC4 verfügt nicht nur über Vierradantrieb, sondern auch über eine Allradlenkung. Quelle: PR
Er soll alle bisherigen Modelle des Sportwagenherstellers in den Schatten stellen: der Huayra BC. 800 PS und über 1000 Newtonmeter Drehmoment, geschaltet wird sequenziell in sieben Stufen. "BC" steht bei dem neuen Modell für "Benny Caiola", er war der erste Kunde, dem der Autobauer im Jahr 1999 ein Auto verkaufte. Nur 1218 Kilogramm wiegt der neue Huayra BC und ist damit ganze 130 Kilo leichter als der normale Huayra.
Koreanischer Kombi: Mit großer Klappe debütiert erstmals der Kia Optima, bereits im vergangenen Jahr hatten die Koreaner eine solche Studie in der Schweiz gezeigt. Quelle: dpa
Porsche stellt den Boxster neu auf: Die neue Modell-Generation heißt 718  Boxster und  718  Boxster S. Die offenen Zweisitzer sind leistungsstärker und zugleich effizienter. Mit ihnen knüpft Porsche an die Tradition der Vierzylinder-Boxer von Mittelmotor-Typen  aus den 1960er-Jahren an ... Quelle: PR
Porsche Boxster 718: Der  718  Boxster leistet 220 kW / 300 PS aus zwei Litern Hubraum, der  718  Boxster S kommt auf 257 kW / 350 PS bei 2,5 Litern Hubraum. Das Fahrwerk wurde neu abgestimmt und die Bremsen wurden verstärkt. Das Fahrzeug wurde bis auf Kofferraumdeckel, Windschutzscheibe und Verdeck komplett überarbeitet. Die Markteinführung beginnt am 30. April in Europa. Der  718  Boxster beginnt in Deutschland bei 53.646 Euro, der  718  Boxster S kostet ab 66.141 Euro aufwärts. Quelle: PR

Fast gleichzeitig kommt ein Wagen mit einem reinen Elektroantrieb mit rund 250 Kilometer Reichweite. Anfang 2017 folgt dann der Plug-In-Hybrid, also ein Fahrzeug, dessen Batterie sich an der Steckdose auflädt und die den Wagen 50 Kilometer rein elektrisch weit fahren soll. Die Schwestermarke Kia nutzt die Hybridtechnik in dem kompakten SUV namens Niro.

Hyundai hat das Image des Preisbrechers längst abgelegt und wildert mit attraktivem Design und guter Ausstattung in den Gefilden von VW, Ford, Opel und Co. Jetzt soll das Korea-Trio Ioniq auch das Öko-Image der Koreaner aufpolieren. Damit war es bislang nicht weit her. Denn bis auf den angejahrten ix35, ein SUV mit Brennstoffzellentechnik, hatte Hyundai noch nicht viel zu bieten.

