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Car2go, DriveNow und Co. Carsharing-Apps im Vergleich

Es ist bequem, günstig und schont die Umwelt: Carsharing. Mit der passenden App lässt sich überall und jederzeit ein Auto buchen. Doch nicht alle funktionieren gleich gut. Welche Carsharing-Apps in der Praxis überzeugen.

Im Durchschnitt nutzen Autofahrer ihren Wagen eine Stunde pro Tag - 23 Stunden lang könnten andere damit fahren. Und das tun die Deutschen. Mehr als eine Million Bürger nutzen Carsharing - und greifen auf der Suche nach dem nächsten freien Fahrzeug immer öfter auch auf Apps zurück. Doch nicht alle Anwendungen fürs Smartphone können die Nutzer gleichermaßen von sich überzeugen. Quelle: Fotolia
Was Nutzer wirklich über eine Anwendung denken, lässt sich unter anderem an den Bewertungen in den App-Stores ablesen. Der Technologie-Dienstleister Applause, der Unternehmen bei der Entwicklung von userfreundlichen Apps unterstützt, wertet diese Bewertungen aus und ermittelt daraus einen Indexwert. Für die WirtschaftsWoche hat Applause die Smartphone-Apps der Carsharing-Dienstleister untersucht und ein Ranking erstellt. Die Stärken und Schwächen der Applikationen im Überblick. Quelle: dpa Picture-Alliance
DriveNowDie DriveNow-App spricht vor allem die Apple-Nutzer an. Besonders beim Design und der Benutzerfreundlichkeit erzielte die App überdurchschnittliche Ergebnisse. Beim Thema Datenschutz sehen die Nutzer allerdings noch Nachholbedarf - in dieser Kategorie schnitt die App mit 15 von 100 Punkten am schlechtesten ab. Das Android-Pendant der App überzeugt Nutzer hingegen kaum – keiner der ermittelten Werte liegt oberhalb des Durchschnitts. Insbesondere von Datenschutz und Sicherheit zeigen sich die Nutzer enttäuscht. Quelle: dpa
Vorreiter aus Hannover: Carsharing-Anbieter Stadtmobil bietet Kunden zwei Systeme Quelle: Presse
Ein Smart der Carsharing Firma "car2go" steht vor einer Benzinpreistafel an einer Tankstelle in Hamburg. Quelle: dpa
Für die Apps von Flinkster, dem Carsharing-Dienst der Deutschen Bahn, sowie cambio Carsharing war die Datenlage zu dünn: Zu wenige Nutzer hatten sich die Zeit für aussagekräftige Bewertungen genommen, um daraus ein statistisch signifikantes Ergebnis zu ermitteln. Quelle: dpa
Zur MethodeApplause nutzt die Daten aus den Nutzer-Rezensionen des App-Stores beziehungsweise des Google Play Stores und ermittelt daraus einen Index-Wert. Der Algorithmus durchsucht die Bewertungen nach bestimmten Begriffen und prüft diese auf Relevanz. Anschließend ordnet er sie zehn Kategorien zu: Inhalt: Wie relevant sind App-Inhalte über Länder- und Kulturgrenzen hinweg? Eleganz: Wie attraktiv, cool oder ausgefeilt ist das Design der App? Kompatibilität: Wie gut interagiert die App mit anderen Angeboten oder anderer Hardware? Performance: Wie schnell ist die App unter normalen Umständen? Preis: Wie bewerten Nutzer die Kosten im Verhältnis zum wahrgenommenen Nutzen der App? Datenschutz: Wie gut kommen die App-Nutzungsbedingungen bei den Usern an? Wie ist der Umgang mit personenbezogenen Daten? Zufriedenheit: Wie gut erfüllt die App die zentralen Erwartungen der Nutzer? Sicherheit: Wie nehmen Nutzer das Risiko beim Login, der Eingabe von Passwörtern oder anderen sensiblen Informationen wahr? Stabilität: Wie oft stürzt die App ab, stockt oder hängt sich auf? Usability: Ist die App leicht bedienbar und verstehen bzw. erkennen Nutzer alle Funktionen nach wenigen Klicks? Aus diesen Daten errechnet sich schließlich der Applause-Score, der ein Gesamturteil für die App abbildet. Quelle: dpa
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