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Autohersteller Ford hält Bänder in zwei Werken wegen Chip-Knappheit kurzzeitig an

Im Kölner Werk, wo der Ford Fiesta gebaut wird, standen die Bänder bereits vom ersten bis 16. März still. Auch am 22. März soll laut Unternehmen dort nochmal die Arbeit ruhen. Quelle: dpa

Wegen der weltweiten Chip-Knappheit muss der Autokonzern in Teilen seiner Werke vorübergehend die Produktion unterbrechen. Auch das Werk in Köln ist davon betroffen.

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Die weltweite Chip-Knappheit zwingt den US-Autokonzern Ford zur vorübergehenden Unterbrechung der Produktion. Die Bänder würden in den Werken in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky und in Köln für kurze Zeit gestoppt, teilte der Konzern mit. Zudem würden bei der Produktion zweier Modelle bestimmte fehlende Teile zunächst weggelassen. Diese Fahrzeuge würden dann solange beiseite gestellt, bis die Teile verfügbar seien und verbaut werden könnten. Dabei handelt es sich um die beiden hochprofitablen Modelle F-150, einem Pick-Up, und dem SUV Edge. Es gehe um tausende betroffene Fahrzeuge, sagte eine Sprecherin. Neben Chips fehlten wegen des Wintersturms in den USA auch andere Bauteile.

Im Kölner Werk, wo der Ford Fiesta gebaut wird, standen die Bänder bereits vom ersten bis 16. März still. Auch am 22. März soll laut Unternehmen dort nochmal die Arbeit ruhen. In Louisville werden einige Schichten gestrichen. Die Kosten für das Anhalten der Produktion sind bereits in der Prognose des Automobilherstellers enthalten, wonach der Chip-Mangel den Gewinn in diesem Jahr um ein bis 2,5 Milliarden Dollar schmälern könnte.

Mehr zum Thema: Ford Europa baut das erste batterie-elektrische Fahrzeug in Köln. Um die Investitionen aus den USA zu erhalten, mussten bereits hunderte Mitarbeiter gehen – und es könnten viele weitere folgen.

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