SUV-Flut am Genfer See
VW T-Cross Breeze Quelle: Volkswagen
Audi Q2 Quelle: Audi
Skoda Vision S Quelle: Skoda
... bereits die Serienversion eines SUV auf dem Genfer Messestand. Der Ateca kommt als erstes SUV der Marke im Sommer in den Handel, die Preise starten bei 19.990 Euro. Der Ateca ist mit 4,36 Meter Länge etwas kürzer als der VW Tiguan und bietet 510 Liter Kofferraumvolumen (Allrad: -25 Liter). Er wird mit Benzin- und Dieselmotoren von 115 PS bis 190 PS und in Allrad- und Frontantriebsversionen mit Schalt- oder Direktschaltgetriebe (Doppelkupplung) angeboten. Gegen Aufpreis sind auch Voll-LED-Scheinwerfer, ein Stauassistent und ein modernes Infotainment-System erhältlich. Quelle: Seat
Borgward arbeitet fleißig am Comeback: Nach dem - auf der Frankfurter IAA gezeigten - großen BX7 stellt der deutsch-chinesische Autobauer in Genf den kompakten BX5 vor. Außerdem ist auf dem Messestand noch der BX6 TS, die Studie eines SUV-Coupés, zu sehen. Schon bei dem zweiten Modell aus der Feder von Design Director Roland Sternmann ist bereits eine Art Familien-Gesicht zu erkennen. Zumindest von außen, denn die Fenster sind abgedunkelt und die Türen bleiben in Genf noch verschlossen – den Innenraum will Borgward erst auf der Auto China Ende April in Peking zeigen. Quelle: Borgward
Ford zeigt in Genf den überarbeiteten Kuga. Er ist voraussichtlich ab Sommer bestellbar, die Markteinführung in Deutschland ist für Anfang 2017 geplant. Das Kompakt-SUV erhält das weiterentwickelte Kommunikations- und Entertainmentsystem Sync 3 mit App-Link und acht Zoll großem Touchscreen, das ab Sommer zunächst in anderen Baureihen Einzug hält. Das Notbremssystem Active City Stop wird ebenso erweitert wie der Parkassistent, der künftig auch Querlücken meistert. Ein 120 PS starker 1,5-Liter-Diesel ersetzt den bisherigen Zwei-Liter-Motor. Äußerlich bleibt es bei einigen leichten Retuschen an Front und Heck mit neuen Scheinwerfern und Rückleuchten. Quelle: Ford
Maserati will hoch hinaus: Neben den Sportwagen und Limousinen wird der Levante das erste SUV der Marke. Das neue Modell soll zusätzlich zu Quattroporte, Ghibli, Gran Turismo und Gran Cabrio angeboten werden. Die Produktion ist bereits angelaufen, da die Markteinführung in Europa noch für dieses Frühjahr geplant ist Die spitz zulaufenden Scheinwerfer der Frontpartie sind in zwei Einheiten unterteilt, wobei die obere mit dem Kühlergrill verbunden ist. Die Design-Handschrift von Maserati ist auch von der Seite deutlich erkennbar: die drei typischen Luftauslässe an dem vorderen Kotflügel, die trapezförmige C-Säule mit dem Saetta-Logo und die großen, rahmenlosen Seitenfenster. Das Heck wird von einer sehr schräg stehenden Heckscheibe und der Stromlinien-Kontur beherrscht. Der Levante  verbindet – wie bei SUV üblich –  On-Road-Fahreigenschaften mit gutem Handling auf schwierigem Untergrund und im Gelände. Alle Versionen verfügen über eine mehrfach einstellbare Luftfederung mit elektronischer Dämpferkontrolle, das intelligente Allradsystem Q4 und ein speziell auf den  Levante  abgestimmtes Acht-Gang-Automatikgetriebe.   Quelle: Maserati
Mit dem Kia Niro kommt im dritten Quartal ein Crossover-Hybrid nach Europa. Der Antrieb setzt sich aus einem 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer mit 105 PS, einer Lithiumionen-Polymer-Batterie, einem 44 PS starken Elektromotor und einem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe (DCT) zusammen. Die Gesamtleistung liegt bei 141 PS, das maximale Drehmoment bei 264 Nm, die Kohledioxidemissionen wahrscheinlich unter 90 Gramm pro km. In der Kia-Modellpalette nimmt der Niro auch von seinen Außenmaßen her einen eigenen Platz ein. Mit 4,36 Metern Länge, 1,80 Meter Breite und 1,54 Meter Höhe ist er kompakter als der Kia Sportage und größer als das Grundmodell des Kompaktwagens Kia Cee’d. Quelle: Kia
Auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert Toyota die Serienversion des C-HR Concept. Der kompakte Crossover zeigt sich als fünftüriges und coupéhaftes Fahrzeug im SUV-Design. Ebenfalls neu ist der Proace Verso. Der aus der Kooperation mit dem französischen PSA-Konzern stammende Großraum-Van bietet Platz für bis zu neun Passagiere und wird in drei verschiedenen Karosserielängen angeboten. Sein Europa-Debüt feiert der neue Hilux. Der Piuck-up verfügt über komplett neues Design, einem stärkeren Leiterrahmen-Chassis und einem effizienteren 2,4-Liter-Dieselmotor.  Quelle: Toyota
Man kann gleich in doppelter Hinsicht zweimal hinschauen: Mit dezenten Designänderungen schickt Subaru den XV ins neue Modelljahr, die nur Kenner der Marke ohne Blick auf das Vorjahresmodell finden dürften. Ebenso wenig fällt auf, dass die Silhouette des Crossovers ziemlich genau der des Impreza entspricht, hier aber etwas breiter ausfällt und vor allem wegen der Höherlegung einen ganz anderen Eindruck hinterlässt. Auffällig dagegen ist die für dieses Jahr neue Farbe Hyper Blue, die eigens für den XV angemischt wurde. Vorbehalten ist sie ausschließlich der Ausstattungslinie Trend. Damit kommen nur Käufer der Einstiegsvariante auf Wunsch in den Genuss der auffälligen Lackierung – eine schöne Idee, um auch einmal einem Basismodell eine gewisse Exklusivität zu verleihen. Wie alle Subaru mit Ausnahme des BRZ ist der XV serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet. Das Basismodell gibt es ab 19.990 Euro, die Topversion kostet rund 50 Prozent mehr. Quelle: Presse

Doch der Druck durch strengere Abgasvorschriften wächst in der Europäischen Union (EU) genauso wie in den USA und anderswo. Ab dem Jahr 2021 sollen beispielsweise alle neuen PKW in der EU maximal 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen dürfen – gegenüber 130 Gramm im Jahr 2015. Die neuen Vorschriften gelten jedoch für die gesamte Fahrzeug-Flotte in Europa. Die Autohersteller dürfen höhere CO2-Ausstöße von hubraumstarken Fahrzeugen durch den Bau besonders sparsamer Fahrzeuge ausgleichen. Der SUV-Boom, also Fahrzeuge mit hohem Gewicht und viel Verbrauch bringt die Hersteller dabei in die Bredouille. Hyundais Chefstratege Minsoo Kim verspricht bis 2020 für beide Marken rund zwei Dutzend Modelle mit alternativen Antrieben.

Auch die Koreaner nutzen im ersten dieser neuen umweltfreundlicheren Modelle die strömungsgünstige Tropfenform für den Ioniq, haben ihn aber etwas weniger aufgeregt gestaltet als die Toyota-Designer den Prius. Über Design und Geschmack lässt sich streiten, doch Pionier Prius polarisiert mit seinem Aussehen seit seinem Erscheinen 1998 wie kaum ein anderes Auto. Dem wollten die Koreaner ganz augenfällig aus dem Weg gehen.

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