Autozulieferer Schaeffler streicht 950 Stellen

Schaeffler: Automobilzulieferer baut Arbeitsplätze ab Quelle: dpa

Allein in Deutschland sollen 450 Arbeitsplätze wegfallen. Mit dem Abbau will der Wälzlager-Hersteller bis 2021 etwa 60 Millionen Euro einsparen.

Der fränkische Wälzlager-Hersteller Schaeffler will im Zuge eines internen Umbaus rund 950 Arbeitsplätze streichen. 450 Stellen sollen allein in Deutschland wegfallen, betriebsbedingte Kündigungen solle es aber nicht geben, teilte das Unternehmen mit. Der Abbau soll bis 2021 rund 60 Millionen Euro einsparen, kostet aber zunächst 50 Millionen Euro, für die Schaeffler Rückstellungen bildet. Schaeffler will die Werke, die Wälzlager entwickeln und herstellen und bisher als interne Zulieferer für die Industrie- und die Autozuliefer- Sparte fungieren, von 2019 an direkt einem der beiden Bereiche zuordnen.

Dadurch sollten "Arbeitsabläufe und Prozesse vereinfacht, Doppelstrukturen abgebaut und zusätzliche Effizienzpotenziale realisiert werden", hieß es in der Mitteilung. Eine Schließung ganzer Standorte sei nicht geplant. "Mit diesem Schritt schaffen wir mehr Kundennähe, mehr unternehmerische Verantwortung und mehr Effizienz", sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld. Insgesamt beschäftigt Schaeffler rund 90.000 Menschen.

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